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Präfektur Hiroshima: Meer, Berge und Kulturerbe

Unterkünfte in Präfektur Hiroshima

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Präfektur Hiroshima lässt sich über sehr unterschiedliche Reiseinteressen erschließen: Das Seto-Binnenmeer, bewaldete Berge und unberührte Gewässer zählen zu ihren natürlichen Attraktionen. Wandern gehört zu den Outdoor-Aktivitäten der Präfektur; daneben stehen Kulturerbe, Erinnerungsorte und regionale Küche als weitere Themen. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, zunächst zu überlegen, welche dieser Schwerpunkte Sie mit einem Aufenthalt verbinden möchten.

Landschaft und Naturerlebnisse

Zu den markanten Landschaften gehört Sandankyo, eine etwa 16 Kilometer lange Schlucht im West-Chugoku-Gebirge-Quasi-Nationalpark. Auch Wandern gehört zu den Outdoor-Aktivitäten in der Präfektur Hiroshima. Das Seto-Binnenmeer, bewaldete Berge und unberührte Gewässer ergänzen diese Naturthemen um unterschiedliche Landschaftsbilder.

Auf Okunoshima leben mehrere hundert halbwild lebende Kaninchen; ihre Zahl kann sich ändern. Das Besucherzentrum der Insel informiert über ihre natürliche Umwelt und Geschichte. So stehen auf Okunoshima Tierwelt, Natur und Inselgeschichte als verschiedene Themen nebeneinander.

Kultur, Erinnerung und Handwerk

Das Hiroshima Peace Memorial Museum zeigt persönliche Gegenstände von Überlebenden sowie Fotografien und Zeichnungen, die die Verwüstung des Atombombenabwurfs darstellen. Persönliche Objekte stehen dabei neben visuellen Darstellungen der Zerstörung und erschließen das Thema über unterschiedliche Formen der Zeugenschaft.

Beim Itsukushima Shinto Shrine sind die Gebäude auf dem Meer angeordnet, mit Bergen im Hintergrund. Die rekonstruierten Gebäude bewahren Baustile vom späten 12. bis zum frühen 13. Jahrhundert. So lassen sich die Anordnung der Gebäude und die historische Baukunst als zwei Blickwinkel auf den Schrein betrachten.

Mibu no Hana Taue ist als immaterielles UNESCO-Kulturerbe eingetragen. In Kumano werden 80 Prozent der japanischen Fude-Pinsel hergestellt. Diese Beispiele stehen für unterschiedliche kulturelle Themen: ein immaterielles Kulturerbe und ein Handwerk, das mit einer konkreten Produktionszahl verbunden ist.

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Auch die Küche bietet ein bestimmtes Merkmal: Bei Hiroshima-Okonomiyaki werden Kohl, Mehl, Ei und Dashi geschichtet statt vermischt; serviert wird das Gericht auf gebratenen Nudeln. Die Art der Zubereitung gibt Ihnen einen konkreten kulinarischen Schwerpunkt, der sich von den Natur- und Kulturstätten unterscheidet.

Aktivitäten und passende Reiseplanung

Der Shimanami Cycling Road ist Japans erster Radweg, der für die Querung von Meerengen konzipiert wurde. Der Radweg am Setouchi Shimanami Kaido ist ungefähr 70 Kilometer lang; er verläuft zwischen den Terminals von Onomichi und Imabari und erstreckt sich über den Raum Hiroshima–Ehime. Die ungefähre Distanz hilft, das Radfahren als eigenständigen Reisebaustein neben Wandern und Besichtigungen einzuordnen.

Zum Shimanami Kaido gehört Fahrradverleih entlang der Route. Prüfen Sie vor Ihrer Tour, ob die Mietmöglichkeiten für Ihren Reisezeitraum verfügbar sind, denn der Verleihbetrieb kann sich ändern.

Bei der Hotelwahl können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise zum Ausgangspunkt machen. Wenn Landschaft und Wandern im Vordergrund stehen, orientieren Sie Ihre Suche daran; stehen Kulturerbe, Museum, Okunoshima oder der Radweg auf Ihrem Plan, setzen diese Erlebnisse andere Schwerpunkte. Überlegen Sie, welche Orte und Aktivitäten Sie einbeziehen möchten, bevor Sie ein Hotel als Basis auswählen.

Weitere Reiseziele entdecken: Hiroshima, Hatsukaichi, Fukuyama, Fuchū, Onomichi, Higashihiroshima, Kurogawa, Sera, Miyoshi, Mihara, Kure.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Japan.

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