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Laventie: Kirchen, Soldatenfriedhöfe und Parc Cœur de Ville

Unterkünfte in Laventie

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Laventie bietet mit Kirchen, Soldatenfriedhöfen und dem Parc Cœur de Ville unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: Baugeschichte, Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und einen kommunalen Park. Wenn Sie ein Hotel in Laventie suchen, können Sie zuerst überlegen, welcher dieser Themenbereiche Ihren Aufenthalt am stärksten prägen soll.

Kirchenbau und Wiederaufbau

Die Église Saint-Vaast wurde am Standort der Kirche errichtet, die 1914 bombardiert und niedergebrannt worden war. Für den Neubau wurde am 11. Oktober 1925 der Grundstein gelegt; am 28. April 1929 wurde die Kirche feierlich gesegnet. Die Jahreszahlen geben der Baugeschichte eine klare Abfolge von Grundsteinlegung und Segnung.

Saint-Vaast ist ein neugotisches Bauwerk nach Plänen des Architekten Cordonnier, mit drei Schiffen und zwei Querhäusern. Der Glockenturm ist 68 Meter hoch; einschließlich des Hahns sind es 74 Meter. In der Église Saint-Vaast befindet sich auch die Orgel Cavaillé-Coll-Mutin. Sie stammt aus dem Jahr 1903, wurde im Frühjahr 1999 restauriert und ist im ergänzenden Inventar der historischen Denkmäler verzeichnet.

Eine andere Baugeschichte hat die Église Saint-Pierre de Fauquissart in der Rue du Bois: Der Lilleer Architekt Louis Marie Cordonnier entwarf sie als Ersatz für eine 1902 errichtete Kirche, die im Ersten Weltkrieg zerstört worden war. Bei Saint-Vaast sind Grundsteinlegung und Segnung genau datiert; bei Saint-Pierre stehen der Vorgängerbau und seine Zerstörung im Mittelpunkt der Baugeschichte.

Soldatenfriedhöfe und örtliches Erbe

Auf dem Gebiet der Gemeinde Laventie gibt es sieben Soldatenfriedhöfe: sechs britische und einen deutschen. Beim Fauquissart Military Cemetery begannen die Bestattungen im November 1914; dort ruhen 102 englische Soldaten. Der Royal Irish Rifles Graveyard wurde ebenfalls im November 1914 eröffnet. Dort ruhen 806 Personen: 800 Briten, zwei Kanadier, zwei Inder und zwei Deutsche.

Der Rue du Bacquerot n°1 Military Cemetery wurde im November 1914 vom Indian Corps eröffnet; dort ruhen 635 Personen, darunter 484 Briten, 144 Hindus und sieben Deutsche. Der Rue plate (13th) London Graveyard, auch Red House cemetery genannt, enthält 196 Gräber: 168 englische und 28 australische.

Der Rue Masselot Deutscher Soldatenfriedhof ist ein deutscher Soldatenfriedhof mit 1.978 dort ruhenden Personen. Auf dem Euston Post Cemetery ruhen 43 Personen, darunter 42 Engländer und ein Deutscher. Bei den hier genannten Friedhöfen reichen die Belegungszahlen damit von 43 bis 1.978 Personen.

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Zum örtlichen Erbe gehören außerdem elf Kapellen, die nach dem Ersten Weltkrieg errichtet oder renoviert wurden, sowie sechs Kalvarienberge. So umfasst die historische Ortsgeschichte neben Kirchen und Soldatenfriedhöfen auch zahlreiche weitere religiöse Bauwerke.

Park, Wanderung und Kirschgeschichte

Im Parc Cœur de Ville führen Wege entlang einer Entwässerungsmulde zu einem kommunalen Angelteich. Für Familien bietet der Park einen spielerischen Orientierungslauf und ist ganzjährig geöffnet. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Zugangsbedingungen.

Im Rahmen des Téléthon wurde in Laventie außerdem die spielerische, vier Kilometer lange Wanderung „Sport Nature et Patrimoine“ angeboten, bei der sich das lokale Kulturerbe entdecken ließ.

Auch die Kirschgeschichte gehört zum historischen Bild der Gemeinde: Laventie war im Pays de l’Alloeu für Kirschen bekannt, die im Artois „L’alloeu“ genannt wurden.

Weitere Reiseziele entdecken: Beaurains, Grenay, Rivière, Ambleteuse, Leubringhen, Parenty, Salperwick, Surques.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

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