Stechow-Ferchesar: See, Wald und Dorfkirche
Unterkünfte in Stechow-Ferchesar
Ferchesar liegt am See und ist durch Wald und Dorfkirche geprägt; Stechow liegt direkt am Havelland-Radweg. So können Sie Natur, Radfahren und Kultur als Ausgangspunkt für die Ortswahl nehmen.
See, Wald und Wege in Ferchesar
Ferchesar liegt am östlichen Ende des Hohennauener-Ferchesarer Sees; der Ort befindet sich innerhalb eines Landschaftsschutzgebiets. Nördlich und westlich des Ortes erstreckt sich ein großes Waldgebiet. Zahlreiche Rad-, Wander- und Reitwege führen durch Ferchesar und sein Waldgebiet. Damit können Sie die Ortsumgebung zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd erkunden. Für eine konkrete Tour empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle lokale Wegeführung.
Die Dorfkirche und ihre Baugeschichte
Die Dorfkirche Ferchesar wurde zwischen 1735 und 1737 als Fachwerkkirche neu errichtet. Der Turm ist neobarock und stammt aus 1906. Im Inneren finden sich zwei weitere datierbare Elemente: ein geschnitzter Altar aus dem späten 15. Jahrhundert und ein 1788 gestifteter Kanzelaltar. Im zeitlichen Vergleich reicht der geschnitzte Altar am weitesten zurück; Wiederaufbau, Kanzelaltar und Turm markieren spätere Datenpunkte. Kirchenführungen sind nach Vereinbarung möglich. Stimmen Sie den Termin vor Ihrem Besuch ab.
Baden, Bootsliegeplätze und Einkehr
Am Hohennauener-Ferchesarer See bietet der Yachthafen Ferchesar 40 Bootsplätze. Da sich die Kapazität ändern kann, prüfen Sie bei entsprechendem Bedarf die aktuelle Verfügbarkeit. Der Campingplatz Buntspecht liegt direkt am See und bietet Badezugang. Am Lochower See sind ebenfalls Baden und Angeln möglich; die Nutzung kann örtlichen Bedingungen unterliegen. In Stechow liegt der Havelland-Radweg. Eine Gaststätte in Stechow serviert Hausmannskost für eine Pause. Die Kulturscheune des Restaurants ist regelmäßig Veranstaltungsort; prüfen Sie vor einem konkreten Besuch die aktuellen Termine.
Das Havelland als regionaler Rahmen
Im Havelland können Sie mithilfe der Knotenpunktwegweisung individuelle Radrouten zusammenstellen. Der Havelland-Radweg führt durch das Havelländische Luch über Nauen, Ribbeck und Rathenow bis in den Natur- und Sternenpark Westhavelland. Der Radweg ist überwiegend asphaltiert, flach und angenehm zu fahren. Auch per Kanu auf der Havel lässt sich das Havelland entdecken.
Am Südufer des Gülper Sees lädt ein rund 1,5 Kilometer langer Lehrpfad mit illustrierten Informationstafeln zur Vogelbeobachtung ein. Während des Vogelzugs im Frühling und Herbst versammeln sich am Gülper See bis zu 100.000 Gänse und hunderte Kraniche; hinzu kommen zahlreiche Watvögel, Enten und Silberreiher. Wer Vögel beobachten möchte, findet damit einen klaren saisonalen Anhaltspunkt.
Im NaturparkZentrum Westhavelland werden für jede Altersgruppe Themen der Niederungslandschaft, der Renaturierung der Unteren Havel, der letzten Großtrappen Deutschlands und des ersten Sternenparks Deutschlands erlebbar gemacht.
Weitere Reiseziele entdecken: Börnicke, Milower Land, Retzow, Schönwalde-Glien, Nauen, Semlin, Ketzin, Dallgow-Döberitz.
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