Rommersheim zwischen Natur und Geschichte
Unterkünfte in Rommersheim
Rommersheim liegt im südlichen Teil des Naturparks Eifel. Für die Wahl eines Aufenthalts stehen vor allem Natur, Wege und Ortsgeschichte als unterschiedliche Themen bereit. Ein Teil des Waldgebiets von Rommersheim ist als Naturschutzgebiet Schönecker Schweiz ausgewiesen. Außerdem durchqueren zahlreiche Wander- und Radwege den Ort. So lässt sich Rommersheim sowohl über seine Landschaft als auch über seine lange historische Entwicklung kennenlernen.
Natur und Wege in Rommersheim
Die Bezeichnung Schönecker Schweiz bezieht sich auf den als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Teil des Waldgebiets. Sie gilt nicht für das gesamte Waldgebiet. Davon unabhängig durchqueren zahlreiche Wander- und Radwege Rommersheim und machen Wandern und Radfahren zu naheliegenden Themen bei der Reiseplanung. Angaben zu Länge oder Schwierigkeit einzelner Wege gehören nicht zu den beschriebenen Merkmalen; für die Entscheidung können Sie sich daher zunächst an der Art der Aktivität orientieren, die Sie während Ihres Aufenthalts unternehmen möchten.
Auch die Anreise ohne Auto lässt sich in die Planung einbeziehen: Ein regelmäßiger Busverkehr zwischen Prüm und Trier führt durch das Nimstal und ermöglicht Zugang ohne Auto. Für Ihre konkrete Fahrt empfiehlt sich ein Blick auf den Fahrplan.
Historische Spuren vom Mittelalter bis heute
Rommersheim wurde 721 erstmals unter dem latinisierten Namen „Romairo villa“ urkundlich erwähnt. Im Jahr 861 verlieh König Lothar II. der Abtei Prüm das Recht, in Rommersheim einen Markt zu eröffnen und Münzen zu prägen. Der Markt gilt als wahrscheinlich ältester Markt der Eifel. Im frühen 13. Jahrhundert befand sich hier außerdem der Oberhof der Abtei Prüm, der Haupthof ihres Territoriums. Diese Stationen erzählen von Rommersheims früher Geschichte, ohne Markt und Oberhof auf eine einzige Epoche zu verkürzen.
Ein weiterer historischer Orientierungspunkt ist die Pfarrkirche St. Maximin: Sie steht seit der Mitte des 11. Jahrhunderts auf dem Hubertusberg. Zusammen mit den frühen Erwähnungen und der Geschichte des Marktes macht sie die lange zeitliche Perspektive des Ortes greifbar.
Ein Angebot für Kinder
Am Görgenhof in Rommersheim gibt es für Kinder einen großen Spielplatz und eine Heuballenkonstruktion. Kinder können dort außerdem beim Füttern und Ausmisten der Tiere helfen. Wenn diese Angebote für Ihre Planung wichtig sind, fragen Sie vor dem Besuch nach dem aktuellen Stand, denn Ausstattung und Beteiligungsmöglichkeiten können sich ändern.
Weitere Themen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm stehen weitere, thematisch unterschiedliche Ziele zur Wahl. Beim Besucherbergwerk Mühlenberger Stollen Bleialf führen einstündige Führungen durch den Stollen und behandeln den Erzabbau in Bleialf – von der Geologie bis zur angewandten Technik. Ein Bergbaupfad mit zahlreichen Informationstafeln widmet sich ebenfalls der Bergbaugeschichte des Gebiets. Prüfen Sie vor einem Besuch die Termine der Führungen.
Das Devonium in Waxweiler vermittelt komplexe Zusammenhänge der Paläontologie und der Wissenschaft vom fossilen Leben auf spielerische Weise. Das Westwallmuseum ist auf drei begehbaren Geschossen eines Bunkers eingerichtet; in unterirdischen Gängen und Räumen zeigt es eine militärhistorische Ausstellung. Damit reichen die Themen in der Region von fossilem Leben über Bergbau bis zur Militärgeschichte.
Eine andere historische Perspektive bietet die rund 700 Jahre alte Wasserburg Rittersdorf. Sie ist seit ihrer Erbauung nahezu unverfälscht erhalten und vermittelt ein eindrucksvolles Bild spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Renaissance-Wohnkultur. In der Burg gibt es ein privat geführtes Restaurant mit feiner Landküche; informieren Sie sich vor der Reise über den Restaurantbetrieb.
Weitere Reiseziele entdecken: Geichlingen, Auw bei Prüm, Hamm, Prüm, Niederweis, Weilerbach, Seiwerath, Schönecken.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eifelkreis Bitburg-Prüm.