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Mihara: Burg, Yassa-Tanz und Daruma-Kultur

Unterkünfte in Mihara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Hauptburgareal der Burg Mihara liegt am JR-Bahnhof Mihara; die Hauptplattform ist über die Bahnhofshalle zugänglich. Die Ruinen wurden 2017 neu gestaltet und werden heute als Erholungspark genutzt. So stehen an diesem Ort eine historische Burganlage und ihre heutige Nutzung nebeneinander. Wenn Sie die Burg in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen.

Burg Mihara und ihre Geschichte

Die Burg soll 1567 errichtet worden sein. Für ihren Bau wurden Oshima und Kojima miteinander verbunden. Eine zum Meer geöffnete Schiffseinfahrt gab der Anlage auch die Funktion eines Militärhafens. Heute sind Teile der Hauptplattform und des Funairi-Yagura erhalten. Die Baugeschichte umfasst damit sowohl die Verbindung der Inseln als auch die maritime Rolle der Burg.

In der zugehörigen Gemeinde ergänzt das Mihara City History and Folklore Museum diesen historischen Blick: Es stellt den Bauprozess der Burg Mihara sowie Mihara als Burgstadt vor. So geht es dort neben der Anlage selbst auch um ihre Bedeutung für die Entwicklung der Stadt als Burgstadt.

Yassa-Tanz und Fest

Der Yassa-Tanz soll als Feier des Baus der Burg Mihara entstanden sein. Beim Mihara-Yassa-Festival ziehen am Freitag und Samstag ab etwa 17 Uhr rund 7.000 Tänzerinnen und Tänzer auf einer Tanzstrecke im Umfeld des Bahnhofs Mihara und rufen „Yassa, Yassa“. Am letzten Festivaltag, dem Sonntag, findet ein Feuerwerk statt. Es beginnt gegen 20 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Route, Zeitplan und Festinhalt können sich je nach Jahr ändern. Prüfen Sie deshalb vorab die konkreten Termine und den Ablauf, wenn Sie Ihren Besuch nach dem Festival ausrichten möchten.

Daruma und weitere Ortsbilder

Eine andere kulturelle Perspektive bietet die Aoyama Collection Daruma Memorial Hall in der zugehörigen Gemeinde. Sie zeigt etwa 7.000 Daruma: rund 1.000 aus der Sammlung des Tempelpriesters von Gokurakuji und 6.000 aus der Sammlung des Daruma-Sammlers Akimi Aoyama. Die Sammlung umfasst Stücke aus ganz Japan. Die genannten Sammlungen geben dem Thema Daruma dabei zwei unterschiedliche Bezugspunkte: einen Tempelpriester und einen spezialisierten Sammler.

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Auch die Aussichtspunkte der zugehörigen Gemeinde verbinden Landschaft und Ortsgeschichte. Vom Kamayama-Tempel aus ist die Nukari-Straße in der Ferne zu sehen; der Tempel zählt zu den acht Ansichten von Mihara. Vom Mihara Hachimangu aus blicken Sie auf alte Häuser entlang der ehemaligen Sanyō-Straße in Nishimachi und auf Spuren der früheren Burgstadt.

Der Zugang zum Oshima-Schrein führt über eine von Torii gesäumte Steintreppe. Während der Herrschaft der Familie Fukushima wurden der Oshima-Inari-Schrein und der Itsukushima-Schrein zusammengelegt und an diesen Ort verlegt. Der Schrein verbindet damit einen konkret beschriebenen Zugang mit einer Geschichte, die bis in die Zeit der Familie Fukushima zurückreicht.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Hiroshima.

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