Cleto: Burgen, Kirchen und Olivenwege
Unterkünfte in Cleto
Auf der Hügelspitze von Cleto steht das Castello Normanno. Kirchen, weitere Burgruinen und Wege durch Olivenhaine ergänzen die historischen und landschaftlichen Anknüpfungspunkte des Ortes. Für die Reiseplanung kommen damit verschiedene Interessen infrage: Baugeschichte, Wandern und lokale Esskultur.
Burgen und Kirchen in Cleto
Das Castello Normanno steht auf der Spitze des Hügels von Cleto. Einen anderen Blick auf die Burggeschichte bietet Petramala: Das mittelalterliche Schloss ist ein restauriertes Verteidigungsbauwerk byzantinisch-normannischen Ursprungs. Seine Überreste liegen auf etwa 360 Metern Höhe und bewahren Säle, Aufmarschplätze, Türme und Wasserzisternen.
Auch die Kirchen setzen unterschiedliche Akzente. Die Chiesa della Consolazione stammt aus dem 17. Jahrhundert; ihr Majolika-Glockenturm ist im byzantinischen Stil ausgeführt. Die Chiesa di Santa Maria Assunta ist Cletos Pfarr- und Hauptkirche und eine Pfarrkirche aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Während bei der Consolazione der Glockenturm ein konkretes architektonisches Merkmal hervorhebt, lässt sich Santa Maria Assunta auch über ihre Rolle als Hauptkirche des Ortes einordnen.
Im Ortsteil Savuto befinden sich die Ruinen des gleichnamigen Castello di Savuto, das auf das Jahr 1524 datiert wird. Für einen Besuch beider Burgen gibt es außerdem einen Rundgang durch Cleto, der Petramala und Savuto umfasst. Prüfen Sie vor einer Buchung die Verfügbarkeit dieses Rundgangs.
Wandern auf Wegen mit unterschiedlichem Schwerpunkt
Der Sentiero dei Tre castelli ist ein 12 Kilometer langer Wanderweg von Savuto nach Cleto über den Monte Sant’Angelo. Zugang und Ausflugsorganisation können sich ändern; prüfen Sie diese Punkte vor der Wanderung. Die Route der Olivenölpfade ist mit etwa 4 bis 5 Kilometern deutlich kürzer. Als ländliche Wanderung führt sie durch jahrhundertealte Olivenhaine, durch das Dorf Cleto und zu dessen Burg. Unterwegs verläuft sie an Trockenmauern entlang und über weiterhin landwirtschaftlich genutzte Wege.
Die beiden Strecken unterscheiden sich sowohl in der Länge als auch in ihrem Schwerpunkt: Der Sentiero verbindet Savuto und Cleto über den Monte Sant’Angelo, während die Olivenölpfade Haine, Trockenmauern und landwirtschaftlich genutzte Wege einbeziehen. Bei den Routenbedingungen der Olivenölpfade sind mögliche Veränderungen und saisonale Bedingungen zu berücksichtigen.
Olivenöl und lokale Spezialitäten
Die Exkursion auf den Olivenölpfaden umfasst auch den Besuch einer Ölmühle. Dort wird der Herstellungsprozess von nativem Olivenöl extra beobachtet. Das passt zum landwirtschaftlichen Charakter des Gebiets, das von ausgedehnten Anbauflächen und besonders vom Olivenanbau geprägt ist. Die Verfügbarkeit der Exkursion sollten Sie vor einer Buchung prüfen.
Eine lokale Spezialität ist die Cialetta: Cletos typisches Brot aus Hartweizengrieß wird mit lokalem Olivenöl gegessen. Einen praktischen Zugang zur Esskultur bietet der Workshop für frische Eierpasta in Cleto. Dabei lernen die Teilnehmenden, Pasta von Hand zuzubereiten. Der Workshop endet mit einem gemeinsamen Mittag- oder Abendessen, bei dem die selbst zubereitete Pasta und weitere lokale Spezialitäten verkostet werden. Prüfen Sie vor einer Buchung die Verfügbarkeit des Workshops.
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