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Kašperské Hory: Kultur, Goldgeschichte und Natur

Unterkünfte in Kašperské Hory

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kašperské Hory verbindet Themen, die von spätgotischer Kunst bis zu Natur- und Wasserlandschaften der Šumava reichen. Wenn Sie ein Hotel in Kašperské Hory suchen, können diese Schwerpunkte helfen, Ihren Aufenthalt nach Ihren Interessen auszurichten. Kirchenbau, Skulpturen und Goldverarbeitung stehen neben Naturthemen, die das Informationszentrum aufgreift.

Kunst, Kirchen und Ausstellungen

Im Muzeum Šumavy treffen unterschiedliche historische und naturkundliche Perspektiven aufeinander. Eine Sammlung spätgotischer Skulpturen stammt aus der Zeit um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Daneben widmet sich eine ständige naturkundliche Ausstellung Zoologie, Botanik, Geologie und Naturschutz. Die historische Ausstellung umfasst auch Zeugnisse des Goldabbaus und der Goldverarbeitung im Šumava-Gebiet. Die naturkundliche Schau ist damit fachlich breit angelegt, während die Skulpturensammlung durch ihre Epoche klar eingegrenzt ist.

Ein anderer Maßstab zeigt sich in der Kabinettskrippe von Kašperské Hory: Örtliche Schnitzer haben sie handgeschnitzt und bemalt. Sie wird ganzjährig im Ausstellungsraum des Rathauses gezeigt. Hier steht ein einzelnes Werk im Mittelpunkt, während die Ausstellungen des Muzeum Šumavy mehrere Fachgebiete und historische Themen zusammenführen.

Auch die Kirchen unterscheiden sich durch Baugeschichte und Ausstattung. Kostel sv. Markéty ist eine dreischiffige gotische Basilika, die Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet wurde; ihr Innenraum ist barock und stammt aus dem 18. Jahrhundert. Kostel sv. Mikuláše liegt 1,5 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Kirche enthält frühgotische Fresken sowie eine bemalte Balkendecke aus dem Jahr 1700. Bei Markéty lassen sich Bauzeit und späterer Innenraum gegenüberstellen, bei Mikuláše stehen Fresken und Decke als Ausstattungsmerkmale im Blick.

Goldgeschichte und historische Wege

Die historische Anlage zur Aufbereitung von Golderz wurde nach den Funden um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert gegründet. Sie diente zum Rösten des Erzes, das anschließend zu Brechanlagen und Goldmühlen weitertransportiert werden konnte. Damit wird ein konkreter Arbeitsschritt greifbar: Auf das Rösten konnte die Weiterbeförderung zur weiteren Verarbeitung folgen.

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Die Geschichte der Wege führt über die Stadt hinaus. Die Kašperskohorská větev der historischen Zlatá stezka war deren jüngster Zweig. Sie wurde Mitte des 14. Jahrhunderts auf Anweisung Kaiser Karls IV. angelegt und führte von Kašperské Hory über Kvilda und Freyung nach Passau. Die Anlage zur Erzaufbereitung und der historische Streckenverlauf stehen für unterschiedliche Maßstäbe: hier ein Verarbeitungsschritt, dort eine Verbindung zwischen mehreren benannten Orten.

Natur und Wasser in der Šumava-Landschaft

Das Informationszentrum Kašperské Hory vermittelt Besuchern die Natur im Nationalpark Šumava und im Landschaftsschutzgebiet Šumava. Seine Dauerausstellung widmet sich dem Wasser in der Šumava-Landschaft. Sie behandelt Moore, Feuchtgebiete, Gletscherseen und Wasserläufe sowie deren Bedeutung für den Wasserrückhalt in der Landschaft. Im Unterschied zur fachlich breit angelegten naturkundlichen Ausstellung des Muzeum Šumavy konzentriert sich dieser Ausstellungsschwerpunkt auf Wasser und Landschaft.

Während der Sommersaison veranstaltet das Informationszentrum überwiegend Exkursionen mit Schwerpunkten auf Botanik und Vogelbeobachtung; das konkrete Angebot kann variieren. Damit stehen ein dauerhaftes Ausstellungsthema und ein saisonales Exkursionsprogramm nebeneinander. Wenn Sie eine Exkursion einplanen, lohnt sich ein Blick auf das jeweilige Programm.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Klatovy.

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