Turnow-Preilack: Radwege, Ortsgeschichte und Mühlentechnik
Unterkünfte in Turnow-Preilack
Turnow-Preilack bietet mehrere Anknüpfungspunkte für eine Reise, von Radwegen über Ortsgeschichte bis zur Mühlentechnik. Die historischen Bezüge und Routen betreffen unterschiedliche Orte und Maßstäbe: Einige liegen direkt in Turnow oder Preilack, andere führen durch die weitere Region.
Feuchtwiesen und historische Spuren
Preilack ist von Feuchtwiesen umgeben. Zu den historischen Bezugspunkten am Ortseingang aus Richtung Peitz gehören eine ehemalige Zollstation und ein preußischer Rundmeilenstein. Die frühere Zollstelle ist lokal als Zollhaus bekannt. Zusammen verweisen diese Orte auf unterschiedliche Aspekte der Geschichte Preilacks, ohne dass der frühere Zweck der Zollstation mit ihrer heutigen Nutzung verwechselt werden sollte.
Auch die Entwicklung der beiden Ortsteile hat eigene historische Bezüge. Turnow entwickelte sich nach dem Bau der Peitzer Festung im 16. Jahrhundert. Preilack wurde erstmals 1587 unter dem Namen Preylangk erwähnt. Die Festung steht dabei mit Turnows Entwicklung in Verbindung; die Jahreszahl 1587 bezeichnet die erste Erwähnung Preilacks.
Technikgeschichte in der Holländermühle Turnow
Die Holländermühle Turnow verbindet historische Mühlentechnik mit einer späteren technischen Veränderung: Seit einem Umbau in den 1930er-Jahren wird die historische Technik von einem Elektromotor betrieben. Besucher können die Geschichte und Funktion der Mühle kennenlernen. Zu den technischen Besonderheiten zählt außerdem ein funktionsfähiger Aufzug, der mehr als 100 Jahre alt ist. So stehen an der Mühle sowohl die Funktionsweise des Betriebs als auch die lange Geschichte einzelner technischer Elemente im Blick.
Sorbische und wendische Traditionen
Sorbische und wendische Traditionen werden in Turnow-Preilack ganzjährig gepflegt. Dazu zählen Fastnacht und Maibaumaufstellen. Hahnrupfen wird speziell in Turnow begangen. Wer sich für das örtliche Brauchtum interessiert, kann diese Traditionen als eigenen Schwerpunkt neben den historischen Bauwerken und der Mühlengeschichte betrachten.
Radwege vor Ort und in der Region
Der Heideradweg beginnt am Routenpunkt 65 in Turnow-Preilack und ist 47 Kilometer lang. Die Naturwelt Lieberoser Heide-Tour erreicht Preilack über den Heideradweg in Richtung Lieberoser Wüste und führt anschließend durch Turnow. Im weiteren Verlauf folgt die Tour in der Region der Spree, passiert Seen und Moore und verläuft durch ein geschütztes Wildnisgebiet. Prüfen Sie die Streckenverläufe vor Ihrer Fahrt noch einmal.
Im übergeordneten Reiseziel Spree-Neiße durchquert der Spreeradweg die Region auf etwa 60 Kilometern; größtenteils verläuft er auf asphaltierten Flussdeichen. Die beiden Radwege lassen sich anhand ihrer unterschiedlichen Angaben einordnen: Der Heideradweg ist mit seinem Startpunkt in Turnow-Preilack und seiner Länge beschrieben, beim Spreeradweg stehen die regionale Querung und der Untergrund im Vordergrund. Im übergeordneten Reiseziel Spree-Neiße bietet der Rundweg auf der Bärenbrücker Höhe Stelen von Eberhard Krüger und Ausblicke aufs Umland.
Weitere Reiseziele entdecken: Jänschwalde, Hornow-Wadelsdorf, Groß Schacksdorf-Simmersdorf, Peitz, Döbern, Kolkwitz, Teichland, Burg
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spree-Neiße.