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Eschfeld: Bunkerwand-Kreuzweg und St. Luzia

Unterkünfte in Eschfeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Bunkerwand-Kreuzweg und die Pfarrkirche St. Luzia geben Eschfeld ein klar konturiertes kulturhistorisches Profil: Hier stehen der Ursprung aus einem ehemaligen Westwall-Bunker, kirchliche Kunst und die Erinnerung an den Malerpastor Christoph März im Mittelpunkt. Wenn Sie ein Hotel in Eschfeld suchen, bietet dieses Themenfeld einen konkreten Anhaltspunkt für die Wahl des Reiseziels.

Bunkerwand-Kreuzweg: Herkunft und Gebet

Der Bunkerwand-Kreuzweg entstand aus einem ehemaligen Bunker des Westwalls und umfasst 15 Stationen. Eingeweiht wurde er am Palmsonntag, dem 12. April 1992. So treffen an diesem Ort der historische Ursprung und die religiöse Gestaltung des Kreuzwegs zusammen.

Am Bunkerwand-Kreuzweg finden wiederholt Gebetsgottesdienste der Pfarrangehörigen der Seelsorgeeinheit statt. Viele Besucher aus nah und fern verweilen dort eine Zeit. Die wiederkehrenden Gebete und das Verweilen beschreiben eine religiöse Nutzung neben der Geschichte des ehemaligen Bunkers.

Pfarrkirche St. Luzia: Ausmalung und Ausstattung

Im Nachrichtlichen Verzeichnis der Kulturdenkmäler des Eifelkreises Bitburg-Prüm ist die Pfarrkirche St. Luzia in Eschfeld eingetragen (Stand: Juni 2022). Auf dem Kirchhof stehen etwa 15 Schiefer-Grabkreuze aus dem 19. Jahrhundert. Angeblich befindet sich dort auch ein frühromanischer Taufstein.

Im Inneren der Kirche sind mehr als 1.000 Menschen und Tiere dargestellt. Die Ausmalungen schuf der Malerpastor und Pfarrer Christoph März in den Jahren 1906 bis 1921. Zur Ausstattung gehört außerdem eine Monstranz aus dem 18. Jahrhundert mit Reliquien der weiteren Patrone Margareta, Stephanus, Ulrich und Rochus.

Kirchenführungen sind nach Voranmeldung möglich. Erkundigen Sie sich vor der Reise, ob eine Führung zu Ihrem Termin verfügbar ist.

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Das Pfarrer-März-Denkmal am Kirchplatz

Das Pfarrer-März-Denkmal wurde am 9. Juni 2019 auf dem Kirchplatz in Eschfeld eingeweiht. Der Bildhauer und Künstler Peter Weiland aus Irrhausen schuf die Sandsteinskulptur. Sie zeigt den Malerpastor mit Pinsel und Palette auf einem Sockel mit kunstvoll gestalteten Inschriften. Während die Ausmalungen in St. Luzia auf Christoph März zurückgehen, stellt das Denkmal ihn selbst dar.

Weitere Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm

Im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm setzen weitere Kulturorte andere Akzente. Zum Besucherbergwerk Mühlenberger Stollen Bleialf gehört ein Bergbaupfad mit zahlreichen Informationstafeln zur Bergbaugeschichte des Gebietes. Einstündige Führungen in den Stollen machen den Erzabbau in Bleialf von der Geologie bis zur angewandten Technik zum Thema. Prüfen Sie die Termine der Führungen vorab. Das Devonium in Waxweiler vermittelt komplexe Zusammenhänge der Paläontologie und der Wissenschaft vom fossilen Leben auf spielerische Weise.

Das Westwallmuseum ist in drei begehbaren Geschossen eines Bunkers eingerichtet und zeigt in unterirdischen Gängen und Räumen eine militärhistorische Ausstellung. Eine andere Perspektive auf Geschichte eröffnet die rund 700 Jahre alte Wasserburg Rittersdorf: Sie ist seit ihrer Erbauung nahezu unverfälscht erhalten und vermittelt ein eindrucksvolles Bild spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Renaissance-Wohnkultur. In der Burg gibt es ein privat geführtes Restaurant mit feiner Landküche; prüfen Sie den Restaurantbetrieb vor einem Besuch.

Damit reichen die Themen im Eifelkreis von Bergbau und Fossilien bis zu Militärgeschichte und Burgkultur. Die Eschfelder Schwerpunkte liegen dagegen beim Kreuzweg, der Kirchenkunst und dem Werk von Christoph März. Dieser Vergleich hilft Ihnen, die kulturellen Interessen in den Mittelpunkt Ihrer Reiseplanung zu stellen.

Weitere Reiseziele entdecken: Strickscheid, Lützkampen, Daleiden, Olmscheid, Plütscheid, Leidenborn, Mauel, Großkampenberg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arzfeld.

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