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Wallendorf entdecken: Natur und Geschichte

Unterkünfte in Wallendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wallendorf liegt an der Grenze zu Luxemburg am Zusammenfluss von Sauer und Our. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul steht im Ort; das nahe Castellberg-Plateau ist mit keltischen und späteren Siedlungsphasen sowie dem Aussichtsturm Römerturm verbunden. Auch der Rundweg Nr. 44 des Naturparks Südeifel führt über Wallendorf. Wenn Sie ein Hotel in Wallendorf suchen, können Sie Ihre Planung danach ausrichten, ob Sie sich vor allem für Kirchenbau, Archäologie oder eine Rundtour interessieren.

Landschaft und Rundweg

Das 47,5 Hektar große Naturschutzgebiet „Langenberg und Bocksberg bei Wallendorf“ liegt in der Gemarkung Wallendorf. Es dient dem Erhalt und der Entwicklung südexponierter Halbtrockenrasen in extremer Steillage, trockener Glatthaferwiesen, Streuobstwiesen, Trockenmauern, Gebüschformationen, Laubmischwald-Bereichen und Quellmulden mit angrenzenden Feuchtwiesen. Diese unterschiedlichen Lebensräume bieten zahlreichen bestandsgefährdeten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Von trockenen Wiesen bis zu feuchten Quellbereichen reicht damit die Palette der geschützten Flächen.

Eine andere Perspektive auf die Umgebung eröffnet der Rundweg Nr. 44 des Naturparks Südeifel: Er führt von Gentingen über Niedersgegen nach Wallendorf und entlang des Ourtals über Ammeldingen zurück nach Gentingen. Die Strecke ist 15,9 km lang. Da sich Routendetails ändern können, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegbeschreibung.

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde 1748 erbaut. Sie ist den Aposteln Petrus und Paulus sowie an zweiter Stelle der heiligen Barbara geweiht. Der Bau ist einschiffig aus Bruchstein, mit dreiseitigem Chorschluss und Westturm. „Einschiffig“ bezeichnet einen Bau mit einem einzelnen Kirchenschiff; der dreiseitige Chorschluss beschreibt den Abschluss des Chorraums, während der Westturm seine Lage im westlichen Gebäudeteil markiert. Baujahr, Weihe und Bauform bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um die Kirche einzuordnen.

Der Castellberg: keltische und römische Geschichte

Auf dem Castellberg oberhalb von Wallendorf entstand bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. auf einer Fläche von mehr als 40 Hektar eine keltische Siedlung. Um 130 v. Chr. errichteten die keltischen Treverer dort ein großes, stadtartiges Oppidum, das durch eine mächtige, umlaufende Befestigungsmauer geschützt war. Vor dem Gallischen Krieg des Gaius Iulius Caesar (58–50 v. Chr.) gehörte dieses Oppidum zu den bedeutendsten Siedlungen der Treverer. Auf dem Castellberg wurden Münzen der Treverer geprägt, darunter Silber- und Goldmünzen.

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Nach der römischen Eroberung Galliens entstand um die Zeitenwende auf dem höchsten Punkt des Castellbergs ein Tempelbezirk. An das Heiligtum schloss sich eine kleine Siedlung von Händlern und Handwerkern an; möglicherweise gehörten auch Pilgerquartiere dazu. Die Siedlung auf dem Castellberg wurde im Zuge der Germaneneinfälle im 3. Jahrhundert teilweise und Ende des 4. Jahrhunderts vollständig aufgegeben.

Am Rand des Castellberg-Plateaus steht der hölzerne Aussichtsturm Römerturm. Von dort reicht der Blick über die Täler von Sauer und Our bis ins benachbarte Luxemburg.

Jährliche Kappensitzung

Der Karnevalsverein „Schmetterling“ in Wallendorf veranstaltet jedes Jahr eine Kappensitzung. Wenn Sie Ihre Reise mit der Veranstaltung verbinden möchten, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe; die Veranstaltungsdetails können variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Oberstedem, Wißmannsdorf, Bitburg, Schwirzheim, Wawern, Niederpierscheid, Wilsecker, Mützenich.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eifelkreis Bitburg-Prüm.

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