Waizenkirchen: Schloss Weidenholz, Orgel und Kienzl-Gedächtnisweg
Unterkünfte in Waizenkirchen
Waizenkirchen lässt sich über mehrere klar benannte Kultur- und Wegethemen erschließen. Für die Auswahl eines Hotels in Waizenkirchen können Sie zunächst überlegen, welcher Anlass Ihrer Reise entspricht: die Geschichte von Schloss Weidenholz, die Eisenbarth-Orgel der Pfarrkirche oder der Kienzl-Gedächtnisweg nach Heiligenberg. Diese Themen führen zu unterschiedlichen Fragen – zur Entwicklung des Ortes, zu einem konkreten Musikinstrument und zu Orientierungspunkten für einen Weg.
Schloss Weidenholz und die Geschichte des Marktes
Schloss Weidenholz dürfte zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut worden sein und gehört damit zu den frühen historischen Bezugspunkten des Ortes. Ein weiterer lokaler Bezug ist die Erhebung des Dorfes Waizenkirchen zum Markt: Sie erfolgte unter Achaz von Losenstein, dem Besitzer von Schloss Weidenholz. Damit treffen in der Ortsgeschichte zwei unterschiedliche Bezugspunkte zusammen – die vermutete Entstehungszeit des Schlosses und die mit seinem Besitzer verbundene Marktwerdung des Dorfes. Wenn Sie Waizenkirchen vor allem historisch einordnen möchten, geben Schloss und Marktwerdung dafür zwei konkrete Ansatzpunkte.
Die Eisenbarth-Orgel der Pfarrkirche
Die Pfarrkirche Waizenkirchen ist mit der Eisenbarth-Orgel ein weiterer Kulturpunkt. Die historischen Gehäuse von Hauptwerk und Rückpositiv der Orgel wurden fachgerecht restauriert und wieder zu einer Einheit mit der barocken Ausstattung der Pfarrkirche gefasst. Die Eisenbarth-Orgel verfügt über 29 klingende Register und insgesamt 1.774 Pfeifen, darunter 146 Zungenpfeifen und 249 Holzpfeifen. Register- und Pfeifenzahl beschreiben unterschiedliche Merkmale: Die eine Zahl bezieht sich auf die klingenden Register, die andere auf den Pfeifenbestand. Die Untergruppen nach Material ergänzen den Gesamtwert um konkrete Einzelheiten. Wenn Sie sich für Musik und kirchliche Ausstattung interessieren, lässt sich das Instrument so sowohl über seine bauliche Einbindung als auch über seine Zahlen einordnen.
Bahnlinie durch das Gemeindegebiet
Seit dem 18. Dezember 1908 führt die Linzer Lokalbahn der Firma Stern & Hafferl, kurz LILO, durch das Gemeindegebiet von Waizenkirchen. Die heutige Bahnstrecke verläuft von Linz nach Eferding über Waizenkirchen, Peuerbach und Neumarkt/H. Das Datum gehört zur Geschichte der Bahn im Gemeindegebiet; der Streckenverlauf beschreibt dagegen die heutige Verbindung. Wenn Sie eine Bahnfahrt in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie den Fahrplan für den gewünschten Reisetag.
Der Kienzl-Gedächtnisweg nach Heiligenberg
Der Kienzl-Gedächtnisweg nach Heiligenberg ist gut beschildert. Der Kienzlweg beginnt am Bahnhof Waizenkirchen. Vor dem Bahnhof befindet sich bei der Einmündung des Kuefsteinweges das erste Wegschild; am Bahnhof besteht eine Parkgelegenheit. Für die Planung sind Startpunkt, Standort des ersten Wegweisers und Parkmöglichkeit getrennte Orientierungspunkte: Der Weg beginnt am Bahnhof, das Schild steht davor an der genannten Einmündung, und die Parkgelegenheit befindet sich am Bahnhof. Als Ziel des Weges ist Heiligenberg genannt. So können Sie die Angaben zum Ausgangspunkt und zur Orientierung am ersten Schild bei Ihrer Reiseplanung berücksichtigen.
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