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Ellenberg: Pietà, Wasserscheide und markante Bauwerke

Unterkünfte in Ellenberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ellenberg bündelt unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: ein spätgotisches Kunstwerk, Markierungen der Europäischen Wasserscheide und Bauwerke mit eigener Ortsgeschichte. Die Details geben einen Einblick in Kunst, Landschaft und Geschichte des Ortes.

Kunst und markante Bauwerke in Ellenberg

Die Pfarrkirche „Zur Schmerzhaften Mutter Gottes“ beherbergt eine hölzerne spätgotische Pietà aus der Zeit um 1500. Sie gilt als ältestes und bedeutendstes Kunstwerk der Kirche. Material, Stil und ungefähre Datierung machen die Pietà zu einem konkreten kunsthistorischen Schwerpunkt in Ellenberg.

Eine andere Spur der Ortsgeschichte ist der Ellenberger Stein. Das Straßen- und Wasserbauamt setzte ihn 1925 im Rahmen des Straßenbaus. Sie finden ihn am Ortseingang, wenn Sie aus Richtung Wört oder Dinkelsbühl kommen. Damit lässt sich die Jahreszahl mit einem bestimmten Bauvorhaben und einem klar bezeichneten Standort verbinden.

Der Wasserturm steht am nördlichen Ortsrand an der Ortsstraße „Gässle“. Bis zur Dachspitze ist er rund 29 Meter hoch. Seine Lage und Höhe unterscheiden ihn als Bauwerk deutlich von der Pietà und dem Ellenberger Stein: Hier steht die bauliche Gestalt im Vordergrund, dort Kunstwerk und Ortsgeschichte.

Wasserscheide und praktische Orientierung

In Ellenberg markieren Schilder und Steine die Europäische Wasserscheide. Sie trennt die Einzugsgebiete von Donau und Rhein. Die Markierungen machen die Europäische Wasserscheide vor Ort sichtbar.

An den Campingplätzen in Ellenberg gibt es mehrere Gaststätten mit gutbürgerlicher Küche. Wenn Sie dort einkehren möchten, prüfen Sie vorab die Öffnungszeiten. Die konkreten Zeiten können für Ihre Planung entscheidend sein.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Ostalbkreis

Auf regionaler Ebene bietet der Ostalbkreis weitere Kultur- und Wanderthemen. Der Obergermanisch-Raetische Limes durchzieht im Gemeindegebiet Rainau die Ortsteile Buch, Schwabsberg und Dalkingen auf etwa sechs Kilometern; seit 2005 ist er UNESCO-Welterbe. Im Limes-Park Rainau sind die schönsten Teilstücke und bedeutendsten Einzeldenkmäler in einmaliger Konzentration erhalten. Das Limestor Dalkingen gilt als einmaliges Bauwerk an der gesamten Limesstrecke zwischen Rhein und Donau.

Der ausgeschilderte Limes-Rundwanderweg bei Rainau ist etwa 11 Kilometer lang und dauert zu Fuß ungefähr 2,5 Stunden. Er führt von der Limesmauer und dem Limesturm zwischen Buch und Schwabsberg durch den Wald Mahdholz, entlang des Limes bis zum Südrand von Schwabsberg. Zwei längere Wanderblume-Touren setzen andere Schwerpunkte: Tour 4 „Im Felsenmeer“ umfasst 17 Kilometer vom Dorfhaus Bartholomä durch Felsenmeer und Wental bis ins Hirschtal bei Steinheim. Tour 2 „An den Weiherwiesen“ ist 25 Kilometer lang; sie führt vom Dorfhaus Bartholomä über die Weiherwiesen zum Volkmarsberg, am Kocherursprung bei Oberkochen vorbei und durch das Tiefental sowie über Tauchenweiler zurück. Prüfen Sie für diese Tour die Wegbedingungen vor Ort. Die Limes-Runde ist neben ihrer ungefähren Länge auch mit einer Gehzeit beschrieben; die beiden Wanderblume-Touren lassen sich anhand ihrer Streckenlänge und ihres Verlaufs einordnen.

Ein weiterer kulturhistorischer Akzent im Ostalbkreis ist das Kloster Lorch. Friedrich I., der erste Staufer, und seine Frau Agnes von Waiblingen gründeten es 1102 als Grablege. Zur Anlage gehören eine mittelalterliche Kirche, die Klausur, Wirtschaftsgebäude und der Marsiliusturm mit Ausblicken auf die Klosteranlage, Gärten und Umgebung. Die Dauerausstellung behandelt 900 Jahre Klostergeschichte, darunter auch die prächtig verzierten Lorcher Chorbücher.

Weitere Reiseziele entdecken: Bopfingen, Adelmannsfelden, Neuler, Westhausen, Ellwangen, Tannhausen, Heuchlingen, Neresheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostalbkreis.

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