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Haibach ob der Donau: Wandern, Aussicht und Römergeschichte

Unterkünfte in Haibach Ob Der Donau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Haibach ob der Donau bietet unterschiedliche Anlässe, Ausflüge zu planen: eine längere Wanderung, Naturthemen am Weg, Aussichtspunkte und historische Orte. Für Ihre Auswahl kann es hilfreich sein, zunächst den gewünschten Schwerpunkt zu setzen. Soll die Strecke selbst im Mittelpunkt stehen, interessieren Sie sich für Einblicke in die Natur oder möchten Sie archäologische und kirchliche Geschichte erkunden?

Wandern mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Ciconia-Weg ist 11,2 Kilometer lang, anspruchsvoll und mit einer Gehzeit von 3 Stunden und 15 Minuten verbunden. Naturboden macht 64 Prozent des Weges aus. Länge, Einstufung und Gehzeit geben einen konkreten Rahmen für die Planung; der Naturbodenanteil ergänzt die Distanz um eine Angabe zur Wegoberfläche. Entlang des Weges vermitteln 20 Stationen Wissen über Blütenpflanzen, die Insektenwelt, Beutegreifer der Region, Geologie und das Leben unter Wasser. Dazu kommen Ausblicke auf die Schönheiten des Donautals. So stehen Naturthemen und Landschaftseindrücke neben der Wanderung selbst.

Andere Wege zeichnen sich durch ihre konkreten Streckenmerkmale aus. Der Rundwanderweg Fuchsbachtal überquert die Römerbrücke und folgt dem Fuchsbach auf einem Waldpfad. Wanderwege führen direkt von der Gemeinde Haibach ob der Donau zur Burgruine Stauf. Für den Vergleich mit dem Ciconia-Weg ist außerdem die Wanderung zum Kalvarienberg interessant: Sie gilt als einfach und kinderwagentauglich und bietet eine 360-Grad-Panoramaaussicht. Die Angaben unterscheiden damit deutlich zwischen einem anspruchsvollen Weg mit längerer Gehzeit und einer als einfach eingestuften Wanderung.

Aussichten am Kalvarienberg und an der Donau

Der Kalvarienberg ist mit 562 Metern die höchste Erhebung des Gemeindegebiets; dort befindet sich eine Kapelle. Der Fernblick reicht vom Böhmerwald bis zum Dachstein. Für die Ausflugswahl können Sie hier also Aussicht und einen benannten Ort auf dem höchsten Punkt zusammen betrachten. Ein anderer Blickpunkt ist der Schlögener Donaublick, ein Aussichtspunkt mit Blick auf die Schlögener Donauschlinge. Beide Ziele stehen für unterschiedliche Aussichtsmotive: den Fernblick vom Kalvarienberg und den Blick auf die Donauschlinge.

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Römerpark Schlögen und Kirche St. Nikola

Vom Parkplatz in Schlögenleiten führt ein etwa halbstündiger Weg zum Römerpark Schlögen und zu zwei Ausgrabungsstätten. Im Vergleich dazu ist die Gehzeit des Ciconia-Wegs mit 3 Stunden und 15 Minuten deutlich länger; die Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Ziele. Im Römerpark wurde das römische Kastell um 170 n. Chr. errichtet. Das Areal wurde bis weit ins 5. Jahrhundert genutzt. Die Geschichte des Areals reicht damit über die Errichtung des Kastells hinaus.

Auch die Kirche St. Nikola bietet einen Anknüpfungspunkt für Kulturinteressierte. Sie ist dem heiligen Nikolaus geweiht, dem Schutzpatron der Schiffsleute. Frühgotische Reste lassen auf eine gemauerte Kapelle aus der Mitte des 13. Jahrhunderts schließen. Widmung und Baugeschichte sind dabei zwei verschiedene Aspekte: Die Widmung benennt den Patron der Kirche, während die baulichen Reste einen Hinweis auf eine frühere Kapelle geben.

Weitere Reiseziele entdecken: Eferding, Hinzenbach, Hartkirchen, Stroheim, Sankt Marienkirchen An Der Polsenz, Aschach An Der Donau, Prambachkirchen, Alkoven.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eferding.