Bellefontaine: Wandern, Natur und Kulturerbe
Unterkünfte in Bellefontaine
Für einen Aufenthalt in Bellefontaine geben markierte Wanderwege, das geschützte Torfmoor La Pierrache und historische Bauwerke unterschiedliche Orientierung. Bei den Wegen sind Startpunkte, Verlauf und Länge benannt; zur Ortsgeschichte gehören die Kirche Saint-Blaise, eine Votivkapelle, Wegkreuze und Brunnen. So können Sie abwägen, ob Natur, eine Wanderung oder das bauliche Erbe den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.
Wanderwege und Mountainbike-Strecke
Die Gemeinde bietet zwei markierte Wanderwege an. Beide weisen geringe Höhenunterschiede auf und eignen sich für Familienwanderungen. Der blaue Wanderweg beginnt an der Kirche Saint-Blaise und ist ungefähr zwölf Kilometer lang. Als Rundweg führt er durch Bois du Seigneur, über Pont de Pierre und Pont Jeanson sud, durch die forêt domaniale sowie zur Fontaine St Blaise. Offiziell für Wanderer freigegeben wurden die beiden kommunalen Wege im Sommer 2016.
Eine andere Tourenart bietet die Mountainbike-Strecke Pâquis des 6 Frères. Sie beginnt auf dem Gemeindegebiet am Rathaus und ist im VTT-Plan von Épinal als Route Nummer 23 verzeichnet. Ihre Länge beträgt 11,9 Kilometer, der Höhenunterschied 81 Meter. Die Längen des blauen Wanderwegs und der MTB-Strecke liegen mit ungefähr zwölf und 11,9 Kilometern nahe beieinander. Beim Wanderweg sind geringe Höhenunterschiede und die Eignung für Familienwanderungen genannt; für die MTB-Strecke sind 81 Höhenmeter angegeben.
Natur am Standort La Pierrache
Das Torfmoor La Pierrache in der Gemeinde Bellefontaine ist ein geschütztes Naturgebiet. Am Étang de la Pierrache führt ein Weg rund um den Teich, und Informationstafeln erläutern die örtliche Fauna und Flora. So stehen der Schutzstatus des Naturgebiets und die Informationen entlang des Teichwegs als unterschiedliche Aspekte im Blick.
Einzelbesuche am Standort La Pierrache sind selbstgeführt und auf die Außenbereiche beschränkt. Prüfen Sie diese Zugangsbedingung vor Ihrem Besuch.
Kirche, Kapelle und Ortsgeschichte
Die Kirche Saint-Blaise befindet sich in der Grande rue und liegt unterhalb der Straße; zu ihr gelangt man über einen Abstieg. Die ursprüngliche Kirche stammt aus dem Jahr 1006 und wurde im 16. und 18. Jahrhundert wiederaufgebaut. Hauptbauphasen des Kirchenbaus liegen im 15. Jahrhundert und im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts. Erhalten sind der Glockenturm mit Portal, das westliche Portal des Kirchenschiffs, ein Teil der Ostwand sowie der rippengewölbte Chor.
Die Kapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours entstand 1856 auf Initiative des Klerus im Zusammenhang mit der Choleraepidemie und wurde 2006 renoviert. Sie ist eine Votivkapelle und gilt als neoklassizistisch. Auch die Wegkreuze und Brunnen ergänzen das Bild der Ortsgeschichte: In Bellefontaine gibt es etwa zwanzig Wegkreuze aus der Zeit seit dem 16. Jahrhundert. Als ältestes gilt die Croix de Jaillerey aus dem Jahr 1552. Zu den drei Dorfbrunnen gehören die Fontaine Saint-Blaise sowie zwei sichtbare Brunnen an der Grande Rue.
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