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Montegiordano: Murales, Geschichte und Küste

Unterkünfte in Montegiordano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montegiordano verbindet Küstenbezüge mit archäologischen Spuren, Ortsgeschichte und Kunst im öffentlichen Raum. Wenn Sie ein Hotel suchen, kann die Frage nach dem gewünschten Reiseschwerpunkt den Anfang erleichtern: Sollen die Strände der Marina, die Geschichte Menzinaras oder die Murales den Aufenthalt prägen? Auch mehrere dieser Themen lassen sich in die Reiseplanung aufnehmen.

Landschaft, Archäologie und Küste

Die Località Menzinara liegt auf dem Gipfel eines isolierten Hügels, der von Wasserläufen flankiert wird und einen weiten Abschnitt der ionischen Küste überblickt. Bei einer archäologischen Ausgrabung wurde dort ein lukanischer Bauernhof freigelegt, der während der gesamten zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. genutzt wurde. Sein quadratischer Grundriss maß 22 Meter je Seite. Sieben unterschiedlich große Räume waren um einen offenen Innenhof von 5,80 × 5,80 Metern angeordnet. Diese Maße machen die Anlage als räumliches Ganzes greifbar: Sie zeigen einen Baukomplex mit klarer äußerer Form und gegliederter Innenfläche.

Montegiordano Marina liegt 8 km von Montegiordano Centro entfernt und verfügt über Kies- und Sandstrände. Die Marina setzt damit einen anderen Schwerpunkt als das hügelige Menzinara: hier die Strände, dort die archäologische Geschichte und der Blick über die ionische Küste. Wenn Sie Ihre Reise planen, können Sie Küste und Kultur so als unterschiedliche Themen berücksichtigen.

Bauwerke und religiöse Geschichte

Der Palazzo Solano stammt aus der Gründungszeit Montegiordanos; über seinem Portal ist das Adelswappen der de Martino erhalten. Auch die erste Cappella della Madonna del Carmine wurde von den Baronen de Martino errichtet. Bei Palazzo und Kapelle zeigt sich die Verbindung zur Familie auf unterschiedliche Weise: durch das Wappen am Portal und durch ihre Rolle als Bauherren der Kapelle.

Il Calvario ist ein Monument mit fünf Kreuzen und wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Zur religiösen Geschichte gehört auch die Via Matris, die am Freitag vor Palmsonntag praktiziert wurde und der Verehrung der sieben Schmerzen Mariens galt. Sieben Kreuze entlang des äußeren Ortsrands führten von der zerstörten alten Pfarrkirche zum Il Calvario.

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Die Grància in der Località Caprara gilt als charakteristisches Element der frühen Zisterzienserlandwirtschaft. Dort ist eine dem heiligen Erzengel Michael gewidmete Kapelle in aufgehendem Mauerwerk erhalten; teilweise sind Tierunterstände an sie angebaut. Landwirtschaftlicher Bezug und Sakralbau treten hier zusammen. Dieser Ort ergänzt die Bauwerke und Erinnerungsstätten um eine agrarisch geprägte Facette der Ortsgeschichte.

Murales und Rundweg

Das Paese dipinto von Montegiordano umfasst mehr als 200 Murales des örtlichen Künstlers Franco La Teana. Sie greifen Alltagsleben, Sprichwörter, Familienerinnerungen und Gesichter der Gemeinschaft auf und erzählen von Geschichte und Identität des Ortes. Wer sich für diese visuelle Seite der Ortsgeschichte interessiert, kann entlang der Murales von der Hauptpiazza aus einen kurzen Rundweg begehen. So stehen die Wandbilder als zusammenhängendes Thema im Mittelpunkt, statt nur einzelne Motive herauszugreifen.

Weinverkostung mit vorheriger Buchung

Die Tenuta del Castello in Montegiordano bietet nach vorheriger Buchung Besichtigungen des Weinguts mit einer Verkostung von Weinen und typischen Produkten an. Wenn Sie diesen Programmpunkt einplanen möchten, prüfen Sie die Buchungsmöglichkeit vorab, da sie sich ändern kann.

Weitere Reiseziele entdecken: Firmo, Cariati, San Demetrio Corone, Marcellina, Oriolo, Buonvicino, Marina di Santa Maria del Cedro, Marina Di Fuscaldo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cosenza.

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