Zum Inhalt

Ainvelle entdecken

Unterkünfte in Ainvelle

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ainvelle verbindet industrielle Dorfgeschichte, ländliche Architektur und den Bezug zum Vogelschutzgebiet Bassigny, partie Lorraine. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zunächst abwägen, ob historische Technik, die Bauformen des Ortes oder der Landschaftsbezug für Ihre Reiseentscheidung den Ausschlag gibt.

Ölmühle und Archäologie

Zur Ölmühle in Ainvelle gehörten ein gusseiserner Walzenzerkleinerer, zwei Mühlsteine, ein Kessel zum Erwärmen der Ölkuchen und eine handbetriebene Windenpresse. Zusammen stehen diese Geräte für unterschiedliche Schritte der Ölverarbeitung: Zerkleinern, Erwärmen und Pressen. So lässt sich die Mühle nicht nur über ihre Geschichte, sondern auch über ihre technische Ausstattung einordnen.

Die Ölmühle war 1917 noch in Betrieb. Danach stellte sie ihre Tätigkeit ein, nahm sie von 1943 bis 1950 wieder auf und wurde anschließend endgültig geschlossen. Ihre Geschichte umfasst damit eine Unterbrechung und einen zeitlich begrenzten Wiederbeginn.

Auch archäologisch hat Ainvelle einen konkreten Bezugspunkt: Bei La Roye Demange befinden sich gallorömische Überreste. La Roye Demange widmet sich der Archäologie in den Kantonen Lamarche und Monthureux. Zu den Aktivitäten zählen geführte Besichtigungen. Wenn eine Führung für Ihre Reise wichtig ist, erkundigen Sie sich vorab, ob ein passender Termin möglich ist.

Ländliche Baugeschichte und Kirche

Zu den Bauernhöfen und Arbeiterhäusern in Ainvelle gehören Gebäude des 18. und 19. Jahrhunderts. Einzelne architektonische Elemente aus dem 16. Jahrhundert sind wiederverwendet oder an ihrem ursprünglichen Ort erhalten. Für die zeitliche Einordnung lohnt sich deshalb die Unterscheidung zwischen dem Alter eines Gebäudes und dem Alter eines einzelnen Bauteils: Beides muss nicht dieselbe Bauphase bezeichnen.

Zur ländlichen Bebauung gehören außerdem Bauernhöfe mit zwei Wohnbereichen. Ein Bauernhof in Ainvelle wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vermutlich um 1840, wiederaufgebaut. Diese Details ergänzen die allgemeinen Bauzeiträume um zwei unterschiedliche Perspektiven: die Gliederung von Wohnbereichen und die Geschichte eines Wiederaufbaus.

Anzeige

Skulptierter Schmuck an Fensteragraffen und Stürzen wurde von einer Bildhauerwerkstatt des 19. Jahrhunderts geliefert. Zusammen mit den wiederverwendeten älteren Elementen erweitert er den Blick auf die Baugeschichte um die Gestaltung von Bauteilen.

Die Église Saint-Pierre aux Liens ist eine Pfarrkirche in Ainvelle. Historisch gehörte die Kirche Saint-Pierre-ès-Liens zum Bistum Besançon und zum Dekanat Faverney. Diese historische Zuordnung ergänzt die örtliche Pfarrrolle um die Namen zweier kirchlicher Einheiten.

Vogelschutzgebiet und Landschaft

Ainvelle gehört zu den Gemeinden des Vogelschutzgebiets Bassigny, partie Lorraine; die Ausweisung ist auf den 26. April 2006 datiert. Mit Bezugsstand Dezember 2017 umfasst der vorgeschlagene Perimeter in Ainvelle zusätzliche Flächen, die zum Obstgürtel der Dörfer gehören. Die Gemeindezugehörigkeit zum Vogelschutzgebiet ist von diesen zusätzlichen Flächen zu unterscheiden, die im Vorschlag enthalten sind.

So verbindet Ainvelle mehrere unterschiedliche Ortsbezüge: die technische Geschichte der Ölmühle, die zeitlich vielschichtige ländliche Bebauung und die Landschaftseinordnung des Vogelschutzgebiets.

Weitere Reiseziele entdecken: Brouvelieures, Epinal, Lironcourt, Wisembach, Champdray, Charmes, Le Syndicat, Hadol

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.