Aschach an der Donau entdecken
Unterkünfte in Aschach An Der Donau
Aschach an der Donau bietet für die Reiseplanung unterschiedliche Anknüpfungspunkte: den Donauradweg Passau–Linz, Kulturgeschichte, Spaziergänge und wiederkehrende Veranstaltungen. Wenn Sie ein Hotel in Aschach suchen, können Sie zunächst überlegen, welcher Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt wichtig ist. Die Themen vor Ort setzen unterschiedliche Akzente – von Fischerei und Baugeschichte bis zu Wegen und Terminen.
Am Donauradweg: Museum und Fischereigeschichte
Das Schopper- und Fischermuseum Aschach liegt direkt am Donauradweg Passau–Linz, an der Radinfostelle Aschach am rechten Donauufer. Das verbindet den Museumsstandort unmittelbar mit einer benannten Radroute. Auch der 20. Römer-Rastplatz in Aschach liegt am oberösterreichischen Donauradweg.
Das OÖ. Fischermuseum widmet sich der Entwicklung von Fischereigeräten und Fangmethoden sowie dem Fischerhandwerk und der Berufsfischerei. Das Schopper- und Fischermuseum zeigt außerdem Modelle der einst in Aschach gefertigten Holzschiffe. So stehen Themen des Fischereihandwerks neben der früheren Holzschiffproduktion in Aschach.
Ein weiteres Donauthema zeigt das Sgraffito am Schopper- und Fischermuseum: Es stellt einen Schiffzug auf der Donau dar. Das Sgraffito entstand 1960 beim Umbau des damaligen Magazingebäudes der Strombauleitung. Zusammen mit den Modellen der Holzschiffe bietet es einen anderen Blick auf die Schifffahrt: einmal über frühere Fertigung in Aschach, einmal über den dargestellten Schiffzug.
Baugeschichte und Kunst
Schloss Aschach wurde 1539 von Wolfgang von Liechtenstein errichtet. Die Pfarrkirche Aschach stammt aus der Blütezeit des 16. Jahrhunderts und wurde vom Architekten Clemens Holzmeister renoviert und erweitert. Beide Orte bieten historische Bezugspunkte, doch ihre Baugeschichten sind verschieden: Beim Schloss ist das Errichtungsjahr überliefert, bei der Kirche gehören Renovierung und Erweiterung zur Beschreibung.
In der Pfarrkirche befindet sich auch das „Kripperlboot“, ein handgeschnitztes Relief, das der Bildhauer Ägydius Gamsjäger 1984 schuf. Zusammen mit dem Sgraffito am Museum zeigt es, wie unterschiedlich Kunstwerke die Verbindung Aschachs zur Donau aufgreifen können: als Relief in der Kirche und als Darstellung eines Schiffzugs am Museum.
Spaziergänge und Routen
Der Kulturwanderweg „Weg der Sinne“ führt vom Kirchenplatz bis zum Schopperplatz entlang der „Goldenen Zeile“ denkmalgeschützter Bürgerhäuser. Hier gehören also sowohl die beiden benannten Plätze als auch die Häuserzeile zum Routenverlauf. Die Donaupromenade lädt ebenfalls zu entspannten Spaziergängen ein.
Eine andere Routenperspektive bietet der Donausteig, der von Passau durch Aschach nach Linz führt. Während das Schopper- und Fischermuseum direkt am Donauradweg Passau–Linz liegt, wird Aschach beim Donausteig als Station auf dem Verlauf zwischen Passau und Linz genannt. So lassen sich ein konkreter Radwegbezug und ein durch den Ort führender Weg voneinander unterscheiden.
Veranstaltungen im Monatsrhythmus
Der Schmankerlmarkt findet von März bis November monatlich direkt an der Donaupromenade statt und bietet regionale Produkte. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie die konkreten Termine im aktuellen Gemeindekalender.
Die Nachtwächter-Wanderungen mit Hubert Krexhammer führen jeden letzten Freitag im Monat durch den alten Donaumarkt. Im Mittelpunkt stehen Geschichten und Sagen, Geheimnisvolles und Vergangenes. Damit setzen die beiden Angebote unterschiedliche Akzente: Beim Schmankerlmarkt stehen regionale Produkte im Fokus, bei den Nachtwächter-Wanderungen das Erzählen rund um den alten Donaumarkt.
Den Aufenthalt planen
Wenn der Schmankerlmarkt für Ihre Planung wichtig ist, beziehen Sie dessen Termine in die Wahl Ihres Besuchszeitraums ein.
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