Altmannstein entdecken: Wege, Fossilien, Geschichte
Unterkünfte in Altmannstein
Altmannstein lässt sich über unterschiedliche Themen kennenlernen: Wanderwege mit benannten Verbindungen, Fossilien in Schamhaupten, ein beheiztes Freibad und historische Gebäude. Je nachdem, ob Sie draußen unterwegs sein oder Bau- und Ortsgeschichte in den Mittelpunkt stellen möchten, bieten diese Ziele verschiedene Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.
Wanderwege und geführte Touren
Die Schlaufe 24 verbindet Altmannstein mit dem Altmühltal-Panoramaweg. Der Ostbayerische Jakobsweg führt von Kelheim über das Kloster Weltenburg nach Altmannstein und weiter zur Wallfahrtskirche Bettbrunn. Beim Limeswanderweg ist ein 18 Kilometer langer Abschnitt von Denkendorf nach Altmannstein benannt. So stehen unterschiedliche Wegbezüge zur Wahl: eine Verbindung zum Panoramaweg, eine Route mit mehreren ausdrücklich genannten Stationen und ein Abschnitt mit festgelegter Länge und Endpunkten.
An jeweils einem Samstag im Monat findet eine kostenlose geführte Wanderung statt. Dabei können Sie die Gemeinde Altmannstein und ihre Nachbarn kennenlernen. Da sich der Terminplan ändern kann, prüfen Sie vor Ihrer Reise das aktuelle Programm.
Fossilien in Schamhaupten und Wasser im Freibad
In Schamhaupten, einer weiteren Siedlung der Gemeinde Altmannstein, liegt der Fossiliensteinbruch. Dort können Besucher in Schiefer- und Kalkplatten eingeschlossene Tiere und andere Lebewesen entdecken und Kalkplatten mit Hammer und Meißel spalten. Am Fossilien-Lehrpfad beim Steinbruch vermitteln Informationstafeln Wissenswertes. Bringen Sie Hammer und Flachmeißel mit: Ein Werkzeugverleih vor Ort findet nicht statt. Prüfen Sie diese praktische Angabe vor dem Besuch nochmals lokal.
Das Freibad Altmannstein hat ein beheiztes Schwimmbecken mit Nichtschwimmerbereich. Das Becken ist etwa 50 Meter lang und 25 Meter breit; die Wassertiefe beträgt 0,9 bis 2,40 Meter.
Museen und Baugeschichte
Das Marktmuseum ist im denkmalgeschützten Hoferhaus aus dem 17. oder 18. Jahrhundert untergebracht. Das Ignaz-Günther-Museum richtete die Marktgemeinde Altmannstein 1997 zu Ehren des Bildhauers Ignaz Günther ein. Beide Fakten setzen unterschiedliche Akzente: Das eine Museum ist mit einem historischen Gebäude verbunden, das andere mit der Ehrung eines Bildhauers.
Ein markantes Bauwerk der Ortsgeschichte ist die Burgruine Altmannstein. Ihr gut erhaltener, runder Bergfried stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Die Mauern aus Buckelquadern sind zwei Meter dick. Am Kreutberg befindet sich im näheren Umfeld außerdem eine Wacholderheide, die Naturinteressierten als Ausflugsziel angeboten wird.
Weitere Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Eichstätt
Im übergeordneten Reiseziel Eichstätt liegt der Schwerpunkt des Jura-Museums auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke. Dort ist auch das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx zu sehen. In Eichstätt steht zudem die Willibaldsburg: Bischof Berthold Burggraf von Zollern ließ sie 1355 errichten; bis 1725 diente sie als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle und der Gemmingenbau mit seinen zwei Türmen erhalten.
Im 1.500 Quadratmeter großen Bastionsgarten auf der Willibaldsburg wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt. Besucher können dort viele der ursprünglichen Pflanzenarten kennenlernen. Der Domplatz liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt Eichstätt. Auch kulinarische Themen gehören dazu: Die Eichstätter Genuss-Wirte bieten mehrmals im Jahr unter dem Motto „Eichstätt kocht …“ besondere Gerichte an, darunter würzige Altmühltaler-Lammgerichte. Als Wanderziel in Eichstätt gibt es außerdem den mittelschweren, neun Kilometer langen Fossilienpfad, einen Rundweg für Familien.
Weitere Reiseziele entdecken: Denkendorf, Kipfenberg, Schernfeld, Mindelstetten, Eichstätt, Dollnstein, Pollenfeld, Böhmfeld.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.