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Grieskirchen: Schlösser, Wege und Hügelland

Unterkünfte in Grieskirchen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen den Ausläufern des Sauwaldes und des Hausruckwaldes sowie zwischen dem Salletwald und dem Westrand der Welser Heide liegt der Bezirk Grieskirchen. Zwischen Sauwald und Hausruck prägt ein welliges, fruchtbares Hügelland mit bewaldeten Kuppen die Landschaft; diese Form ist typisch für den Teil Oberösterreichs. Im Frühling blühen zahlreiche Obstbäume – ein charakteristisches Merkmal des Landls. Die höchste Erhebung des Bezirks liegt im Hausruck auf 750 m.

Wege rund um Grieskirchen

Die Wege unterscheiden sich deutlich in ihrer Länge und Führung. Der 7 km lange Schloss-Tollet-Weg beginnt im Ortskern von Grieskirchen, führt zum Schloss Tollet und wieder zurück; die Strecke dauert etwa 1 Stunde und 45 Minuten. Der Schloss-Parz-Weg ist 4,4 km lang und verbindet den Ortskern mit Schloss Parz, bevor er zurückführt. Eine längere Runde ist der 10,2 km lange 2-Schlösserrundweg: Vom Zentrum geht es entlang der Trattnach zum Schloss Tollet, weiter zum Landschloss Parz und zur Galerie Schloss Parz und zurück ins Zentrum. Beim Schloss-Parz-Weg und beim 2-Schlösserrundweg können sich Routendetails ändern; prüfen Sie sie vor der Tour.

Die 3 km lange St. Georgner Obstbaumallee führt von Grieskirchen bis nach St. Georgen bei Grieskirchen. Sie eignet sich für Spaziergänge und bietet auf dem Höhenrücken Aussicht auf das Trattnachtal und Schloss Tollet. Andere Akzente setzen zwei Wege mit Waldthemen: Der Fitweg im gemeindeeigenen Waldstück Zehetholz besteht aus 12 Stationen. Der Waldinformationsweg in Kickendorf hat 12 Tafeln zu Themen rund um Wald und Bäume.

Auch das Radfahren ist mit konkreten Routen und einem Veranstaltungsformat vertreten. Der Trattnachtal-Radweg R17 führt über Grieskirchen bis nach Eferding und schließt dort an den Donauradweg an. Der 24h Radmarathon Grieskirchen nutzt einen 21,5 km langen Rundkurs. Wenn Sie Ihre Reise auf den Radmarathon ausrichten möchten, prüfen Sie die Veranstaltungsangaben vorab.

Schlösser, Fresken und Geschichte

Der heutige Bezirk Grieskirchen war bis zur Erwerbung des Innviertels im Jahr 1779 Grenzland. Aufgrund dieser Grenzlage gibt es im Bezirk besonders viele Burgen und Schlösser. Ein markantes Beispiel ist das Landschloss Parz: Seine Renaissance-Außenfresken sind etwa 90 Meter lang und über 10 Meter hoch. Sie bilden den größten im Original erhaltenen Zyklus von Renaissance-Außenfresken nördlich der Alpen. Die Fresken an der Gartenfassade stammen aus der Zeit um 1580 und gelten als Hauptwerk der österreichischen und süddeutschen Renaissancekunst. Auch der Renaissancegarten ist klar gegliedert: Terrassen mit achteckigen, von Buchshecken eingefassten Beeten tragen unterschiedliche Bepflanzungen.

Die erste urkundliche Erwähnung der Befestigungsanlage von Schloss Tollet stammt aus dem Jahr 1170. Das Museum Kulturama Schloss Tollet widmet sich vorrangig wechselnden Ausstellungen zu vielfältigen Themen. Außerdem beherbergt Schloss Tollet das Oö. Landesbienenmuseum und ein Wagnereimuseum. Beim Wasserschloss Aistersheim ist die Anlage vollständig von Wasser umgeben; zwei massive Holzbrücken führen zu den beiden großen Eingangstoren.

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Auch Grieskirchens Stadtgeschichte lässt sich an einzelnen Bauwerken ablesen. Die älteste urkundliche Erwähnung der Stadtpfarrkirche stammt aus dem Jahr 1075. In der Kirche gilt das Grabmonument von Sigmund von Polheim und seiner Gattin Potentiana als kunsthistorische Rarität des 16. Jahrhunderts. Am Kirchenplatz ließ Gundaker von Polheim 1610 den Karbrunnen errichten. Sein achteckiges Becken fasst 156 Hektoliter Wasser.

In Peuerbach hat sich das Schlossmuseum verändert: Das frühere Bauernkriegsmuseum besteht dort nicht mehr; das Schlossmuseum wurde 2023 vollständig neu gestaltet. Seit 2023 wird dort die Ausstellung „KOSMOS.Neue Welten – Georg von Peuerbach und sein Vermächtnis“ weitergeführt. Einen anderen Blick auf lokales Handwerk bietet das Schuhmacher- und Brauchtumsmuseum Peuerbach, das die alte Handwerkskunst des Schuhmachens zeigt.

Bierkultur und Orientierung

Die Grieskirchner Brauerei bietet Führungen mit Einblicken in den Braualltag und die Produktion sowie anschließenden Verkostungen verschiedener Bierspezialitäten an. Informieren Sie sich vor einer Führung über die aktuellen Betriebsdetails. Braufux bietet Exkursionen mit Bierverkostung und Jause nach telefonischer Terminvereinbarung an.

Für die Planung eines Hotelaufenthalts können Sie überlegen, ob Bauwerke und Ausstellungen, Spaziergänge oder Radfahren Ihren Aufenthalt prägen sollen. Als Orientierung für die Anreise liegt der Bahnhof Grieskirchen-Gallspach etwa 1 km vom Ort Grieskirchen entfernt.

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