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Gaimersheim zwischen Geschichte und Natur

Unterkünfte in Gaimersheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl eines Aufenthaltsorts geben zwei Themen eine erste Orientierung: Ortsgeschichte und Landschaft. Reste des Walles und das Marktmuseum im Winterbaueranwesen stehen für historische Spuren; der Walderlebnispfad Reisberg führt durch Lebensräume eines Landschaftsschutzgebiets. Wer Hotels in Gaimersheim sucht, kann überlegen, ob Ortsgeschichte, Natur oder die Verbindung beider Interessen den Ausschlag gibt.

Ortsgeschichte in Gaimersheim

An der Ortsstraße „Am Wallgraben“ in Gaimersheim sind noch Reste des Walles erhalten. Das Marktmuseum im Winterbaueranwesen widmet sich schwerpunktmäßig lokalen Funden aus der Steinzeit, Themen aus der Römerzeit, der Gaimersheimer Schulgeschichte und den Bewohnern des Winterbaueranwesens. Der Wall und das Museum setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht ein erhaltener baulicher Rest im Mittelpunkt, dort eine Auswahl lokaler Themen und historischer Bezüge.

Landschaft am Reisberg

Der Walderlebnispfad Reisberg führt durch die vielfältigen Lebensräume des Landschaftsschutzgebiets Reisberg. Vom Beobachtungsplateau des Pfads ist bei klarer Sicht die Zugspitze zu erkennen. Der Fernblick ist damit an klare Sicht gebunden. Für die Reiseentscheidung unterscheiden sich die Gaimersheimer Themen deutlich: Wallreste und Museum richten den Blick auf Ortsgeschichte, der Weg auf Landschaft und einen bedingten Fernblick.

Im übergeordneten Reiseziel Eichstätt

Im Jura-Museum Eichstätt liegt der Ausstellungsschwerpunkt auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke; außerdem zeigt das Museum das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Damit setzt Eichstätt einen eigenen Schwerpunkt auf Fossilien und ein konkretes Exemplar, während Gaimersheim mit Wallresten, Schulgeschichte und dem Reisberg andere Themen verbindet. Auch für Reisende, die regionale Küche berücksichtigen möchten, setzt Eichstätt einen eigenen kulinarischen Akzent: Die Eichstätter Genuss-Wirte bieten mehrmals im Jahr unter dem Motto „Eichstätt kocht...“ spezielle Gerichte an, darunter würzige Altmühltaler-Lammgerichte.

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Die Willibaldsburg in Eichstätt wurde 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. Von der 420 m langen Willibaldsburg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 m lange Torhalle und der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Auch der Domplatz hat einen historischen Bezug: Er liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt Eichstätt.

Auf der Willibaldsburg in Eichstätt liegt der 1.500 m² große Bastionsgarten. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage kennenlernen. Als weitere Aktivität im übergeordneten Reiseziel ist der Fossilienpfad Eichstätt ein mittelschwerer, 9 km langer Rundweg für Familien. Die Burg, der Garten und der Rundweg bilden eigenständige Anknüpfungspunkte in Eichstätt, getrennt von den Sehenswürdigkeiten und Themen Gaimersheims.

Weitere Reiseziele entdecken: Mindelstetten, Altmannstein, Beilngries, Pförring, Eichstätt, Kösching, Kipfenberg, Schernfeld

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.