Lesisov entdecken: Wege, Linde und Dorfkapellen
Unterkünfte in Lesisov
Für die Ortswahl in Lesisov können Sie sich an konkreten Wegen, Kulturorten und Landschaftspunkten orientieren. Dazu gehören der Weg Cestou menhirů, die Radroute 2091, ein Menhirfeld oberhalb des Ortes sowie eine geschützte Linde. Im Dorf stehen außerdem die Kapelle der Jungfrau Maria und das Befreiungsdenkmal; eine weitere Nischenkapelle liegt am östlichen Rand des Weilers. So lässt sich ein Aufenthalt nach dem eigenen Schwerpunkt planen: Strecke, Landschaft oder bauliche und historische Einzelheiten.
Wege und Streckenplanung
Der Weg Cestou menhirů führt von Mokrosuky nach Lešišov und ist 6,7 km lang. Die Radroute 2091 verläuft durch Lešišov und gehört zu einer 20 km langen Strecke zwischen Nalžovské Hory und Velhartice. Die Angaben beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Die 6,7 km benennen den Weg zwischen seinen Endpunkten, die 20 km dagegen die Gesamtstrecke, zu der der Abschnitt durch Lešišov gehört. Auch die Rolle des Ortes unterscheidet sich: Lešišov ist Endpunkt des Weges Cestou menhirů, während die Radroute 2091 hindurchführt. Bei dieser Radroute sollten Sie Beschilderung und Verlauf vor Ort prüfen; die Bedingungen des Weges Cestou menhirů können sich ändern.
Die Straße von Svojšice nach Mokrosuky führt durch Lešišov; auf ihr verläuft ein Radweg. Prüfen Sie die örtlichen Bedingungen vor der Fahrt.
Landschaft, Baum und Menhirfeld
Die Lípa nad Lešišovem ist ein geschützter Einzelbaum im Katastergebiet von Lešišov. Erstmals unter Schutz gestellt wurde sie am 21. Juni 1985. Die Lešišovská lípa diente früher als Orientierungspunkt eines alten Weges. Damit stehen ein genau datierter Schutztermin und eine frühere Rolle als Wegmarke als zwei unterschiedliche historische Bezüge nebeneinander.
Oberhalb von Lešišov liegt ein Menhirfeld. Passanten können es zum Fotografieren oder zum Ausruhen nach einem entspannenden Spaziergang nutzen. So bietet sich neben den baulichen und historischen Ortsmotiven auch ein Landschaftspunkt mit einem ausdrücklich beschriebenen Zweck für den Aufenthalt.
Kapellen und Denkmal
Am östlichen Rand des Weilers Lešišov steht an einer Feldgrenze die kleine, dem heiligen Martin geweihte Nischenkapelle. Sie hat einen rechteckigen Grundriss und zwei Nischen an der Vorderwand. Auf dem Weg zu ihr eröffnen sich nach Norden Ausblicke auf die Hügel der Svatoborské vrchoviny. Vegetation und Wetter können die Sicht beeinflussen. So stehen auf diesem Weg die Architektur der Kapelle und der Blick auf die Hügellandschaft als zwei unterschiedliche Eindrücke nebeneinander.
Die Kapelle der Jungfrau Maria steht an einer Kreuzung auf dem Dorfplatz. Sie ist ein verputzter rechteckiger Mauerwerksbau mit einem doppelten Zeltdach und einem offenen Glockenturm. Der rechteckige Baukörper, die Dachform und der Turm geben konkrete Merkmale für einen Blick auf die Architektur. Gegenüber der Kapelle steht an einer Kreuzung das Befreiungsdenkmal von Lešišov. Es wurde am 5. September 2009 feierlich enthüllt. Die Lage gegenüber der Kapelle macht beide Orte gemeinsam als Orientierungspunkte für einen Rundgang zu den baulichen und historischen Themen des Dorfes verständlich.
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