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Trebur: Fachwerk und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Trebur

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Trebur spricht Reisende an, die einen Aufenthalt mit Fachwerk und Ortsgeschichte verbinden möchten. Museum und historische Gebäude prägen diesen Schwerpunkt. Eine Radtour durch Wiesen und Felder setzt einen landschaftlichen Akzent.

Fachwerk im Ortsbild

Winkelförmige Hofreiten prägen den historischen Ortskern von Trebur. Zahlreiche Fachwerkgebäude im fränkischen Baustil lassen sich bei einem Spaziergang über die Hauptstraße und durch die kleinen, beschaulichen Seitengassen entdecken. Der Gang lenkt den Blick sowohl auf einzelne Häuser als auch auf die Bauweise, die den Ortskern charakterisiert.

Museum und historische Gebäude

Das Museum in Trebur befindet sich in einer zwischen 1680 und 1700 errichteten Fachwerkhofreite. Das zweigeschossige Gebäude hat freiliegendes Zierfachwerk; zu der Anlage gehören ein Hof, eine querstehende Scheune und ein dahinterliegender Garten. Das Museumsgebäude ist weitgehend im Originalzustand erhalten. Die Verbindung von Gebäude, Hof, Scheune und Garten gibt dem Begriff Hofreite eine konkrete bauliche Form.

Das Museum ist am ersten und dritten Sonntag jedes Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Da sich Öffnungszeiten ändern können, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben.

Ein weiteres zweigeschossiges Fachwerkhaus steht in der Astheimer Straße 8. Es wurde um 1680 erbaut, ist in seiner Substanz kaum verändert erhalten und gilt als typisch für das Treburer Ortsbild. Das historische Rathaus am Wilhelm-Leuschner-Platz 6 stammt aus dem Jahr 1577. Damit liegt seine Bauzeit vor der Museumshofreite und dem Haus in der Astheimer Straße; die drei Gebäude bieten unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte für die Ortsgeschichte.

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Auch die Ortsgeschichte geht über einzelne Bauwerke hinaus. Die 1970 gegründete Gesellschaft Heimat und Geschichte Trebur e.V. informiert die Öffentlichkeit mit Ausstellungen, Vorträgen und Führungen über Geschichte, Kultur und Wirtschaft der Gemeinde. Wenn Sie eine Führung oder Veranstaltung einplanen, prüfen Sie das aktuelle öffentliche Programm der Gesellschaft.

Radtour durch Wiesen und Felder

Eine Radtour von Trebur führt über rund drei Kilometer auf einer schmalen Straße durch Wiesen und Felder am romantisch anmutenden Bauernhof Unterau vorbei. Die ungefähre Streckenlänge und der Straßencharakter geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Planung. Im Unterschied zu einem Spaziergang durch die Gassen stehen bei dieser Fahrt die Felder, Wiesen und der Bauernhof am Weg im Mittelpunkt.

Groß-Gerau als übergeordneter Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Groß-Gerau kommen eigene Natur- und Wanderthemen auf Kreisebene hinzu. Das Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue liegt im Westen des Kreises Groß-Gerau entlang des Rheins. Es ist Hessens größtes zusammenhängendes Naturschutzgebiet und dient zahlreichen Brut- und Zugvögeln als Brut- und Rastplatz. Das Naturschutzgebiet Mönchbruch zwischen Rüsselsheim und Mörfelden-Walldorf liegt ebenfalls im Kreis Groß-Gerau und ist Hessens zweitgrößtes Naturschutzgebiet. Der Lutherweg 1521 verläuft im Kreis auf rund 31,5 Kilometern; prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Routenbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Mörfelden-Walldorf, Ginsheim-Gustavsburg, Stockstadt am Rhein, Raunheim, Gernsheim, Riedstadt, Bischofsheim, Rüsselsheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Groß-Gerau.

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