Zum Inhalt

Kejnice entdecken: Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Kejnice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kejnice bietet für einen Aufenthalt mehrere unterschiedliche Bezugspunkte: Siedlungsspuren am Stráž, eine jährlich gefeierte Marienwallfahrt, eine kulturhistorisch erfasste Kapelle und Ausflugsziele in der Umgebung. Wenn Sie Hotels in Kejnice suchen, können Sie bei der Reiseplanung zunächst abwägen, ob Sie den Schwerpunkt auf Ortsgeschichte, religiöse Tradition oder Landschaft legen möchten.

Siedlungsspuren am Stráž

Die ursprüngliche Holzsiedlung, die mit Kejnice verbunden war, lag auf dem Berg Stráž südöstlich der heutigen Gemeinde. Am Stráž wurden deutlich erkennbare Überreste terrassenförmig angeordneter Fluren festgestellt. An einem Wasserlauf fanden sich Keramikstücke aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Die Terrassen und die Keramik bieten unterschiedliche Hinweise auf die Vergangenheit des Ortes: Die einen prägen die beschriebene Geländeform, die anderen reichen in zwei historische Zeitabschnitte zurück. Für die Einordnung ist auch die Lagebeziehung wichtig: Der frühere Siedlungsplatz befand sich südöstlich der heutigen Gemeinde.

Urkunden, Burgen und Wallfahrt

Die Geschichte von Kejnice wird mit einer auf 1045 datierten Schenkungsurkunde verbunden, nach der das Dorf dem Kloster Břevnov geschenkt wurde. Die Urkunde gilt heute als Fälschung. Ein weiterer Einschnitt folgte 1417: Nachdem die Burg Frymburk zerstört worden war, wurde Kejnice der Burg Rabí zugeordnet. Die Jahreszahlen haben dabei unterschiedliche Rollen: 1045 datiert die Urkunde, 1417 das Jahr der Zerstörung von Frymburk.

Ein eigener Schwerpunkt ist die Marienwallfahrt in Kejnice. Sie wurde 1939 wieder aufgenommen und wird seither jährlich gefeiert. Wenn Sie Ihre Reise an die Feier anknüpfen möchten, prüfen Sie die konkreten Termine und das Programm vorab vor Ort. Davon zu unterscheiden ist die Kapelle der Jungfrau Maria mit Gedenkkreuz, die als unbewegliches Kulturdenkmal erfasst ist. Im Inneren befinden sich ein volkstümlicher Barockaltar sowie Nischen mit Statuen des heiligen Sebastian und eines Bischofs. Wallfahrt und Kapellenausstattung geben zwei unterschiedliche Einblicke in die religiöse Geschichte Kejnices.

Anzeige

Landschaft und Ausflugsziele

Kejnice wird der Šumava zugerechnet, die als Landschaftsschutzgebiet gilt. Die Umgebung von Kejnice in der Bavorovská pahorkatina bietet weite Ausblicke auf die Šumava-Berge und ins Binnenland. Damit kommen bei der Reiseplanung sowohl die regionale Einordnung als auch die Aussicht auf die umliegende Landschaft in den Blick.

In der Nähe von Kejnice fließt die Otava; der Fluss war seit jeher einer der Gründe für die Besiedlung der Region. Einige der Kejnické Teiche werden als Ziele für Ausflüge in der Umgebung und für Spaziergänge genannt. Im näheren Umfeld liegt außerdem, etwa zehn Kilometer von Kejnice entfernt, die Burg Rabí, die als größte Burgruinenanlage Böhmens gilt. Die Otava steht in diesem Zusammenhang für die historische Besiedlung der Region, während die Teiche als Ausflugsziele und die Burg als nahegelegener Orientierungspunkt für die Reiseplanung dienen. Wenn Sie einen Ausflug zur Burg planen, prüfen Sie aktuelle Routeninformationen.

Weitere Reiseziele entdecken: Čachrov, Bolešiny, Malý Bor, Vřeskovice, Lomec, Mlýnské Struhadlo, Sveradice, Předslav.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Klatovy.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.