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Monheim: Fachwerk, Stadttore und Geschichte

Unterkünfte in Monheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Monheims Stadtbild wird von Toren und Türmen der Stadtmauer sowie den Fachwerkfassaden der Moserhäuser am Marktplatz geprägt. Dazu kommen Spuren früher Klostergeschichte, Kirchenbau aus verschiedenen Jahrhunderten und Wege, auf denen Sie Stadtgeschichte mit unterschiedlichen Schwerpunkten entdecken können.

Fachwerk, Tore und Baugeschichte

Die Moserhäuser schließen an das Obere Tor an, das auch Donauwörther Tor genannt wird. Das Tor wurde um 1350 erbaut; gemeinsam mit den Moserhäusern gilt es als Wahrzeichen Monheims. Die Moserhäuser sind Wohn- und Geschäftshäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert, errichtet im fränkischen Fachwerkstil. Ihren Namen verdanken sie der Witwe Moser, die dort einen Kolonialwarenladen betrieb.

Die frühe Geschichte Monheims reicht bis ins Jahr um 870 zurück: Damals wurde das Benediktinerinnenkloster gegründet und daneben eine erste kleine Kirche erbaut. Vom ehemaligen Kloster ist heute nur noch der westliche Kreuzgangflügel erhalten. Der heutige Kirchenbau von St. Walburga stammt aus der Zeit um 1500 und verwendet den Unterbau des früheren Turms. Spätgotische Spuren prägen den Baustil, die Innenausstattung ist barock. In der Walburgakapelle innerhalb der Kirche befindet sich ein spätgotisches Netzrippengewölbe aus dem 16. Jahrhundert.

Auch das denkmalgeschützte Rathaus bewahrt besondere Details: Im Obergeschoss liegen im großen Sitzungssaal, im kleinen Sitzungszimmer und im Trauungszimmer farbige Stuckdecken der Wessobrunner Schule mit alttestamentlichen Motiven. Sie können während der Dienstzeiten besichtigt werden; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen kommunalen Zeiten. Die heutige Peterskapelle wurde 1666/67 als schlichter, rechteckiger Bau neu errichtet. Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich.

Ein Datum aus Monheims Verwaltungsgeschichte ist 1523: Pfalzgraf Ottheinrich von Pfalz-Neuburg verlegte mit kaiserlicher Bewilligung das Landgericht von Graisbach nach Monheim.

Stadtgeschichte unterwegs

Informationstafeln ergänzen den Buchstabenweg und vermitteln Wissenswertes zur Stadtgeschichte. Die 1,2 Kilometer lange Lauschtour führt zu verschiedenen geschichtsträchtigen Orten in Monheim. Mit der Smartphone-App „Bayerisch-Schwaben-Lauschtour“ lässt sich Monheims Geschichte im eigenen Tempo und jederzeit mit einem Audioführer entdecken. Prüfen Sie vorab, ob die App verfügbar ist. Einen anderen Zugang bietet die Stadthupferl-Tour: Sie erschließt Monheim als Teil der Kleinstädte Bayerisch-Schwabens mit digitalen Inhalten, Geschichten und verschiedenen Stationen.

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Die Touren setzen unterschiedliche Akzente: Informationstafeln vermitteln Stadtgeschichte, die Lauschtour ergänzt sie mit Audio, und die Stadthupferl-Tour verbindet digitale Inhalte mit Geschichten und Stationen. Wenn Sie sich für einen überörtlichen Pilgerweg interessieren, bildet Monheim den Auftakt zur letzten Etappe des Wallfahrerwegs. Dieser führt durch den Naturpark Altmühltal zu Klöstern, Kirchen und Glaubensstätten.

Hinweise für die Planung

Die Tourist-Information in Monheim bietet Bürgern und Gästen touristisches Prospektmaterial, Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungshinweise. Dort gibt es außerdem Rad-, Wander- und Freizeitkarten zu Monheimer Alb, Ferienland DONAURIES, Geopark Ries und Naturpark Altmühltal. Der Wanderführer Monheimer Alb beschreibt alle Routen und ist kostenlos in der Tourist-Information erhältlich; fragen Sie vorab nach der aktuellen Verfügbarkeit.

Für das Hallenbad gilt ein eigener Zeitrahmen: Es wurde 2017 grundlegend saniert und erweitert und wird als JURABAD Monheim mit barrierefreiem Zugang angeboten. Die Wiedereröffnung wird für Ende Oktober 2026 erwartet; informieren Sie sich vor einem Besuch über den aktuellen Betriebsstand. Das 25 Meter lange Sportbecken verfügt über einen speziellen Poollift, und beim Einstieg können Besucher Unterstützung des Bäderteams erhalten.

Der übergeordnete Kontext: Donau-Ries

Im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries bezeichnet der Landkreis den Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater als touristische Attraktion. In Nördlingen behandelt das Stadtmuseum unter anderem das Leben und den Glauben der Menschen vor Ort, die Reformationszeit, den Dreißigjährigen Krieg und die Schlacht bei Nördlingen von 1634. Es zeigt eine mehr als 150 Jahre alte Sammlung auf vier Stockwerken; ein Modell veranschaulicht die Schlacht mit rund 6.000 Zinnfiguren.

Weitere Reiseziele entdecken: Oberndorf Am Lech, Nördlingen, Ehingen Am Ries, Harburg, Oettingen In Bayern, Donauwörth, Kaisheim, Fremdingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donau-Ries.

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