Durlangen entdecken: Natur und Geschichte
Unterkünfte in Durlangen
Durlangen liegt am südöstlichen Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald zwischen den Tälern von Kocher und Rems. Die Landschaft und die lange Siedlungsgeschichte geben dem Ort unterschiedliche Akzente. Für Ihre Reise können Sie Natur, Wege und Kultur als eigene Schwerpunkte betrachten: Der Weg „Grüner Pfad“ spricht Menschen an, die gern wandern oder Rad fahren, während die historischen Angaben bis ins frühe Mittelalter zurückreichen. Auch die Anreise lässt sich anhand der Straßen- und Busverbindungen planen.
Naturraum zwischen Tälern und Höhenzügen
Durlangen liegt im Lias-Hochland des Naturraums Schurwald und Welzheimer Wald. An den westlichen, südlichen und östlichen Rändern liegen Keuperhänge. Damit lässt sich die Umgebung sowohl über die Lage zwischen Kocher- und Remstal als auch über ihre naturräumliche Einordnung betrachten. Zum regionalen Bild gehört auch das Naturschutzgebiet Leintal: Durlangen und Spraitbach haben gemeinsam einen Anteil von 29 Hektar an dem Gebiet zwischen Leinecksee und Leinhäusle. Die Flächenangabe bezieht sich auf den gemeinsamen Anteil der beiden Gemeinden.
Rundwege und historische Sehenswürdigkeiten
Der Weg „Grüner Pfad Ostalbkreis“ gilt als eine Reihe von Rundwegen für Radfahrende, Wandernde und Erholungssuchende. Der Pfad ist mit einer charakteristischen Landschaft verbunden; historische Sehenswürdigkeiten finden sich entlang des Weges, Bauernhöfe an den Routen. So kommen Landschaft und Geschichte in einem Routenangebot zusammen. Wenn Sie sich für beide Themen interessieren, bietet diese Kombination einen gemeinsamen Ausgangspunkt für Ihre Überlegungen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegedetails.
Siedlungsgeschichte und St. Anna-Kapelle
Durlangen entstand als alemannische Rodungssiedlung im 7. oder 8. Jahrhundert und wurde 1362 erstmals urkundlich erwähnt. Die beiden Zeitangaben setzen unterschiedliche Akzente: Sie verweisen einerseits auf die frühe Siedlungszeit, andererseits auf die erste schriftliche Erwähnung. In Tanau hat die St. Anna-Kapelle ein romanisches Schiff und einen romanischen Turm sowie einen spätgotischen Chor. Die verschiedenen Bauphasen lassen sich so an den einzelnen Teilen des Gebäudes unterscheiden. Außerdem ist die Kapelle jedes Jahr Ziel vieler Pilger. Hier stehen Baugeschichte und religiöse Tradition nebeneinander.
Anreise planen
Durlangen ist über die Kreisstraße K3257 mit der B298 verbunden und vom Bahnhof Schwäbisch Gmünd aus mit dem Bus erreichbar. Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, prüfen Sie für den gewünschten Reisetag den aktuellen Fahrplan. So können Sie die Busfahrt in Ihre Planung einbeziehen, ohne sich auf eine bestimmte Abfahrtszeit zu verlassen.
Weitere Themen im Ostalbkreis
Im übergeordneten Reiseziel Ostalbkreis finden sich Themenwege zu Geschichte und Kultur sowie landschaftlich reizvolle Spaziergänge zu Seen, Felsformationen und Höhlen. Zu den drei regionalen „grüner pfad – Erlebnistouren“ gehört „Rund ums Leintal und Frickenhofer Höhe“. Die Ostalb-Radrunde führt durch den Ostalbkreis und umfasst rund 305 Kilometer. Sie ist in sechs Etappen und neun Verbindungsstrecken gegliedert, die sich individuell kombinieren lassen; die Runde überschreitet außerdem wiederholt Landkreisgrenzen. Ein weiteres Wanderbeispiel im Landkreis ist der Limes-Rundwanderweg bei Rainau: Er ist etwa 11 Kilometer lang und dauert zu Fuß ungefähr zweieinhalb Stunden. Diese regionalen Angaben bieten unterschiedliche Maßstäbe für die Planung – von thematischen Wegen bis zu einer langen Radrunde oder einem Wanderweg mit angegebener Gehzeit.
Weitere Reiseziele entdecken: Böbingen An Der Rems, Tannhausen, Schwäbisch Gmünd, Heubach, Abtsgmünd, Gschwend, Mutlangen, Ellenberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostalbkreis.