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Monreal: Fachwerkdorf, Burgen und Bachtäler

Unterkünfte in Monreal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Monreal verbindet ein Fachwerkdorf mit engen Gassen, zwei Burgruinen und Wanderwegen durch die Landschaft. Im Ort stehen außerdem die Heilige-Dreifaltigkeitskirche und die Nepomukbrücke über den Elzbach; Handwerk zeigt sich in der Töpferei der Alten Schule. Für Ihre Reiseentscheidung lässt sich Monreal daher aus zwei Blickwinkeln betrachten: als Ort mit gebauter Geschichte und als Ausgangspunkt für Wege durch Wald, Wiesen und Bachtäler.

Fachwerk, Ortsgeschichte und Handwerk

Die gut erhaltenen Fachwerkhäuser zeugen von dem Wohlstand, den Monreal durch die Verarbeitung von Schafwolle und die Tuchherstellung ab dem 17. Jahrhundert erlangte. Das Ortsbild und die örtliche Geschichte gehören hier zusammen: Die Häuser verweisen auf eine Zeit, in der diese Handwerke für den Wohlstand des Ortes wichtig waren. Zusammen mit den engen Gassen prägen sie den Charakter des Fachwerkdorfs.

In Monreal steht die Heilige-Dreifaltigkeitskirche. Die Nepomukbrücke führt über den Elzbach und setzt neben den Fachwerkhäusern einen weiteren baulichen Akzent. An der Alten Schule befindet sich eine Töpferei mit farbenprächtiger Keramik, die auch in einem terrassierten Garten ausgestellt wird. So reicht das Spektrum im Ort von historischer Architektur und Handwerksgeschichte bis zum zeitgenössisch sichtbaren Kunsthandwerk.

Löwenburg und Philippsburg

Oberhalb des Fachwerkdorfs liegt die Löwenburg, eine Spornburg. Ihr erhaltener Bergfried ist 25 Meter hoch; die Mauern sind drei Meter dick. Die beiden Maße machen die Dimensionen des erhaltenen Bauwerks anschaulich. Zur Burganlage gehören eine ehemalige Kapelle, eine Vorburg jenseits eines tiefen Grabens sowie die zerstörten Wohngebäude.

Die Philippsburg ist das westlich vorgelagerte Außenwerk der Löwenburg. Von ihr sind Teile der Umfassungsmauer und ein Turm erhalten. Die beiden Namen bezeichnen also unterschiedliche Teile der Burglandschaft Monreals: Die Philippsburg ist dem größeren Bauwerk westlich vorgelagert, während der erhaltene Bergfried und die weiteren genannten Teile zur Löwenburg gehören. Damit lässt sich bei einem Aufenthalt sowohl die bauliche Anlage der Löwenburg als auch der erhaltene Mauer- und Turmbestand der Philippsburg in den Blick nehmen.

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Wanderwege und Landschaft

Der Rundwanderweg Karbachtalweg kann in Monreal oder Reudelsterz begonnen werden und führt durch Wald- und Wiesenlandschaften. Sein Verlauf in Monreal führt vom Bahnhof zunächst durch den historischen Ortskern und anschließend unterhalb der Burgruine Löwenburg steil bergan. Für die Planung sind damit zwei konkrete Punkte benannt: Sie können zwischen den beiden möglichen Startorten wählen und sollten den steilen Anstieg unterhalb der Ruine berücksichtigen.

Der Eifel-Traumpfad Monrealer Ritterschlag beginnt am Alten Pfarrhaus in Monreal und bietet Einblicke in die Bachtäler der Elz und der Thürelz. Prüfen Sie vor dem Start aktuelle Routenhinweise. Im Vergleich zum Karbachtalweg stehen hier der benannte Startpunkt und die beiden Bachtäler als Orientierung für die Tour im Vordergrund; beim Karbachtalweg sind es die möglichen Ausgangsorte sowie Wald- und Wiesenlandschaften.

Weitere Reiseziele entdecken: Vallendar, Brodenbach, Kottenheim, Urmitz, Lasserg, Kollig, Andernach, Winningen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.

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