Anuradhapura: antike Stadtgeschichte und Kulturerbe
Unterkünfte in Anuradhapura
Anuradhapura ist die älteste Stadt im Kulturdreieck und war Sri Lankas erste Hauptstadt. Die restaurierten Überreste der antiken Stadt liegen inmitten ruhiger Parks nördlich und westlich der modernen Stadt. Bis heute verfügt Anuradhapura über mindestens drei ausgedehnte Bewässerungsseen, die einst die Landwirtschaft der antiken Stadt versorgten.
Historische Einordnung der Nördlichen Zentralprovinz
Im größeren historischen Rahmen der Nördlichen Zentralprovinz war Anuradhapura 1.300 Jahre lang eine politische und religiöse Hauptstadt Ceylons und wurde nach einer Invasion im Jahr 993 aufgegeben. Nach der Zerstörung Anuradhapuras im selben Jahr wurde Polonnaruwa zur zweiten Hauptstadt Sri Lankas. In Polonnaruwa umfasst Gal Vihara vier aus einer Granitfelswand gehauene Buddha-Statuen. Der Somawathi-Stupa wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. am Ufer des Mahaweli-Flusses errichtet.
Mihintale: Pilgerort und Klosterlandschaft
Mihintale gilt als Wiege des Buddhismus in Sri Lanka und als bedeutender Pilgerort. Die Klosteranlage erstreckt sich über drei Berge und eine große Fläche der umliegenden Ebenen. Zu den mehreren Teichen gehören Kaludiya Pokuna, Sinha Pokuna und Naga Pokuna; sie tragen zur landschaftlichen Schönheit des Ortes bei. Zwischen den Ruinen sind Tausende identifizierte und nicht identifizierte Denkmäler verstreut. Die religiöse Bedeutung steht hier neben einer weitläufigen, über Berge und Ebenen ausgedehnten Anlage.
Thanthirimale: Felskunst und Buddha-Bildnis
Einige Felsunterstände in Thanthirimale enthalten Felskunst, die die Lebensweise der frühen Menschen Sri Lankas darstellt. Im selben Ort befindet sich außerdem ein großes liegendes Buddha-Bildnis, das aus massivem Fels herausgemeißelt wurde. Damit stehen in Thanthirimale Darstellungen früher Lebensweisen und buddhistische Bildhauerei als unterschiedliche kulturelle Motive nebeneinander.
Avukana und Ritigala
Die Buddha-Statue von Avukana ist eine 11,36 Meter hohe, aus Fels gehauene stehende Darstellung auf einem Lotussockel. Sie ist auf den Kala-Wewa-Stausee ausgerichtet und in Abhaya-Mudra dargestellt, wobei beide Hände nach unten weisen. Es wird angenommen, dass die Statue während der Herrschaft von König Datusena im 5. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde.
Ritigala verbindet eine bedeutende Klosteranlage mit dem gleichnamigen Gebirgszug im Distrikt Anuradhapura. Die Klosteranlage gehört zum Padhanagara-Typ; zu ihr gehören gepflasterte Wege, Treppen, Brücken und Promenaden in bewaldeter Umgebung. Das strenge Naturschutzgebiet Ritigala wurde am 7. November 1941 durch Gazette Notification Nr. 8809 ausgewiesen. Es umfasst 3.776 Acres und 34 Perches beziehungsweise 1.528,2 Hektar und unterliegt strengen Beschränkungen für Besuche und Nutzung. Prüfen Sie vor der Reise die offiziellen Schutzgebietsregeln.
Naturbeobachtungen in der Nördlichen Zentralprovinz
Im Minneriya-Nationalpark wird die berühmte Elefantenversammlung mit dem Zeitraum von Mai bis Oktober in Verbindung gebracht. Während der Trockenzeit legt ein sinkender Reservoirwasserstand Gras an den Ufern frei; der Zeitpunkt kann je nach Regen variieren. Im Park wurden mehr als 170 Vogelarten erfasst, darunter endemische und Zugvögel; künftige Erhebungen können diese Zahl aktualisieren.
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