Zum Inhalt

Čím: Landschaft und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Čím

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Čím lässt sich für Ihre Reiseplanung anhand dreier Aspekte einordnen: Landschaft, Ortsgeschichte und Straßenbezüge. Als regionaler Kontext kommt das zentralböhmische Erholungsgebiet am Slapy-Stausee hinzu, dessen Freizeitangebot von den konkreten Merkmalen des Ortes zu unterscheiden ist.

Landschaft und Orientierung

Der bebaute Teil von Čím liegt in einer flachen Senke am Meredský potok. Im Norden befinden sich die bewaldeten Höhenzüge Višňovka und Nad Hesovnou; im Süden liegt die höhere Geländestufe aus Spálený vrch und Ostrý vrch. Die Landschaft wird damit aus unterschiedlichen Richtungen beschrieben: Im Norden prägen bewaldete Höhenzüge die Orientierung, im Süden eine höhere Geländestufe.

Die Straßenangaben geben zwei verschiedene Orientierungspunkte. Die Straße III/10217 verläuft von Korkyně über Čím nach Buš; die Straße III/11429 verbindet Čím mit Křeničná. Die erste verortet Čím auf einer Strecke zwischen zwei benannten Orten, die zweite stellt eine Verbindung zu Křeničná heraus. Die Moldau bildet praktisch die östliche Grenze des Katastergebiets von Čím. Die Straßen beziehen sich auf Verbindungen zwischen Orten; Senke und Höhen beschreiben dagegen die Lage des bebauten Teils, während die Moldau eine Grenze des Katastergebiets markiert.

Ortsgeschichte

Die früheste schriftliche Erwähnung von Čím stammt aus dem Jahr 1316. Damals wird Jindřich z Čími in den Landtafeln genannt. Der Eintrag bietet einen frühen zeitlichen Bezugspunkt; die Ortsgeschichte verbindet damit eine konkrete Jahreszahl mit einer namentlich genannten Person.

Die Gemeindekapelle wurde 1901 am Standort eines früheren hölzernen Glockenturms errichtet und übernahm dessen Funktion. Ihre Glocke wurde früher bei Todesfällen, Bränden oder anderen bedeutenden Ereignissen geläutet. Die Ortsgeschichte der Kapelle verbindet somit Bauform und Funktion: Der Standort verweist auf den früheren hölzernen Glockenturm, das Läuten auf verschiedene Ereignisse im Gemeindeleben.

Anzeige

Nördlich von Čím sollen sich am möglichen Standort der unter dem Namen „Dírná“ bekannten Feste Reste von Befestigungen und ein Graben erhalten haben. Die Hinweise unterscheiden sich damit: 1316 wird eine Person genannt, 1901 wurde die Kapelle errichtet, und Dírná bezeichnet einen möglichen Standort der Feste.

Hrdlička und regionaler Freizeitkontext

Hrdlička ist die größte von mehreren Feriensiedlungen mit Wochenendhäusern im Katastergebiet von Čím. Das ergänzt die Beschreibung des bebauten Teils um eine weitere Siedlungsform. Während die Senke die Lage des bebauten Teils beschreibt, ordnet Hrdlička die Ferienhaussiedlungen nach ihrer Größe ein.

Das zentralböhmische Erholungsgebiet am Slapy-Stausee bietet Strände, Baden, Bootsausflüge und Wassersport. Diese Aktivitäten gehören zum regionalen Freizeitangebot und unterscheiden sich von den Ortsmerkmalen Číms: Die Senke, die Straßenbezüge und die Gemeindekapelle beschreiben den Ort selbst. Für Ihre Reiseplanung ist das ein weiterer Blickwinkel, der das lokale Profil um eine regionale Auswahl an wasserbezogenen Aktivitäten ergänzt.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Sádek, Dubno, Vysoký Chlumec, Dolní Hbity, Ohrazenice, Vysoká U Příbramě, Drevníky, Radětice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Příbram.