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Oberndorf a.Lech entdecken

Unterkünfte in Oberndorf Am Lech

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oberndorf a.Lech vereint eine Lourdesgrotte in historischer Parkanlage, geschützte Naturräume und Wege mit Bezug zur Schlacht bei Rain und Oberndorf. Für Ihre Hotel-Suche hilft die Frage, ob Sie Natur, Rad- und Wanderwege oder historische Themen in den Mittelpunkt stellen möchten. Das übergeordnete Reiseziel Donau-Ries ergänzt diesen Blick um eigene geologische und kulturgeschichtliche Themen.

Natur und Geschichte in Oberndorf

Die Oberndorfer Lourdesgrotte liegt in einer im 19. Jahrhundert angelegten Parkanlage. Zur Anlage gehören Wasserläufe, Schlossweiher und Teehaus. Jedes Jahr am Muttertag findet an der Lourdesgrotte eine Lichterprozession statt. Wenn Sie diesen Brauch in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, orientieren Sie den Besuch am Muttertag.

Der Lechauwald liegt im Osten Oberndorfs und gilt als ruhige und geschützte Naturlandschaft. Im Süden der Gemeinde Oberndorf am Lech liegt ein großflächiges, streng geschütztes Wiesenbrütergebiet. Es ist Lebensraum seltener gewordener Bodenbrüter wie Kiebitz und Brachvogel. Für die Erkundung gilt eine klare Einschränkung: Das Gebiet darf nur außerhalb der Brutzeiten betreten werden.

Rad- und Wanderwege

Der Oberndorfer Tillyweg ist ein Rad- und Wanderweg rund um die historischen Stätten der Schlacht vom 14. und 15. April 1632 bei Rain und Oberndorf, beiderseits des Lechs. Damit verbindet die Route zwei Aktivitäten mit einem konkreten historischen Bezug. Wenn Sie einen benannten Weg mit Bezug zu den Schlachtstätten suchen, ist der Tillyweg die entsprechende Option.

Zwei weitere Radwanderwege führen direkt an Oberndorf vorbei: Die Via Claudia Augusta verläuft von Donauwörth nach Füssen, die Via Raetica von Mertingen ins Altmühltal. Die angegebenen Orte helfen, die beiden Routen voneinander zu unterscheiden. Anders als diese Radwanderwege ist der Tillyweg ausdrücklich auch als Wanderweg ausgewiesen. So können Sie die örtlichen Wege nach ihrer beschriebenen Nutzung und ihrem historischen Bezug einordnen.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries

Der Landkreis Donau-Ries bezeichnet den Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater als touristische Attraktion. Das RiesKraterMuseum stellt den Asteroideneinschlag dar, der das Nördlinger Ries schuf, ebenso seine kosmischen Hintergründe und Auswirkungen bis heute. Der Geopark-Lehrpfad Kühstein erläutert an acht Ereignistafeln die Prozesse des Einschlags vor 14,5 Millionen Jahren. Vom Buchberg bietet sich ein Panorama auf das Ries sowie auf seinen inneren und äußeren Kraterrand.

In Nördlingen ist die mittelalterliche Stadtmauer vollständig erhalten und komplett begehbar. Das Stadtmuseum zeigt eine über 150 Jahre alte Sammlung auf vier Stockwerken. Es behandelt das Leben und den Glauben der Menschen in Nördlingen, die Veränderungen der Reformationszeit, den Dreißigjährigen Krieg und die Schlacht bei Nördlingen von 1634. Ein Modell aus rund 6.000 Zinnfiguren veranschaulicht diese Schlacht.

Die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein ist eine Rokokokirche, die zwischen 1748 und 1782 nach Plänen von Franz Joseph Roth entstand, als der Pilgerstrom anwuchs. Ihr Gnadenaltar ist ein Brunnenaltar mit der wundertätigen Muttergottes von Johann Joseph Mayr aus dem Jahr 1755; den Altartisch mit Brunnenschale schuf Ernst Steinacker 1953. 1998 wurde die Basilika von Papst Johannes Paul II. zur Basilica minor erhoben. Rund 150.000 Pilger besuchen sie jedes Jahr. Bei einem Rundgang über Schloss Harburg werden fast 900 Jahre Geschichte anhand der barocken Schlosskirche, von Schießscharten, Gefängniszellen, Toren und Türmen vermittelt.

Weitere Reiseziele entdecken: Oettingen In Bayern, Nördlingen, Kaisheim, Wallerstein, Ries, Fremdingen, Asbach-Bäumenheim, Monheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donau-Ries.

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