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Oberdolling – Radwegbezug und romanische Kirchen

Unterkünfte in Oberdolling

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl Oberdollings lassen sich zwei Maßstäbe unterscheiden: der konkrete Radwegbezug am Vereins- und Veranstaltungszentrum und die Kirchenkunst in Weißendorf, einer Ortschaft der Gemeinde. Im übergeordneten Reiseziel Eichstätt kommen weitere, eigenständige Kulturziele hinzu. So können Sie örtliche Themen und regionale Ausflugsziele getrennt nach Ihren Interessen betrachten.

Radwegbezug im Ort und in der Region

Das Vereins- und Veranstaltungszentrum „D’Roßschwemm“ der Gemeinde Oberdolling liegt unmittelbar am Schambachtal-Radweg. Wer den Radweg bei der Auswahl eines Aufenthaltsorts berücksichtigt, hat damit einen konkreten örtlichen Bezugspunkt. Die Bezeichnung des Zentrums verweist zugleich auf seine Funktion als Vereins- und Veranstaltungszentrum.

Im weiteren regionalen Umfeld verläuft der Schambachtalbahn-Radweg. Er verbindet Ingolstadt mit Riedenburg und verknüpft den Donauradweg mit dem Altmühltal-Radweg. Sein Profil ist familienfreundlich, fast durchgehend eben und naturnah. Die Strecke führt abseits des Straßenverkehrs durch das Schambachtal, vorbei an Flussauen, Wiesen und Wäldern. Diese Eigenschaften beschreiben den regionalen Radweg; sie sind nicht ausschließlich Merkmale von Oberdolling. Für die Reiseplanung ist daher die Unterscheidung zwischen dem unmittelbaren Bezug der D’Roßschwemm zum Schambachtal-Radweg und dem größeren Verlauf des Schambachtalbahn-Radwegs hilfreich.

Ein Bildnis in der St.-Georg-Kirche

In der St.-Georg-Kirche in Oberdolling befindet sich ein steinernes Bildnis des Priesters Eigilo. Es zeigt ihn symbolisch dabei, eine Kirche an den Bischof von Freising zu übergeben. Das Bildnis erinnert an die Überlassung Kirchendollings an den Freisinger Bischof, die sich der Überlieferung nach im Jahr 825 ereignet haben soll. Seine Entstehung wird vermutlich ins 13. Jahrhundert datiert. Damit stehen zwei Zeitangaben nebeneinander: die überlieferte Übergabe im 9. Jahrhundert und die vermutete Entstehungszeit des Bildwerks mehrere Jahrhunderte später.

Romanische Details in Weißendorf

Die katholische Kirche St. Margareta steht in Weißendorf, einer Ortschaft innerhalb der Gemeinde Oberdolling, nicht im Oberdollinger Siedlungskern. Der Saalbau besitzt eine eingezogene halbrunde Apsis, ein Satteldach und einen Dachreiter. Seine Entstehung wird vermutungsweise auf 1171/75 datiert; 1723 wurde die Kirche barockisiert. Die romanische Empore ruht auf Kreuzgewölben und zwei Säulen, deren Kapitelle mit Tier- und Menschendarstellungen geschmückt sind.

An der halbrunden Apsis verläuft ein Rundbogenfries mit Menschen- und Tierköpfen. Das Westportal öffnet sich zwischen Strebepfeilern; zwei Wächterlöwen flankieren es, und ein Flechtwerkmotiv umgibt den Eingang. Auch im Inneren finden sich mehrere romanische Skulpturen: Zwischen Empore und linker Langhauswand befindet sich die Halbfigur des „Baulastträgers“. Über dem Chorbogen sind zwei Männerköpfe angebracht; an der rechten Seite der Apsis sitzt ein Mann am Gesims. Empore, Apsis, Portal und Figuren zeigen unterschiedliche Teile der architektonischen und bildhauerischen Gestaltung.

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Für die Zugänglichkeit gilt eine saisonale Einschränkung: Im Sommer ist die Kirche bis zum Sperrgitter zugänglich, im Winter geschlossen. Prüfen Sie vor einem Besuch vor Ort, ob diese Regelung noch gilt.

Kulturziele im übergeordneten Reiseziel Eichstätt

Im übergeordneten Reiseziel Eichstätt setzt das Jura-Museum einen eigenen Schwerpunkt. Seine Ausstellung konzentriert sich auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke; gezeigt wird außerdem das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Das bietet einen anderen thematischen Zugang als die Kirchenkunst in Oberdolling und Weißendorf.

Ein weiteres historisches Ziel in Eichstätt ist die Willibaldsburg. Bischof Berthold Burggraf von Zollern ließ sie 1355 errichten; bis 1725 diente sie als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle sowie der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Der Bastionsgarten auf der Willibaldsburg umfasst 1.500 Quadratmeter. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten kennenlernen. Der Domplatz liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt Eichstätt.

Weitere Reiseziele entdecken: Altmannstein, Kipfenberg, Mindelstetten, Titting, Wellheim, Böhmfeld, Gaimersheim, Lenting.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.

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