Mertingen entdecken
Unterkünfte in Mertingen
Die Sölde Mertingen, der Stadel Mertingen und die Alte Schule Mertingen sind drei Museen, die zu einem Besuch einladen. Außerdem sind zahlreiche Waldwege im 600 Hektar großen Mertinger Forst Wanderziele. Das Bayerische Leistungszentrum für Reiten und Voltigieren hat ebenfalls seinen Sitz in Mertingen. Damit kommen Kultur, Wald und ein Bezug zum Pferdesport als unterschiedliche örtliche Themen in den Blick. Für eine breitere regionale Perspektive lässt sich das übergeordnete Reiseziel Donau-Ries betrachten.
Museen und Waldwege in Mertingen
Die drei Museen bilden eine konkrete Auswahl für einen kulturbezogenen Besuch: die Sölde, der Stadel und die Alte Schule. Zusammen mit den Waldwegen ergibt sich ein anderer Schwerpunkt als bei einer Reise, die sich vor allem an historischen Orten orientiert. Sie können bei der Planung also zunächst entscheiden, ob Sie den Aufenthalt stärker mit Museen oder mit Wanderzielen im Wald verbinden möchten.
Der Mertinger Forst umfasst 600 Hektar. Zahlreiche Wege darin sind Wanderziele: Die Flächengröße ordnet das Waldgebiet ein, während die Wege den unmittelbaren Bezug für eine Wanderung geben. Einen weiteren örtlichen Bezug bildet das Bayerische Leistungszentrum für Reiten und Voltigieren, das seinen Sitz in Mertingen hat.
Geologie und Geschichte im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries
Im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries ist der Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater eine touristische Attraktion. Der Geopark-Lehrpfad Kühstein erläutert an acht Ereignistafeln die Prozesse des Einschlags vor 14,5 Millionen Jahren. Vom Buchberg bietet sich ein Panorama auf das Ries sowie auf dessen inneren und äußeren Kraterrand. Die Tafeln vermitteln damit eine geologische Einordnung, während der Blick vom Buchberg die Kraterform in der Landschaft zeigt.
Das RiesKraterMuseum widmet sich dem Asteroideneinschlag, der das Nördlinger Ries schuf, und dessen kosmischen Hintergründen und Auswirkungen bis heute. Zu sehen sind Meteoriten, Fossilien und ein Stück echtes Mondgestein; Informationstafeln und Multimediaangebote ergänzen die Ausstellung. Das Museum präsentiert diese Themen in einem aufwendig sanierten mittelalterlichen Scheunengebäude aus dem Jahr 1503. So treffen eine Darstellung der Entstehung des Ries und ein historischer Ausstellungsort aufeinander.
In Nördlingen setzt das Stadtmuseum einen anderen Schwerpunkt: Es behandelt das Leben und den Glauben der Menschen in Nördlingen, Veränderungen der Reformationszeit, den Dreißigjährigen Krieg und die Schlacht bei Nördlingen von 1634. Die über 150 Jahre alte Sammlung erstreckt sich über vier Stockwerke. Ein Modell aus rund 6.000 Zinnfiguren veranschaulicht die Schlacht. Auch Nördlingens mittelalterliche Stadtmauer bietet einen eigenen historischen Bezug: Sie ist vollständig erhalten und komplett begehbar.
In Wemding steht mit der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein ein weiteres kulturgeschichtliches Ziel im regionalen Rahmen. Die Rokokokirche entstand zwischen 1748 und 1782 nach Plänen von Franz Joseph Roth, als der Pilgerstrom anwuchs. Der Gnadenaltar ist ein Brunnenaltar mit der wundertätigen Muttergottes von Johann Joseph Mayr aus dem Jahr 1755. Den Altartisch mit Brunnenschale schuf Ernst Steinacker 1953. Papst Johannes Paul II. erhob die Basilika 1998 zur Basilica minor; rund 150.000 Pilger besuchen sie jedes Jahr.
Weitere Reiseziele entdecken: Kaisheim, Wemding, Oberndorf Am Lech, Rain, Ries, Oettingen In Bayern, Fremdingen, Nördlingen
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donau-Ries.