Gschwend: Märchenwald und Hagbergturm auf zwei Wanderrouten
Unterkünfte in Gschwend
Ihre Startpunkte und Wegziele unterscheiden sich deutlich.
Zwei Wanderrouten in Gschwend
Die Wandertour „Tour 4 ‚Pilz‘“ beginnt und endet am Naturbadesee bei Gschwend. Unterwegs führt sie durch den Märchenwald und am Kreuzstein vorbei. So liegen Start und Ende an einem Ort, während Märchenwald und Kreuzstein die beschriebenen Wegpunkte bilden. Routendetails können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Angaben vor der Wanderung.
Die „Idyllische Straße Tour F“ startet am Gschwender Marktplatz und führt durch Wald und Wiesen zum Hagbergturm. Das Jugendstilbauwerk stammt aus dem Jahr 1901. Während bei Tour 4 Anfang und Ende am Naturbadesee zusammenfallen, nennt Tour F den Marktplatz als Start und den Hagbergturm als Ziel. Damit bieten die beiden Beschreibungen unterschiedliche Orientierungspunkte für Ihre Auswahl, ohne dass sich aus ihnen eine Gehzeit oder Schwierigkeit ableiten lässt.
Wandern und Kultur im übergeordneten Reiseziel Ostalbkreis
Auch im Ostalbkreis verbinden sich Wanderwege mit Geschichte. Der Obergermanisch-Raetische Limes ist seit 2005 UNESCO-Welterbe. Im Gemeindegebiet Rainau verläuft er in den Ortsteilen Buch, Schwabsberg und Dalkingen auf einer Länge von etwa sechs Kilometern. Im Limes-Park Rainau sind bedeutende Teilstücke und Einzeldenkmäler in einer einmaligen Konzentration erhalten. Ein nachgebauter Wachtturm ermöglicht eine Rundumsicht über die Ostalb; das Limestor Dalkingen ist ein einmaliges Bauwerk an der gesamten Limesstrecke zwischen Rhein und Donau.
Der Limes-Rundwanderweg bei Rainau ist etwa elf Kilometer lang und dauert zu Fuß ungefähr zweieinhalb Stunden. Sein ausgeschilderter Verlauf führt von der Limesmauer und dem Limesturm zwischen Buch und Schwabsberg durch den Wald Mahdholz entlang des Limes bis zum Südrand von Schwabsberg. Die ungefähre Dauer und Länge bieten eine konkrete Planungsgröße; der benannte Wegverlauf zeigt zugleich, welche Stationen zu dieser Route gehören.
Für einen anderen kulturhistorischen Schwerpunkt steht das Kloster Lorch. Es wurde 1102 von Friedrich I., dem ersten Staufer, und seiner Frau Agnes von Waiblingen als Grablege gegründet. Zur Anlage gehören eine mittelalterliche Kirche, die Klausur, Wirtschaftsgebäude und der Marsiliusturm mit Ausblicken auf die Klosteranlage, den Kräutergarten, den Sinnesgarten und die Umgebung. Die Dauerausstellung widmet sich 900 Jahren Klostergeschichte; zu den Exponaten gehören die prächtig verzierten Lorcher Chorbücher. Architektur, Gründungsgeschichte und Ausstellung setzen dabei jeweils eigene Akzente.
Im Besucherbergwerk Tiefer Stollen steht die Geschichte des Erzbergbaus im Raum Aalen im Mittelpunkt. Die Grubenbahn fährt durch Versinterungen und kleine Tropfsteine in Sandsteinhallen mit einer Fläche von 2.500 Quadratmetern, hundert Meter unter der Erde. Dort führt eine Multivisionsschau in die Bergbaugeschichte ein. Ein Rundweg durch das Stollenlabyrinth erschließt außerdem ehemalige unterirdische Abbaubereiche mit Schächten, Verladestellen und Erzabbaukammern. Damit stehen eine Fahrt mit der Grubenbahn und der Einblick in frühere Arbeitsbereiche als unterschiedliche Aspekte des Besucherbergwerks nebeneinander.
Auch Landschaftserlebnisse gehören zu den regionalen Möglichkeiten im Ostalbkreis: Eine Wanderung durch das Wental in Richtung Steinheim ist besonders für Familien geeignet. Vom Weg aus lassen sich knorrige Bäume und bizarre Felsformationen entdecken, in denen mit etwas Fantasie Märchenfiguren und Tiere erkennbar sind. Für Radreisen bietet die Ostalb-Radrunde eine andere Größenordnung: Sie erstreckt sich über rund 305 Kilometer und ist in sechs Etappen sowie neun Verbindungsstrecken aufgeteilt, die sich individuell kombinieren lassen. Die Route führt durch den Ostalbkreis, überschreitet wiederholt Landkreisgrenzen und verläuft auch durch Heidenheim und Rems-Murr bis in den bayerischen Landkreis Donau-Ries.
Weitere Reiseziele entdecken: Adelmannsfelden, Ellwangen, Rainau, Waldhausen, Mutlangen, Neuler, Täferrot, Abtsgmünd
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