Nördlingen entdecken: Altstadt und Rieskrater
Unterkünfte in Nördlingen
Nördlingen verbindet mittelalterliche Gassen, Stadtgeschichte und Einblicke in einen Meteoritenkrater. Vom 42 Meter hohen Löpsinger Torturm bietet sich ein Ausblick auf die historische Altstadt und den Krater. So treffen ein markanter Blick über die Stadt und die geologische Geschichte des Nördlinger Rieses aufeinander. Für die Suche nach einem Hotel in Nördlingen kann es hilfreich sein, zuerst zu entscheiden, ob Ihr Schwerpunkt auf Altstadt, Kirchenbau oder Riesgeologie liegt.
Altstadt und St. Georg
Eine etwa einstündige historische Stadtführung führt durch die mittelalterlichen Straßen und Gassen Nördlingens. Sie umfasst unter anderem die vollständig erhaltene Stadtmauer, das Gerberviertel und den Marktplatz mit seinen imposanten Gebäuden. Die Dauer von ungefähr einer Stunde gibt dem Rundgang einen überschaubaren zeitlichen Rahmen; inhaltlich verbindet er Stadtbefestigung, Viertel und Marktplatz.
Die St.-Georgs-Kirche gilt als spätgotische Hallenkirche. Ihr 90 Meter hoher Glockenturm heißt Daniel. Offene Kirchenführungen behandeln Architektur und Baugeschichte sowie Ausstattungsstücke wie Kanzel, Hochaltar, Chorgestühl, Taufstein und Orgeln. Damit umfasst das Angebot sowohl die Bauform und ihre Geschichte als auch konkrete Elemente der Ausstattung.
Museen und Geologie
Das RiesKraterMuseum präsentiert in sechs Räumen die Entstehung von Einschlagskratern allgemein und des Nördlinger Rieses im Besonderen. Zum Inhalt gehören außerdem der Asteroideneinschlag vor 15 Millionen Jahren und seine planetaren und irdischen Auswirkungen. Meteoriten, Fossilien und ein Stück echtes Mondgestein zählen zu den gezeigten Objekten.
Direkt neben dem Museum befindet sich ein Geopark-Infozentrum. Dort erhalten Besucherinnen und Besucher einen kompakten Überblick über Geologie, Archäologie und Besiedlungsgeschichte des Rieses. Die Schwerpunkte unterscheiden sich: Im Museum stehen Einschlagskrater und ihre Folgen im Mittelpunkt, während das Infozentrum einen breiteren Überblick zur Region gibt.
Im Stadtmuseum im Hl.-Geist-Spital wird der sonst unzugängliche Kerker unter dem Nördlinger Rathaus, das sogenannte »Loch«, im Rahmen einer Führung erklärt und anschließend mit einer VR-Brille erlebbar gemacht. Die Erklärung vor Ort und das anschließende virtuelle Erlebnis gehören dabei zusammen.
Führungen und Angebote im Ries
Zum Nördlinger Führungsangebot gehören Stadtführungen zu festgelegten Terminen sowie Fackel- und thematische Führungen; außerdem gibt es Möglichkeiten, den Geopark Ries zu erkunden. Das RiesKraterMuseum bietet buchbare, auf Besuchergruppen abgestimmte Führungen an. Exkursionen zu Steinbrüchen und Geotopen in der Umgebung des Rieses sind nach Möglichkeit und Vereinbarung vorgesehen. Prüfen Sie vorab die Termine der jeweiligen Angebote; für eine Exkursion ist eine Vereinbarung nötig.
Weiterer Kontext im Donau-Ries
Im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries bezeichnet der Landkreis den Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater als touristische Attraktion. Bei einem Rundgang über Schloss Harburg werden fast 900 Jahre Geschichte anhand der barocken Schlosskirche, von Schießscharten, Gefängniszellen, Toren und Türmen vermittelt.
Auch die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein in Wemding bietet einen eigenen architekturgeschichtlichen Schwerpunkt im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries. Die Rokokokirche entstand wegen des anwachsenden Pilgerstroms zwischen 1748 und 1782 nach Plänen von Franz Joseph Roth. Ihr Gnadenaltar ist ein Brunnenaltar mit der wundertätigen Muttergottes von Johann Joseph Mayr aus dem Jahr 1755. Der Altartisch mit Brunnenschale wurde 1953 von Ernst Steinacker geschaffen.
Weitere Reiseziele entdecken: Asbach-Bäumenheim, Marxheim, Monheim, Donauwörth, Wemding, Harburg, Rain, Ehingen Am Ries.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donau-Ries.