Neumarkt im Hausruckkreis: Kirchen, Kalvarienberg und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Neumarkt Im Hausruckkreis
Neumarkt im Hausruckkreis verbindet Ortsgeschichte, sakrale Bauwerke und einen landschaftlichen Schwerpunkt am Kalvarienberg. Für einen Aufenthalt stehen damit unterschiedliche Interessen nebeneinander: die Pfarrkirche zum Hl. Florian, die sieben Kalvarienbergkapellen, der Rundgang durch den Erholungswald und der historische Marktplatz. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese Themen Ihre Wahl des Reiseziels leiten; Ihre Planung richtet sich dann danach, ob Kirchenkunst, Aussicht, ein Spaziergang oder Gastronomie den Ausschlag gibt.
Kirchen und Ortsgeschichte
Die Pfarrkirche zum Hl. Florian steht unter Denkmalschutz, und ihre Kirchenchronik reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. In der Kreuzigungsgruppe des Hauptaltars sollen die Figuren Christi und der beiden Schächer laut Kirchenrechnung vom Bildhauer Schwanthaler stammen. Funde lassen darauf schließen, dass Neumarkt bereits in der jüngeren Steinzeit besiedelt war. Neumarkt zählt außerdem zu den ältesten Märkten Oberösterreichs.
Diese Hinweise beschreiben unterschiedliche Zeitschichten: eine aus Funden erschlossene frühe Besiedlung, eine Kirchenchronik ab dem 13. Jahrhundert und eine historisch alte Marktstellung. So können Sie das Kulturerbe sowohl an konkreten Bauwerken als auch an der langen Ortsgeschichte einordnen. Auch die sieben Kalvarienbergkapellen sind in die Denkmalschutzverordnung aufgenommen.
Kalvarienberg: Kapellen und Kirchenkunst
Auf dem Kreuzweg zur Kalvarienbergkirche liegen sieben Kapellen; die meisten wurden nach der Pest im 18. Jahrhundert von Neumarkter Bürgern erbaut. Das Kirchlein auf dem Kalvarienberg wurde 1720 aus Holz von dem Lambacher Pater Felix Ezinger erbaut. Seine Seitenaltäre sind dem heiligen Leonhard und der heiligen Notburga geweiht. In der Kalvarienbergkirche finden sich zudem Heilig-Geist-Löcher mit dekorativen Abdeckungen.
Die Details setzen unterschiedliche Akzente: Die Kapellen am Kreuzweg gehören zur Orts- und Baugeschichte, während die Altäre und das Heilig-Geist-Loch die Ausstattung der Kirche betreffen. Für Ihren Besuch lässt sich damit schon vorab unterscheiden, ob Sie sich vor allem für den Weg, die Geschichte der Bauwerke oder deren religiöse Kunst interessieren.
Rundgang und Aussicht
Der Kalvarienberg ist heute ein Naherholungsgebiet mit einem Rundgang durch den Erholungswald. Der Panoramablick Kalvarienberg eröffnet ein Gebirgspanorama mit einem Blickwinkel von 180 Grad; der „Panorama-Gucker“ bietet Einblick ins Mostlandl. Damit sind neben der sakralen Baugeschichte auch ein Spaziergang und zwei konkret benannte Aussichtsmotive Teil der Ortsbeschreibung. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Landschaft und Aussicht ausrichten, finden Sie hier andere Schwerpunkte als bei einem Besuch der Pfarrkirche oder des Kreuzwegs.
Anreise und Kallhamer Domweg
Für die Anreise stehen die Straßen- und Bahnverbindung als Orientierung zur Verfügung: Neumarkt im Hausruckkreis ist direkt an die B 137 angebunden und verfügt über den ÖBB-Bahnknotenpunkt Neumarkt-Kallham. Prüfen Sie die Bahnverbindungen vor der Reise, um Ihre Anfahrt zu planen.
Der Kallhamer Domweg beginnt und endet in Neumarkt im Hausruckkreis. Sein Startpunkt ist der Bahnhof Neumarkt-Kallham; anschließend führt die Route durch das Gelände der ehemaligen Lederfabrik Wurm. Wenn Sie den Weg einplanen, prüfen Sie die Routenangaben vor dem Aufbruch. So bleiben die Bahn-Anreise und die Orientierung auf der Route als getrennte Planungsschritte übersichtlich.
Marktplatz und Gastronomie
Der historische Marktplatz bietet ein umfangreiches gastronomisches Angebot. Einzelne Betriebe können sich ändern; wenn ein bestimmtes gastronomisches Angebot für Ihre Planung ausschlaggebend ist, prüfen Sie die aktuellen Betriebe vorab. Der Marktplatz ergänzt damit die historischen und landschaftlichen Themen um eine weitere Möglichkeit, den Aufenthalt im Ort zu gestalten.
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