Heinersbrück – Malxe, Kirche und Bergbaulandschaft
Unterkünfte in Heinersbrück
Heinersbrück an der Malxe
Heinersbrück liegt direkt an der Malxe, einem Nebenfluss der Spree. Die umgebende Landschaft ist stark vom Braunkohletagebau und der Energiegewinnung geprägt. So treffen in der Ortsbeschreibung zwei klare Orientierungspunkte aufeinander: die Lage am Fluss und der Charakter einer von Abbau und Energieerzeugung geprägten Region. Für die Wahl eines Aufenthaltsziels lässt sich damit einordnen, ob Sie sich eher für die Flusslage, die Ortskultur oder die Bergbauprägung interessieren.
Kirche und Traditionen
Die Evangelische Kirche Heinersbrück ist eine zweischiffige Backsteinkirche. Sie wurde 1900/1901 nach einem Entwurf des Cottbuser Architekten Robert Beutler erbaut. Ihre zweischiffige Bauform gilt in der Region als einzigartig. Im Inneren ist die Ausstattung nahezu vollständig original erhalten; ausgenommen ist die Orgel. Bauweise, Entstehungszeit, Architekt und erhaltene Innenausstattung geben dem Kirchenbau ein klar umrissenes Profil.
Sorbische/wendische Traditionen werden in Heinersbrück ganzjährig gepflegt. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen Fastnacht, Maibaumaufstellen und Hahnrupfen. Damit gehören sowohl das kirchliche Bauwerk als auch die gelebten Traditionen zu den konkreten Anknüpfungspunkten für einen Einblick in den Ort.
Bergbaulandschaft und Orientierung vor Ort
Am Aussichtspunkt lässt sich der Braunkohleabbau beobachten: Dort können Besucher Bagger sehen, die Braunkohle aus Tiefen von bis zu 80 Metern fördern. Der Blick macht die Bergbauprägung der umgebenden Landschaft an einem konkreten Motiv nachvollziehbar. Zusammen mit der Malxe zeigt sich so eine andere Seite Heinersbrücks als die, die Kirche und Traditionen beschreiben.
Der Spielplatz in Heinersbrück ist öffentlich zugänglich. Am Wiesenweg befindet sich direkt hinter ihm ein Parkplatz.
Spree-Neiße als regionaler Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Spree-Neiße ist die Niederung um Peitz und Heinersbrück als östliche Fortsetzung der Spreewaldlandschaft eingeordnet und lokal als Vorspreewald bekannt. Das Peitzer Tiefland ist durch ein Teichgebiet von etwa 1.000 Hektar sowie ausgedehnte, von zahlreichen Gräben durchzogene Wiesen geprägt. Zum übergeordneten Reiseziel Spree-Neiße gehört auch der Spreewald: ein UNESCO-Biosphärenreservat und eine charakteristische Binnendeltalandschaft.
Auch regionale Themenwege setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Spreeradweg durchquert die Spree-Neiße-Region auf etwa 60 Kilometern und verläuft größtenteils auf asphaltierten Flussdeichen. Die Niederlausitzer Bergbautour führt an noch betriebenen Braunkohletagebauen und an rekultivierten Landschaften entlang. Der Fürst-Pückler-Weg zeigt Zeugnisse der Landschaftsgestaltung aus Pücklers Zeit und aus der Gegenwart; die Tour Sorbische Impressionen gibt Einblicke in das Leben und die Traditionen der sorbischen/wendischen Minderheit in der Region.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Spree-Neiße reichen von Gartenkultur bis Archäologie. Der Ostdeutsche Rosengarten Forst (Lausitz) ist eine 17 Hektar große Parkanlage, in der Besucher zehntausende Rosen in fast 1.000 Sorten bewundern können. Das Archäotechnische Zentrum Welzow ist ein Mitmachmuseum mit großem Freigelände und der Ausstellung „Mensch – Holz – Archäologie“.
Weitere Reiseziele entdecken: Werben, Turnow-Preilack, Teichland, Felixsee, Neuhausen/Spree, Tauer, Drebkau, Spremberg
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spree-Neiße.