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Stockstadt am Rhein: Kühkopf, Kirche und Geschichte

Unterkünfte in Stockstadt am Rhein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stockstadt am Rhein verbindet die Rheininsel Kühkopf, geschützte Auenlandschaft und ortsgeschichtliche Zeugnisse. Wenn Sie ein Hotel in Stockstadt am Rhein suchen, können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Naturthemen oder Geschichte im Vordergrund stehen sollen. Auf dem Kühkopf erinnern eine erhaltene Pferdekopfpumpe und das Heimatmuseum an unterschiedliche Kapitel; die Evangelische Kirche prägt das Ortsbild mit einem weiteren historischen Bezug.

Kühkopf und Auenlandschaft

Die Rheininsel Kühkopf wurde 1952 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das fast 24 Quadratkilometer große Auenschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue umfasst die Insel und den nördlich anschließenden Auenkomplex der Knoblochsaue. Seine Ausdehnung gibt der Naturseite des Aufenthalts einen klaren Rahmen. Im Naturschutzgebiet gibt es rund 60 Kilometer Wanderwege; alle eignen sich auch für Radfahrer. Sie können Ihre Planung daher auf Wandern oder Radfahren ausrichten. Die rund 60 Kilometer bieten einen Rahmen für unterschiedliche Wander- und Radtouren. Prüfen Sie vor der Planung die örtlichen Wege- und Sicherheitsbedingungen.

Ortsgeschichte und Denkmäler

Die letzte erhaltene Pferdekopfpumpe aus der Erdölförderzeit steht am Bohrloch Stockstadt 38 auf dem Kühkopf. Als Industriedenkmal erinnert sie an diese Abbauphase. Im Heimatmuseum ist Erdölförderung im Hessischen Ried ebenfalls ein Thema, sodass sich das Motiv an einem konkreten Denkmal und in der Ausstellung wiederfindet. Die Evangelische Kirche in Stockstadt stammt aus dem Jahr 1607; ihr markanter Turm prägt das Ortsbild. Zur Kirche gehört eine im 19. Jahrhundert erbaute Dreymann-Orgel mit einer Aeoline. Laut Beschreibung verfügt keine andere ihrer Art über dieses Register. Zwei Herrensteine an den beiden Rheinufern erinnern an Landgraf Ludwig VIII. Am 10. März 1740 schritt er mit seinem Gefolge zu Fuß über den zugefrorenen Rhein; beide Steine sind bis heute erhalten.

Heimatmuseum auf dem Kühkopf

Das Heimatmuseum Stockstadt am Rhein befindet sich im ehemaligen Verwalterhaus des Hofguts Guntershausen auf dem Kühkopf. Seine Dauerausstellung behandelt die Geschichte des Hofguts, darunter den Besuch des russischen Zaren Nikolaus II. auf dem Kühkopf im Jahr 1903. Weitere Themenbereiche befassen sich mit der Erdölförderung im Hessischen Ried und der Korbflechterei. Ein Nachbau einer Goldwaschbank veranschaulicht, wie früher im Rhein Gold gewaschen wurde. Ein eigener Raum veranschaulicht die Notlandung des Luftschiffs LZ 4 von Graf Zeppelin im Jahr 1908 auf dem Rhein nahe dem Kühkopf, am Kornsand.

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Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt

Am Rheintor liegt der Abenteuerspielplatz, Stockstadts größter Spielplatz, direkt am Zugang zur Rheininsel Kühkopf. Die Spielgeräte können sich ändern; berücksichtigen Sie das bei einer konkreten Planung. Die Naturthemen liegen im Schutzgebiet und seinem Wegenetz; die historischen Bezugspunkte verteilen sich auf Ortsbild, Kühkopf und beide Rheinufer.

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