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Rende: Kunst, Geschichte und Stadtbild

Unterkünfte in Rende

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rende verbindet einen historischen Ortskern mit unterschiedlichen Kunst- und Geschichtsthemen. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses Crati bis zu den Serre Cosentine. Im historischen Zentrum bewahrt Rende seine mittelalterliche Stadtstruktur und die historischen Bezeichnungen von Straßen und Plätzen. Im Giudecca-Viertel prägen enge Gassen und Arkaden den Charakter des Zentrums. Für die Einordnung des Reiseziels lohnt sich der Blick auf diese Verbindung von Stadtbild, sakraler Baugeschichte und Kunst: Die kulturellen Schwerpunkte reichen von bäuerlicher Kultur bis zu Kunstsammlungen und historischen Kirchen.

Museen mit verschiedenen Schwerpunkten

Das Museo Civico e Pinacoteca „Achille Capizzano“ ist im historischen Palazzo Zagarese untergebracht. Die angegliederte demo-ethnoanthropologische Abteilung trägt den Namen Raffaele Lombardi Satriani und dokumentiert bäuerliche Kultur anhand von Kleidung, Gegenständen und fotografischen Dokumenten. Im Mittelpunkt dieser Abteilung steht ländliche Kultur; bei anderen Häusern liegen die Schwerpunkte auf Kunstsammlungen und Ausstellungen. Das MAON befindet sich im Palazzo Vitari aus dem 18. Jahrhundert im historischen Zentrum von Rende. Das Museo del Presente beherbergt Ausstellungen italienischer Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts sowie junger Künstler aus ganz Italien. Außerdem verfügt es über eine Dauerausstellung zu den kalabrischen Futuristen aus der Schenkung der Familie Bilotti. Das Museo d’arte contemporanea „Roberto Bilotti Ruggi d’Aragona“ besitzt seinerseits eine Sammlung von mehr als 400 Werken. Damit stehen in Rende unterschiedliche Zugänge nebeneinander: die Dokumentation bäuerlicher Kultur, Ausstellungen verschiedener Künstlergenerationen und umfangreiche Kunstsammlungen.

Kirchen: Baugeschichte und Ausstattung

Auch die Kirchen bieten unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte. Die Chiesa di Santa Maria Maggiore wurde im 12. Jahrhundert erbaut; in ihr befinden sich Gemälde von Cristoforo Santanna, Giuseppe Pascaletti und Giuseppe Grana. Die Chiesa del Rosario wurde 1679 von den Brüdern Raffaele und Giuseppe De Bortolo errichtet. Sie ist im Barock- und Rokokostil gestaltet und besitzt eine dreigeteilte Fassade aus Tuffstein aus Mendicino. Im Inneren beherbergt die Kirche eine Weihnachtskrippe mit neapolitanischen Figuren aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert. So lassen sich Bauzeit, Fassadengestaltung und historische Ausstattung als verschiedene Aspekte der Sakralbauten unterscheiden.

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Castello und Freilichtkunst

Zum historischen Ortsbild gehört auch das Castello in Rende, das „Gigante di Pietra“ genannt wird. Es wurde 1095 auf einem Hügel errichtet. Der Hügel liegt zwischen den Bächen Surdo und Emoli; von dort überblickt das Castello einen großen Teil des Crati-Tals. Im Atrium des Castello sind Wappen der Familien Magdalone und Alarçon de Mendoza zu sehen. Lage, Beiname und Wappen geben dem Castello eigene historische und geografische Bezugspunkte, die sich von der Innenausstattung der Kirchen und den thematischen Museumssammlungen unterscheiden. Ein weiterer Akzent im kulturellen Profil ist das Museo all’Aperto (MAR), Teil des Polo Culturale von Rende: Als Freilichtmuseum umfasst es Kunstinstallationen.

Weitere Reiseziele entdecken: Pagania Vallonecupo, Villapiana Lido, Torricella, Diamante, Tortora, Tarsia, Mangone, Amendolara.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cosenza.

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