Zum Inhalt

Lamarche entdecken: Kirchenkunst und Geschichte

Unterkünfte in Lamarche

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Lamarche bietet konkrete Anknüpfungspunkte für eine Reise mit Interesse an Bau- und Kulturgeschichte: den PARCOURS LAMARCHE, historische Kirchenkunst, Erinnerungsorte und einen Spaziergang am Mouzon. Wer ein Hotel in Lamarche sucht, kann die Wahl des Reiseziels an diesen unterschiedlichen Themen ausrichten. Die Jahreszahlen reichen dabei von einem Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert bis zur Fertigstellung der Halles im Jahr 1869.

Der PARCOURS LAMARCHE als Orientierung

Der PARCOURS LAMARCHE umfasst 11 aufgeführte Stationen. Zu den genannten Beispielen zählen der Turm des ehemaligen Schlosses, die Halles, die Place de Bellune und die Église Notre-Dame de l’Assomption. Diese Auswahl vereint unterschiedliche Bezugspunkte: ein Bauwerk mit historischem Vorgänger, eine Halle, einen nach einer Person benannten Platz und eine Kirche. Für Ihre Planung lässt sich der Rundgang deshalb als Überblick über verschiedene Facetten Lamarche nutzen. Wenn Sie sich besonders für Architektur interessieren, finden Sie unter den Beispielen mehrere Bauwerke; die Place de Bellune setzt dagegen einen Schwerpunkt auf das Gedenken an eine Person.

Kirchenbau, Orgel und Retabel

Die Église Notre-Dame de l’Assomption stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie verändert und erweitert; außerdem ist sie als historisches Monument klassifiziert. Die zeitliche Einordnung unterscheidet den Ursprung des Baus von den späteren Eingriffen. In der Kirche befindet sich eine Orgel von Nicolas Antoine Lété aus Mirecourt. So kommen Baugeschichte und ein konkret benanntes Instrument zusammen – zwei verschiedene Zugänge zum sakralen Erbe Lamarche.

Ein weiteres Detail betrifft die Église de l’Assomption: Dort befinden sich der Altar und das Retabel von Jeanne d’Arc, ehemals der heiligen Anna. Das Retabel trägt die Inschrift „Sainte Anne Priez pour nous 1731“. Sie richtet eine Bitte an die heilige Anna und enthält zugleich die Jahreszahl 1731. Neben den Angaben zur Baugeschichte stehen hier also ein benanntes Retabel, seine frühere Zuordnung und eine konkrete Inschrift im Mittelpunkt. Wer sich für Kirchenkunst interessiert, kann diese Angaben von der Geschichte des Kirchenbaus und der Orgel unterscheiden.

Anzeige

Erinnerungsorte und datierte Geschichte

Die Halles von Lamarche wurden 1869 fertiggestellt. Die Place de Bellune erinnert an Claude-Victor Perrin, Herzog von Bellune, der 1764 in Lamarche geboren wurde. Gegenüber der Église Notre-Dame de l’Assomption erinnert ein Monument an Colonel Renard und zeigt sein Luftschiff „La France“. Auch die Ancienne Maison de Charité ist mit einer Jahreszahl verbunden: 1753 nahmen die Schwestern der Nächstenliebe von Nancy in diesem Haus ihren Wohnsitz. Die Daten stehen für unterschiedliche Ereignisse – den Einzug, die Geburt eines Herzogs und die Fertigstellung der Halles. Zusammen mit dem Monument ergeben sich so verschiedene Arten des Erinnerns: über einen Ort, eine Person, ein Bauwerk oder eine Darstellung.

Am Mouzon spazieren

Als Ergänzung zu den Bauwerken und Erinnerungsorten empfiehlt der Rundgang in Lamarche einen entspannten Spaziergang am Wasser entlang des Mouzon. Dabei steht ein anderer Aspekt im Vordergrund als bei den datierten historischen Bezügen: der Weg am Wasser. Für Ihre Reiseentscheidung können Sie diese Angebote nach Ihren Interessen gewichten – etwa Kirchenkunst und Baugeschichte oder den Spaziergang am Mouzon. So lässt sich Lamarche anhand konkreter Themen einordnen, bevor Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ainvelle, Wisembach, Coussey, Saint-Jean-D'ormont, Bellefontaine, Sanchey, Rouvres-En-Xaintois, Taintrux.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.