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Leidenborn: Wandern, Geschichte und Natur am Westabschnitt des Wanderwegs Siegfried-Linie Islek

Unterkünfte in Leidenborn

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Leidenborn lässt sich aus zwei konkreten Blickwinkeln betrachten: über den Westabschnitt des Wanderwegs Siegfried-Linie Islek und über historische Bauwerke im Ort. Der Weg verknüpft Natur- und Erinnerungsthemen; die Architektur setzt dazu einen eigenen Ortsbezug.

Der Westabschnitt des Wanderwegs

Die Starttafel West 1 des Westabschnitts des Wanderwegs Siegfried-Linie Islek steht in Leidenborn. Durch die Ortsbezirke Großkampenberg, Kesfeld und Leidenborn ist der Weg ausgeschildert. Der Westabschnitt interpretiert die Siegfried-Linie als Befestigungssystem. Die Tafeln setzen verschiedene Schwerpunkte: West 2 behandelt die Bedeutung der Siegfried-Linie als wichtiges Biotop in der Agrarlandschaft, während West 3 den Einfluss des Baus der Linie auf die Menschen in der Eifel aufgreift. West 4 beschäftigt sich mit Minen und Blindgängern, die nach dem Krieg Todesopfer forderten. Die Wanderkarte verzeichnet außerdem Bunkerreste entlang der Route.

Historische Bauwerke und Natur

Die Naturperspektive reicht über die Biotopfunktion der Tafel West 2 hinaus. Bunkerruinen der Siegfried-Linie bieten Wildkatzen Lebensraum; an einem einzelnen Standort können auf solchen Ruinen bis zu 72 Moosarten vorkommen. Die Tafel West 2 betrachtet die Landschaft als Biotop, während die Artenbeispiele zeigen, wie Bunkerruinen selbst als Lebensraum dienen.

Auch die Baugeschichte ist in Leidenborn konkret greifbar. Die Kath. Filialkirche St. Antonius ist eine dreiachsige Hallenkirche mit Dachreiter und wird auf 1789 datiert. Das Gebäude in der Dorfstraße 20 weist einen dreiachsigen Wohnteil auf, der auf 1751 datiert ist. Damit stehen ein Sakralbau und ein Wohnteil aus unterschiedlichen historischen Zeitpunkten als konkrete Bezugspunkte für die Ortsgeschichte nebeneinander.

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Regionale Themen

Im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm stehen weitere kulturelle Themen zur Wahl. Das Besucherbergwerk Mühlenberger Stollen Bleialf bietet einstündige Führungen in den Stollen; dabei lernen Besucher den Erzabbau in Bleialf von der Geologie bis zur angewandten Technik kennen. Für die Planung empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Angaben zu den Führungen. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm vermittelt das Devonium in Waxweiler auf spielerische Weise komplexe Zusammenhänge der Paläontologie und der Wissenschaft vom fossilen Leben. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist das Westwallmuseum in drei begehbaren Geschossen eines Bunkers eingerichtet und zeigt in unterirdischen Gängen und Räumen eine militärhistorische Ausstellung. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist beim Mühlenberger Stollen die Dauer der Führung konkret benannt; beim Westwallmuseum prägt die Einrichtung in einem Bunker die räumliche Perspektive auf Militärgeschichte. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist die rund 700 Jahre alte Wasserburg Rittersdorf seit ihrer Erbauung nahezu unverfälscht erhalten und vermittelt ein eindrucksvolles Bild spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Renaissance-Wohnkultur. In der Wasserburg Rittersdorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm gibt es ein privat geführtes Restaurant mit feiner Landküche; prüfen Sie vor einer Einkehr, ob der Restaurantbetrieb aktuell angeboten wird.

Im weiteren Bitburger Land finden sich römische Spuren an der Römischen Villa Otrang bei Fließem. Schloss Malberg gilt als erhaltene Schlossanlage und zieht kulturinteressierte Besucher an.

Weitere Reiseziele entdecken: Eilscheid, Jucken, Herzfeld, Lauperath, Lambertsberg, Strickscheid, Dasburg, Kinzenburg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arzfeld.

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