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Gernsheim entdecken

Unterkünfte in Gernsheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reiseplanung bietet Gernsheim unterschiedliche Anknüpfungspunkte: den Badesee am südlichen Stadtrand, Wanderwege in Hammeraue und Stadtwald sowie den Hessischen Fernradweg R6. Hinzu kommen die Geschichte des Rheinischen Fischerfests und der nahe Wallfahrtsort Maria Einsiedel. So können Sie den Aufenthalt anhand konkreter Themen aus Natur, Bewegung und Kultur einordnen.

Badesee und Wanderwege

Der Badesee Gernsheim liegt am südlichen Stadtrand, umfasst etwa 4,6 Hektar und verfügt über einen großzügigen Sandstrand. Die Nutzung ist kostenfrei; Hunde sind am Badesee nicht erlaubt. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Hinweise der Stadt zu den Besucherbedingungen. In der Hammeraue und im Stadtwald wurden 1984 insgesamt fünf Wanderwege angelegt. Damit stehen ein bestimmter Ort am Wasser und zwei Bereiche mit Wanderwegen als unterscheidbare Schwerpunkte nebeneinander.

Radroute und Ranger-Führungen

Der R6 bildet den überörtlichen Gegenpol zu den Gernsheimer Wanderwegen: Er führt von Lampertheim bis nach Warburg und verläuft durch Gernsheim. Auf Nachfrage sind im Stadtwald Gernsheim Ranger-Führungen des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald buchbar. Sie werden auch für Interessierte, Schulklassen und Kindergärten angeboten. Der Radweg beschreibt eine durch Gernsheim verlaufende Route; die Ranger-Führung ist ein angefragtes Angebot an einem konkreten Ort.

Geschichte in Gernsheim und Maria Einsiedel

Das Rheinische Fischerfest wurde am 28. April 1949 in Gernsheim als Versöhnungsfest zwischen Berufs- und Sportanglern gegründet. Sein Festplatz befindet sich seit 1949 an der Gernsheimer Hafenspitze. Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt Maria Einsiedel. Die heute bestehende Kapelle wurde 1495 anstelle einer baufällig gewordenen Vorgängerkirche errichtet. Pilger kommen das ganze Jahr über zu Maria Einsiedel, einem Ort der Ruhe und Besinnung. Die Große Wallfahrt findet jährlich am ersten Sonntag im Juli zum Fest Mariae Heimsuchung statt. Seit 1956 besteht dort ein Jugendhaus, das heute vom Bistum Mainz als Jugendherberge und Bildungsstätte betrieben wird.

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Weitere Natur- und Kulturthemen im Kreis Groß-Gerau

Auch auf Ebene des Kreises Groß-Gerau gibt es eigenständige Natur- und Routenbezüge. Das Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue liegt im Westen des Kreises entlang des Rheins. Als Hessens größtes zusammenhängendes Naturschutzgebiet dient es zahlreichen Brut- und Zugvögeln als Brut- und Rastplatz. Das Naturschutzgebiet Mönchbruch liegt im Kreis Groß-Gerau zwischen Rüsselsheim und Mörfelden-Walldorf und ist Hessens zweitgrößtes Naturschutzgebiet. Der Lutherweg 1521 verläuft im Kreis auf rund 31,5 Kilometern; prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Wegbedingungen. Spargel gilt als kulinarisches Markenzeichen des Kreises Groß-Gerau. Im Kreis gibt es außerdem Gästeführungen zu Industriegeschichte, jüdischer Geschichte, Umweltthemen und Stadtentwicklung. Welche konkreten Führungen angeboten werden und unter welchen Bedingungen sie buchbar sind, sollten Sie aktuell prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Stockstadt am Rhein, Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf, Trebur, Groß-Gerau, Ginsheim-Gustavsburg, Riedstadt, Bischofsheim.

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