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Modřovice: Ortsgeschichte und Pilgerweg

Unterkünfte in Modřovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Modřovice verbindet Ortsgeschichte und religiöses Kulturerbe mit Bezügen in der Landschaft. Zur Orientierung gehören der Bach Modřejka, der durch den Ort fließt, und der Hrádecký rybník im Zentrum. Historische Spuren reichen von der ersten schriftlichen Erwähnung im Jahr 1367 bis zu Einzelheiten am Pilgerweg von Březnice zur Svatá Hora. Damit bietet Modřovice einen konkreten Schwerpunkt für Reisende, die neben der Wahl eines Hotels auch den Charakter des Zielorts berücksichtigen möchten.

Gewässer und Straßenbezug

Der Bach Modřejka fließt durch Modřovice, während der Hrádecký rybník im Zentrum liegt. Damit sind zwei unterschiedliche Wasserbezüge räumlich klar zu unterscheiden: ein Bachlauf durch den Ort und ein zentral gelegener Teich. Für die Straßenorientierung ist die Straße III/1911 ein konkreter Bezug. Sie führt von Příbram über Třebsko, Modřovice und Chrást nach Březnice. In der genannten Reihenfolge liegt Modřovice zwischen Třebsko und Chrást; Příbram und Březnice bilden die Endpunkte.

Die Straßenfolge und die Ortsdetails erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben: III/1911 verbindet die genannten Orte, während Kreuze und Feste-Standort konkrete Ortsbezüge innerhalb von Modřovice markieren.

Ortsgeschichte und Bauzeugnisse

Die erste schriftliche Erwähnung von Modřovice stammt aus dem Jahr 1367 und verzeichnet die Einsetzung des Plebans Matěj in die Pfarrei von Třebsko. Der Eintrag verbindet das Jahr mit einem konkreten kirchlichen Vorgang und einer benannten Person. Die Feste von Modřovice verfiel vermutlich nach 1510. So stehen ein auf 1367 datierter kirchlicher Vorgang und der vermutlich nach 1510 erfolgte Verfall der Feste als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander.

Am Standort der ehemaligen Feste im Südwesten von Modřovice steht ein Getreidespeichergebäude, das als „špejchar“ bezeichnet wird. Gegenüber steht ein ehemaliger Schafstall. Die genaue Lagebeziehung verbindet den Speicher mit dem früheren Feste-Standort und ordnet den ehemaligen Schafstall auf der gegenüberliegenden Seite ein.

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Im Zentrum von Modřovice stehen drei gusseiserne Kreuze bei den Hausnummern 41, 18 und 15. Am Kreuz bei Hausnummer 15 ist 1883 eingemeißelt; der steinerne Sockel mit dieser Jahreszahl wurde 2017 auf den Holý vrch versetzt. Die beiden Jahreszahlen haben unterschiedliche Bezüge: 1883 steht am Kreuz, 2017 datiert die Versetzung des Sockels. Die Kreuze sind im Zentrum verortet, die siebte Pilgerwegstation im Katastergebiet; die Ortsangaben setzen damit unterschiedliche räumliche Maßstäbe.

Stationen des Pilgerwegs

Die siebte Station des Pilgerwegs von Březnice zur Svatá Hora liegt im Katastergebiet von Modřovice. In Richtung Příbram zeigt sie die Darstellung „Zatčení Krista v zahradě Getsemanské“; auf dem Rückweg die heilige Agnes von Böhmen, Schutzpatronin Böhmens. Der tschechische Titel bezeichnet die Gefangennahme Christi im Garten Getsemani. Die Darstellungen unterscheiden sich sowohl in ihrem Motiv als auch durch die jeweilige Wegrichtung: Einer Szene steht die Darstellung einer Heiligen gegenüber. Die achte Kapelle des Pilgerwegs ist nicht erhalten. Damit stehen die Motive der siebten Station und der Erhaltungsstatus der achten Kapelle für zwei unterschiedliche Aspekte desselben Pilgerwegs.

Wenn Sie Modřovice als Reiseziel erwägen, geben die Gewässer und die historischen Ortsbezüge verschiedene Ansatzpunkte für Ihre Interessen. Die Straßenfolge ordnet den Ort in eine benannte Verbindung ein; Feste, Kreuze und Pilgerweg eröffnen jeweils andere Perspektiven auf seine Geschichte.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Příbram.

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