Mörfelden-Walldorf: Wege, Seen und Kultur
Unterkünfte in Mörfelden-Walldorf
Mörfelden-Walldorf verbindet Wander- und Radmöglichkeiten mit Seen, geschützten Landschaften und Kulturorten. Rund um die Stadt verlaufen 24 Wanderrouten mit unterschiedlichen Ausblicken. Für die Reiseplanung ergeben sich damit verschiedene Anknüpfungspunkte: Wege und Alleen, eine Runde am Walldorfer See, Naturthemen und Einblicke in die Stadtgeschichte.
Wandern und Radfahren rund um Mörfelden-Walldorf
Der mit einem roten Fuchs markierte Wanderweg führt am Mönchbruch vorbei. Das nahe gelegene Naturschutzgebiet Mönchbruch lädt mit zahlreichen Wegen und Alleen zu langen Spaziergängen und ausgedehnten Radtouren ein. So lässt sich die örtliche Wegelandschaft um ein Ziel im näheren Umfeld ergänzen, ohne die Wege des Schutzgebiets mit den Wanderwegen rund um die Stadt gleichzusetzen.
An der Badestelle Walldorfer See führt ein knapp 2,4 Kilometer langer Rundweg entlang, der sich für einen Spaziergang eignet. Wenn Sie die Badestelle einplanen, prüfen Sie die aktuellen Betriebsbedingungen und saisonalen Badedetails vor Ihrem Besuch. Für Radtouren bieten die Gundwiesen eine weitere Möglichkeit: Sie liegen zwischen Gundwiesensee und Gundhof; entlang des Gundbachs kann man dort radeln. Das Fahrradroutennetz des Kreises Groß-Gerau verbindet Mörfelden-Walldorf über mehr als sieben Routen mit umliegenden Gemeinden.
Auch einzelne Wege setzen eigene Schwerpunkte. Die Regionalpark-Rundroute verläuft entlang des Oberwaldsees. Die Baum des Jahres Allee zwischen Forsthaus und Oberwaldberg lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden und vermittelt Wissen. Diese Angaben unterscheiden konkrete Möglichkeiten vor Ort: eine bezifferte Runde am Walldorfer See, Radfahren in den Gundwiesen und weitere Routen im regionalen Netz.
Seen, Schutzgebiete und Ausblicke
Oberwaldsee und Schnepfensee bilden eine Wasserlandschaft mit zahlreichen Fischarten sowie einer vielfältigen Vogel- und Pflanzenwelt. Der Oberwaldsee hat 12 Hektar Wasserfläche, der Schnepfensee 3 Hektar. Das Gebiet im und um den Gundwiesensee ist Schutzgebiet. Am Oberwaldberg bietet sich ein Rundblick über die Region; damit stehen der Blick über die Landschaft und die Wege entlang der Seen für unterschiedliche Naturerlebnisse.
Zur lokalen Natur gehört auch eine jährliche Pflanzung: Die Stadt Mörfelden-Walldorf pflanzt gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald jedes Jahr den jeweiligen Baum des Jahres. Von den 96 Naturdenkmälern im Kreis Groß-Gerau liegen 11 in Mörfelden-Walldorf. Diese Zahl kann sich ändern, wenn sich die Ausweisungen verändern.
Stadtgeschichte und Kultur
Das Museum Mörfelden gibt Einblicke in die Stadtgeschichte und die Lebenswelt Mörfeldens seit den ersten Siedlungsspuren aus der Bronzezeit. Der übrige Teil der Dauerausstellung widmet sich schwerpunktmäßig dem Alltagsleben der Mörfelder Bevölkerung von etwa 1870 bis 1945. Damit spannt das Museum den Bogen von frühen Siedlungsspuren bis zu einem konkreten Abschnitt der jüngeren Ortsgeschichte.
Ein anderer Zugang zu Kunst im öffentlichen Raum findet sich im Skulpturenpark im Bürgerpark Mörfelden an der Parkstraße. Das Sport- und Kulturamt und der Förderverein Skulpturenpark präsentieren dort gemeinsam Objektkunst, Skulpturen und installative Arbeiten von Künstler:innen unterschiedlicher Generationen. Das kulturelle Programm ist fortlaufend; einzelne Ausgaben können variieren.
Die Hüttenkirche steht seit 1986 zwischen den Stadtteilen Mörfelden und Walldorf. Gemeinsam mit zwei originalen Elementen der ehemaligen Startbahnmauer ist sie ein markantes Element der Nachkriegsgeschichte von Mörfelden-Walldorf. Die Hüttenkirche und die Mauerelemente gelten außerdem als Symbole einer der bisher größten Umweltbewegungen Deutschlands. So begegnen sich im Ortsbild religiöse Baugeschichte, Nachkriegsgeschichte und die Erinnerung an eine Umweltbewegung.
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