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Scharten zwischen Obstblüte und Kirchengeschichte

Unterkünfte in Scharten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Scharten suchen, können Sie Ihren Reiseanlass an den unterschiedlichen Themen des Ortes und seiner Umgebung ausrichten: an der Obstblüte und den Wegen im Hügelland, an einem Rundweg mit Bewegungsstationen oder an der Geschichte der Kirchen. Natur, Bewegung und Kultur setzen dabei jeweils eigene Akzente für die Planung Ihres Aufenthalts.

Obsthügelland, Blütezeit und Wege

Der Naturpark Obst-Hügel-Land ist ein 26 km² großes Landschaftsschutzgebiet in den Gemeinden Scharten und St. Marienkirchen an der Polsenz. Er wurde 2005 ausgewiesen, um die für das oberösterreichische Alpenvorland charakteristische Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Das landschaftlich reizvolle Hügelland von Scharten und Umgebung bildet den Südrand des Eferdinger Beckens. Im Frühjahr verwandeln die Blüten unzähliger Kirsch-, Birn- und Apfelbäume das Obst-Hügel-Land in ein weißes Blütenmeer. Diese Zeit lädt besonders zum Wandern oder Radfahren ein und gibt einer Reiseplanung einen klaren saisonalen Schwerpunkt.

Für eine Runde mit Bewegungsstationen ist der Schartner Wanderfit eine konkrete Möglichkeit: Der 3,5 km lange Rundweg beginnt im Ortszentrum von Scharten bei der Naturpark-Volksschule. Er umfasst sechs Stationen mit insgesamt neun Geräten; Übungen und Stationen sind gut beschildert. Der Kirschblütenweg setzt einen anderen Akzent und ist in beide Richtungen beschildert. Am Kirschblütenweg in Hochscharten/Wolfsgrub liegt der Bienenerlebnisweg. Er wurde im Frühjahr 2015 neu gestaltet und umfasst 18 Schautafeln. Sie behandeln Themen wie den Lebensweg der Arbeitsbiene, die Honigerzeugung und die Blütenbestäubung.

Die Wege unterscheiden sich damit nach ihrem Schwerpunkt: Beim Schartner Wanderfit stehen Stationen und Geräte im Mittelpunkt, während der Bienenerlebnisweg Wissen über Bienen und Bestäubung vermittelt. Der Kirschblütenweg bringt den saisonalen Bezug der Obstblüte in die Reiseplanung ein. Eine Besucherinformation vom 1. April 2026 nennt zur Blütezeit regionale Schmankerl bei Wirten, Jausenstationen und Obsthöfen rund um den Kirschblütenweg.

Kirchengeschichte in Scharten

Auch die Wallfahrtskirche Maria Scharten bietet einen eigenen historischen Bezug. Erstmals ist sie in einer Urkunde vom 1. Januar 1400 belegt. Der Bau der heutigen Kirche begann 1506 und war 1632 abgeschlossen. Ziel der Wallfahrt ist eine gekrönte Marienstatue, die das gekrönte Jesuskind trägt. Die frühe urkundliche Erwähnung und die spätere Bauzeit sind zwei unterschiedliche Daten in der Geschichte der Kirche.

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Die Evangelische Toleranzkirche geht auf ein 1782 errichtetes hölzernes Bethaus zurück, das das erste Toleranzbethaus in Oberösterreich war. Auf diesen Holzbau folgte 1819 ein gemauertes Bethaus. Der Turm wurde 1900 errichtet; 1911 war der Umbau zur Toleranzkirche abgeschlossen. Während bei Maria Scharten die frühe urkundliche Erwähnung und die Bauzeit der heutigen Kirche wichtige zeitliche Orientierungspunkte sind, lässt sich die Geschichte der Evangelischen Toleranzkirche anhand mehrerer aufeinanderfolgender Bauphasen nachvollziehen.

Anreise und Aufenthalt planen

Mit dem Auto ist Scharten von Wels oder Eferding aus über die B 134 erreichbar. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts in Scharten nach Ihren Interessen setzen.

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