Kösching: Bad am Berg, Ortsgeschichte und Forst
Unterkünfte in Kösching
Wenn Sie ein Hotel in Kösching suchen, lohnt sich zuerst ein Blick auf die Themen des Ortes: Das Bad am Berg steht für saisonales Baden und einen Saunabereich, Museum und Kastell für die Ortsgeschichte, der Köschinger Forst für den landschaftlichen Rahmen. Welche dieser Schwerpunkte Ihren Aufenthalt prägen soll, kann Ihre Reiseplanung leiten.
Bad am Berg: Freibad und Saunabereich
Das Bad am Berg in Kösching bietet in der Sommersaison ein Freibad mit Liegewiese, Schwimmbecken, Rutsche und separatem Kinderbereich. Zum Saunabereich gehören eine Sauna und ein Dampfbad. Das Freibad ist ausdrücklich saisonal; berücksichtigen Sie dies bei der Wahl Ihrer Reisezeit. Wenn Sie Ihren Aufenthalt am Bad am Berg ausrichten, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Angaben des Betreibers, damit Ihre Planung zum angebotenen Bereich passt.
Museum und Kastell: Köschinger Ortsgeschichte
Im Obergeschoss des Museums des Marktes Kösching zeigt die Ausstellung Exponate zur Marktgeschichte, zur Landwirtschaft und zum Handwerk. Die Themen verbinden die Entwicklung des Marktes mit zwei konkreten Tätigkeitsbereichen und geben Geschichtsinteressierten unterschiedliche Anknüpfungspunkte.
Die heutige Pfarrkirche in Kösching steht über der Principia, dem Zentrum des Kastells Germanicum. Dieser Bezug verbindet das heutige Ortsbild mit der römischen Vergangenheit.
Der Köschinger Forst als Landschaftsraum
Zum Markt Kösching gehört der große Köschinger Forst, der als zusammenhängender Waldkomplex erhalten blieb. Nördlich erstreckt er sich von Kösching bis Denkendorf; in West-Ost-Richtung reicht er von Stammhamm bis Mendorf. Die beiden Achsen vermitteln die Ausdehnung des Waldgebiets. Damit setzt der Forst einen landschaftlichen Akzent neben Museum und Kastell und bietet einen anderen thematischen Schwerpunkt für die Reiseplanung.
Eichstätt als eigener Kulturkontext
Im übergeordneten Reiseziel Eichstätt liegen weitere Kultur- und Landschaftsthemen. Im Jura-Museum Eichstätt liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke; außerdem zeigt das Museum das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Für einen anderen Zugang zum Fossilienthema steht dort auch der Fossilienpfad Eichstätt: Er ist ein mittelschwerer, neun Kilometer langer Rundweg für Familien.
Die Willibaldsburg wurde 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle sowie der Gemmingenbau mit seinen zwei Türmen erhalten. Auf der Willibaldsburg in Eichstätt liegt außerdem der 1.500 Quadratmeter große Bastionsgarten. Der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis wurde dort nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten kennenlernen.
Auch der Domplatz liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt Eichstätt. Mehrmals im Jahr bieten die Eichstätter Genuss-Wirte unter dem Motto „Eichstätt kocht...“ spezielle Gerichte an, darunter würzige Altmühltaler-Lammgerichte.
Weitere Reiseziele entdecken: Gaimersheim, Mindelstetten, Altmannstein, Pförring, Pollenfeld, Oberdolling, Beilngries, Kipfenberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.