Waxweiler entdecken
Unterkünfte in Waxweiler
Waxweiler bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Wege führen durch das Prümtal und zu Aussichtspunkten, während Freibad, historische Bauwerke und das Devonium weitere eigene Themen setzen. Welche Schwerpunkte Sie wählen, lässt sich gut an den konkreten Weglängen und den Interessen Ihrer Reise ausrichten.
Freibad und Wanderwege im Prümtal
Das Freibad Waxweiler verfügt über mehr als 700 Quadratmeter Wasserfläche. Zum Angebot gehören ein 25 Meter langes Schwimmerbecken, ein Einmeterbrett und ein Dreimeterturm. Auch eine große Liegewiese mit schattenspendenden Bäumen gehört dazu. Die Liegewiese mit den schattenspendenden Bäumen ist für Familien ausgerichtet. Der Badebetrieb ist saisonabhängig; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Betriebszeiten.
Für eine kürzere Rundtour bietet sich der 3,3 Kilometer lange Biotop- und Kanzelweg an. Sie können am Parkplatz am Kanal oder am Haus des Gastes starten. Die Strecke führt unter anderem an einer römischen Villa, einem Biotop und dem Devon-Pfad vorbei. An der Aussichtskanzel reicht der Blick ins Prümtal; anschließend verläuft ein Abschnitt entlang der Prüm zurück ins Dorf. Die verschiedenen Stationen verbinden historische und landschaftliche Eindrücke auf einer überschaubaren ausgewiesenen Distanz.
Der Devon Trail ist mit 15,7 Kilometern die längere der beiden beschriebenen Rundwanderungen. Er beginnt an der Mariensäule und endet dort. Mit 15,7 Kilometern ist der Devon Trail knapp fünfmal so lang wie der 3,3 Kilometer lange Biotop- und Kanzelweg. Eine weitere Möglichkeit ist der Wanderweg 100, der Waxweiler im Prümtal umrundet und Ausblicke ins Prümtal bietet.
Mariensäule und Aussicht
Die Mariensäule steht auf dem Eichelsberg in Waxweiler und ist 16 Meter hoch. Die Madonna mit Kugel misst 4,30 Meter. Anton Nagel aus Trier schuf die Votivsäule 1948 aus rotem Sandstein; sie trägt eine Immaculata-Figur. Von der Mariensäule aus reicht der Blick ins Prümtal und auf die umliegenden Höhen. So verbindet der Ort ein markantes Bauwerk mit einem konkreten Aussichtspunkt.
Jedes Jahr führt an einem Maisonntag eine Prozession von der Pfarrkirche in Waxweiler bis zur Mariensäule. Wenn Sie diesen wiederkehrenden Termin in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, prüfen Sie vorab das Datum für das betreffende Jahr.
Kirche und geschütztes Ortsbild
Die katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptista ist ein 1770 errichteter Saalbau nach einem Entwurf von Johannes Seiz. Die unteren Geschosse des Turms könnten noch mittelalterlich sein. Rund um die Kirche ist der Ortskern als Denkmalzone geschützt. Das kleinstädtische Straßenbild ist überwiegend von Wohn- und Geschäftshäusern aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt.
Kirche und Ortskern bieten damit unterschiedliche Anhaltspunkte für einen Blick auf Waxweilers Baugeschichte: vom einzelnen Kirchenbau bis zum geschützten Straßenbild. Zusammen mit der jährlich stattfindenden Prozession bilden Pfarrkirche und Mariensäule auch die beiden Endpunkte eines konkreten örtlichen Brauchs.
Fossiles Leben im Devonium
Im Devonium in Waxweiler geht es um fossiles Leben und die Wissenschaft der Paläontologie. Die spielerisch gestaltete Ausstellung erklärt den Übergang der Pflanzen vom Wasser zum Land. Zu sehen sind außerdem Fossilien aus dem Steinbruch Köppen bei Waxweiler sowie die Ablagerungsmilieus der dort aufgeschlossenen Gesteinsschichten. Funde und geologischer Zusammenhang stehen so gemeinsam im Mittelpunkt. Das Devonium ergänzt die Bau- und Kulturthemen des Ortes um einen naturwissenschaftlichen Blick auf die Erdgeschichte.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eifelkreis Bitburg-Prüm.