Zum Inhalt

Peuerbach entdecken

Unterkünfte in Peuerbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Peuerbach lässt sich über mehrere Themen entdecken: gotische Häuser im Stadtkern, kirchliche Baugeschichte, astronomische Stationen sowie Wege zu historischen Schauplätzen und in frühere Kulturlandschaften. Für die Suche nach einem Hotel in Peuerbach können diese Schwerpunkte Ihre Reiseplanung ordnen. Überlegen Sie, ob Sie vor allem Architektur, die Darstellung des Kosmos oder eine geschichtliche beziehungsweise naturkundliche Route in den Mittelpunkt stellen möchten.

Gotische Gassen und Baugeschichte

Der gotische Stadtkern umfasst zahlreiche gotische Häuser rund um den Kirchenplatz, die Hauptstraße und die Fleischergasse. Die enge Fleischergasse ist für ihre Schwibbögen bekannt. Damit kommen im historischen Stadtbild sowohl ganze Häuserzeilen als auch ein besonderes bauliches Detail in den Blick. Die Schwibbögen setzen einen eigenen Akzent innerhalb des größeren Ensembles gotischer Häuser.

Das erste Schloss Peuerbach wurde um 1370 von den Grafen von Schaunberg erbaut. Das Schlossmuseum Peuerbach beherbergt die Ausstellung „Kosmos.Neue Welten – Georg von Peuerbach und sein Vermächtnis“. Da sich das Ausstellungsprogramm ändern kann, prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob die Ausstellung während Ihres Aufenthalts gezeigt wird. Für Gruppen ist nach rechtzeitiger Voranmeldung auch ein Besuch außerhalb der Öffnungszeiten möglich; klären Sie diese Besuchsmöglichkeit vorab.

Die Baugeschichte der Pfarrkirche führt zurück zu den Bauernkriegen von 1626: Nachdem Peuerbach niedergebrannt worden war, begann der Wiederaufbau der Kirche 1628 und dauerte etwa bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Pfarrkirche wurde teilweise barockisiert und erweitert. Die Kleine Kirche Mariahilf blieb beim Brand verschont und wurde später ebenfalls barockisiert. Sie entstand vermutlich um 1500 als Stiftung von Barbara von Wallsee; auf diese Deutung weist ihre spätgotische Bauart hin.

Kosmos und astronomische Themen

Der KOMETOR steht im Schlosspark Peuerbach und ist als Tor zur Welt der Sterne gedacht. Die begehbare Skulptur ist aus Fünfecken zusammengesetzt und erstreckt sich über zwei Ebenen. Ihre erste Ebene ist interaktiv gestaltet: Eigens erstellte mikroskopische Bilder werden Aufnahmen von ESA-Satelliten und Teleskopen gegenübergestellt. So begegnen ein mikroskopischer Blick und Weltraumaufnahmen innerhalb derselben Präsentation. Der KOMETOR verbindet damit eine räumliche Skulptur mit einem bildlichen Vergleich unterschiedlicher Perspektiven.

Der Astroweg setzt einen anderen Akzent. Er folgt dem Ledererbach; Schautafeln erklären die Planeten unseres Sonnensystems und die Sternzeichen samt ihrer astrologischen Bedeutung. Zum Astroweg gehören außerdem ein Planetarium und eine Sternenkarte. Während beim KOMETOR die begehbare, fünfeckige Form und die Bildgegenüberstellung hervorstechen, verteilt sich das Thema am Astroweg auf Tafeln und weitere benannte Elemente. Diese unterschiedlichen Formate geben Ihnen eine Orientierung, wenn Sie zwischen räumlicher Skulptur und erklärenden Stationen wählen möchten.

Anzeige

Wege mit Geschichte und Natur

Der Spazierweg „Ereignisreiche Spurensuche in Peuerbach“ führt vom Schloss Peuerbach zum Originalschauplatz der ersten Schlacht des Bauernaufstands von 1626 auf der Ledererwiese. Die Alm-Mühlen-Runde führt dagegen durch das ehemalige „Tal der sieben Mühlen“. Dort trieben einst mächtige Wasserräder Mühlen und Hammerwerke an. Bei der Spurensuche stehen ein konkretes Ereignis und sein Schauplatz im Mittelpunkt, bei der Alm-Mühlen-Runde die frühere Nutzung der Wasserkraft. Beide Beschreibungen setzen damit unterschiedliche historische Schwerpunkte, ohne dieselbe Art von Geschichte zu erzählen.

Naturkundliche Führungen durch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Koaserin bietet der OÖ Naturschutzbund an. Die Anmeldung erfolgt im Rathaus. Wenn Sie eine solche Führung in Ihre Planung aufnehmen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Anmeldemodalitäten.

Handwerk im Schuhmacher- und Brauchtumsmuseum

Das Schuhmacher- und Brauchtumsmuseum präsentiert Handwerkzeuge und Maschinen, die über viele Generationen im Schuhmacherhandwerk verwendet wurden. Die Ausstattung stammt aus der Schuhmacherwerkstätte von Karl Kaltseis aus Eschenau. Das Thema ist damit konkret auf Arbeitsmittel und ihre Herkunft aus einer bestimmten Werkstätte bezogen. Zusammen mit der Ausstellung im Schlossmuseum und den historischen Bauwerken erweitert es die kulturellen Themen, die Sie bei Ihrer Suche nach einem Hotel in Peuerbach berücksichtigen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Grieskirchen, Wendling, Eschenau Im Hausruckkreis, Gaspoltshofen, Pötting, Gallspach, Sankt Thomas bei Waizenkirchen, Pollham.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grieskirchen.