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Seeblick: Kirche, Schloss und Seerundweg

Unterkünfte in Seeblick

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Seeblick suchen, hilft der Blick auf die örtlichen Themen, den Aufenthalt nach eigenen Interessen einzuordnen. In Hohennauen treffen eine früh erwähnte Burg, eine Dorfkirche mit romanischem Vorgängerbau und eine vielschichtige Schlossgeschichte auf den 23,2 Kilometer langen Seerundweg und eine ausgewiesene Badestelle am Hohennauener See. So stehen historische Bau- und Ausstattungsgeschichte und Themen rund ums Wasser nebeneinander. Sie können abwägen, ob für Ihre Reise eher die historischen Zeugnisse oder die Strecke und Badestelle den Ausschlag geben.

Burg, Dorfkirche und Schloss in Hohennauen

Die Burg Hohennauen wurde 1386 erstmals erwähnt und sicherte das Land Rhinow bereits seit dem ausgehenden 12. Jahrhundert nach Süden. Die erste Erwähnung und die frühere Sicherungsfunktion sind damit unterschiedliche zeitliche Anhaltspunkte der Ortsgeschichte. Auch die Dorfkirche verweist auf eine frühe Bauphase: Ihr backsteinerner Westturm geht auf einen romanischen Vorgängerbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. Als Wehrturm weist er Schießscharten auf.

In der Dorfkirche stehen neben dieser älteren Baugeschichte auch spätere Ausstattungsstücke im Blick. Unter der Patronatsloge befindet sich der um 1769 entstandene, prunkvolle Sandsteinsarkophag von Katharina Hedwig von der Hagen. Allianzwappen und Inschriften gehören zu seiner Gestaltung. Mehrere Gemälde aus dem 18. Jahrhundert schmücken das Kircheninnere. Die unterschiedlichen Bau- und Ausstattungsdaten machen die Kirche zu einem Ort mit mehreren historischen Zeitschichten.

Die Schlossgeschichte schließt an die Burg an, ist aber eine eigene spätere Bauphase: Nachdem die Burg nach dem Dreißigjährigen Krieg völlig verfallen war, entstand um 1700 auf ihren Grundmauern ein Schloss als Fachwerkgebäude. Unter Hans Ehrenreich von Bornstedt wurde es 1778 erheblich umgestaltet und später teilweise verputzt. 1928 veränderte man das Gebäude stark und ergänzte den Mittelrisalit. Ein Mittelrisalit ist der mittlere, aus der Fassadenflucht hervortretende Gebäudeteil. Die Daten geben eine zeitliche Orientierung für die Veränderungen am Schloss, ohne Burg und spätere Schlossphasen gleichzusetzen.

Seerundweg und Badestelle

Der Seerundweg Hohennauener-Ferchesarer See beginnt und endet am Dorfanger im Ortsteil Hohennauen der Gemeinde Seeblick und ist 23,2 Kilometer lang. Aus Hohennauen führt er über die Kanalbrücke. Zur Orientierung ist der Weg mit einem roten Balken auf weißem Grund und dem Wort „Seerundweg“ markiert. Länge, Start- und Endpunkt sowie Markierung helfen dabei, die Streckenangaben einzuordnen; prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.

Die Badestelle Hohennauen liegt am Hohennauener See und ist eine ausgewiesene EU-Badestelle. Ihre Badegewässerqualität gilt als ausgezeichnet und wird regelmäßig überprüft. Da sich die Qualität ändern kann, ist es sinnvoll, vor dem Baden die aktuellen Angaben zu prüfen.

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Im übergeordneten Reiseziel Havelland

Auch auf Ebene des übergeordneten Reiseziels Havelland gibt es eigenständige Landschafts- und Naturthemen. Am Südufer des Gülper Sees lädt ein rund 1,5 Kilometer langer Lehrpfad mit illustrierten Informationstafeln zur Vogelbeobachtung ein. Während des Vogelzugs im Frühling und Herbst versammeln sich dort bis zu 100.000 Gänse und hunderte Kraniche; hinzu kommen zahlreiche Watvögel, Enten und Silberreiher. Der Lehrpfad und die saisonalen Beobachtungen geben diesem Teil des Havellands einen eigenen Schwerpunkt.

Für Radtouren im Havelland bietet die Knotenpunktwegweisung Orientierung, um individuelle Radrouten zusammenzustellen. Der Havelland-Radweg führt durch das Havelländische Luch über Nauen, Ribbeck und Rathenow bis in den Natur- und Sternenpark Westhavelland. Er ist überwiegend asphaltiert, flach und angenehm zu fahren. Diese Angaben beschreiben den Radweg im übergeordneten Reiseziel Havelland; sie ergänzen die konkrete Streckeninformation zum Seerundweg in Hohennauen, ohne eine Verbindung zwischen den Routen zu behaupten.

Weitere kulturelle Ziele im Havelland setzen eigene Akzente: Im NaturparkZentrum Westhavelland werden Themen der Niederungslandschaft, der Renaturierung der Unteren Havel, der letzten Großtrappen Deutschlands und des ersten Sternenparks Deutschlands für jede Altersgruppe erlebbar gemacht. Das Lilienthal-Centrum Stölln zeigt eine Lilienthal-Ausstellung von überregionaler Bedeutung. Der Lilienthalpfad verbindet das Centrum mit der IL 62 „Lady Agnes“ am Fuße des Gollenbergs.

Weitere Reiseziele entdecken: Märkisch Luch, Börnicke, Ketzin, Gollenberg, Semlin, Milower Land, Brieselang, Stechow-Ferchesar

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Havelland.

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