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Kollig: Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Kollig

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kollig vereint mehrere unterschiedliche Reiseanlässe: historische Zeitmarken, einen Blick vom Sammetzkopf und ein Wanderziel am Pyrmonter Felsensteig. Wenn Sie den Ort für einen Aufenthalt auswählen, können Sie zunächst abwägen, ob Ortsgeschichte, Landschaft oder eine Wanderung Ihren Schwerpunkt bildet. Die Motive geben der Reiseplanung drei klar verschiedene Anknüpfungspunkte.

Ortsgeschichte zwischen Kirche und Wegekreuz

Kollig wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige St.-Willibrorduskirche in Kollig stammt aus dem Jahr 1729. Die beiden Daten haben unterschiedliche Rollen: Das erste bezeichnet die erste urkundliche Erwähnung des Orts, das zweite das Baujahr der heutigen Kirche. Wer beide Zeitmarken nebeneinander liest, erhält zwei getrennte Bezugspunkte – zur Ortsgeschichte und zu einem konkreten Bauwerk.

Am Alten Weg steht ein Nischenwegekreuz mit der Bezeichnung „1623“. Es ergänzt die Ortsgeschichte um einen zweiten Bezugspunkt neben der heutigen St.-Willibrorduskirche. So stehen in Kollig eine urkundliche Erwähnung, ein Kirchenbau und ein Wegekreuz mit eigener Jahresbezeichnung als unterschiedliche historische Motive nebeneinander.

Sammetzkopf: Aussicht und Gipfelkreuz

Vom Sammetzkopf reicht der Blick nach Münstermaifeld mit seiner Stiftskirche und zu den Vulkanen der Osteifel. Das Gipfelkreuz auf dem Sammetzkopf ist weithin sichtbar und wird auch bei Dunkelheit beleuchtet. Damit verbindet dieser Landschaftspunkt einen Blick auf benannte Ziele mit dem weithin sichtbaren Gipfelkreuz selbst. Wer sich für Landschaft interessiert, kann den Blick vom Sammetzkopf als eigenen Schwerpunkt neben den historischen Motiven betrachten.

Wanderziel Kolliger Hochkreuz

Wer den Pyrmonter Felsensteig wandert, gelangt zum Kolliger Hochkreuz. Das Hochkreuz ist damit ein konkretes Ziel dieser Wanderung. Wenn Sie den Pyrmonter Felsensteig einplanen, lohnt sich vor dem Aufbruch ein Blick auf den aktuellen Routenverlauf und die Bedingungen. Die Wanderung und der Aussichtspunkt am Sammetzkopf sind zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz

Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz kommen weitere kulturhistorische Themen hinzu. In Mayen ist die Genovevaburg eines der Wahrzeichen der Stadt; erbaut wurde sie 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen. Die Sayner Hütte setzt einen anderen Akzent: Sie ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Die Beispiele erweitern den Blick von Kolligs Ortsgeschichte um Burg- und Industriekultur auf regionaler Ebene.

Die Abtei Sayn wurde um 1200 gegründet, ihre Abteikirche 1202 geweiht. Die Außenmalereien der Abtei aus der Zeit um 1255 gelten als die am besten erhaltenen des Hochmittelalters in Deutschland. Der Schlosspark Sayn zeigt einen anderen Aspekt der Kulturlandschaft: Carl Friedrich Thelemann gestaltete ihn von 1840 bis 1850 im Auftrag des Fürsten Ludwig Adolf Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Sayn als englischen Landschaftsgarten. Zum Park gehören ein Schlossweiher mit Wasserfontäne, geschwungene Wege, zahlreiche Ruhebänke und versteckt liegende stille Plätze.

Auch Vulkanismus ist im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz vertreten. Der Lava-Dome in Mendig ist das Deutsche Vulkanmuseum. In Andernach erläutert das Geysir-Museum in fünf Ausstellungsbereichen, wie der höchste Kaltwassergeysir der Welt funktioniert. So reicht die regionale Themenwahl von Bau- und Industriekultur bis zu Vulkanismus; der Sammetzkopf bietet dazu den landschaftlichen Blick auf die Vulkane der Osteifel.

Weitere Reiseziele entdecken: Kerben, Niederelz, Boos, Siebenbach, Bermel, Kürrenberg, Nickenich, Vallendar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.

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