Els Pallaresos entdecken
Unterkünfte in Els Pallaresos
Els Pallaresos verbindet die Baugeschichte rund um Josep M. Jujol mit einer ländlich geprägten Umgebung. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt im Ort suchen, helfen diese Merkmale bei der Frage, ob das Reiseziel zu Ihren Plänen passt: prägende Bauten mit unterschiedlichen Zeitangaben, traditionelle Landwirtschaft, eine Wanderroute und eine Veranstaltung zur historischen Nachstellung. Für Familien kommt ein Erholungsbereich für Kinder hinzu.
Baugeschichte: Jujol und Sant Salvador
Die Casa Bofarull ist eine ehemalige Masia, die Josep M. Jujol ab 1914 umbaute. Zu den prägenden Elementen gehören ein von einem Engel gekrönter Turm und eine Galerie mit arabeskenartigen Bögen. Damit stehen zwei Aspekte nebeneinander: die frühere Identität des Hauses als Masia und die von Jujol gestalteten Bauteile.
Das frühere Rathaus und die früheren Schulen wurden zum heutigen Centre Jujol umgestaltet, das an das Werk des Architekten in Els Pallaresos erinnert. Anders als bei Casa Bofarull steht hier damit nicht ein ehemaliges Anwesen, sondern die Umnutzung zweier kommunaler Gebäude und ihr Erinnerungszweck im Mittelpunkt.
Bei Casa Andreu Fortuny lässt sich Jujols Arbeit in zwei Zeitabschnitte gliedern: Er gestaltete das Haus zwischen 1920 und 1927 sowie erneut 1944 um. Im ersten Obergeschoss haben die Fenster geschwungene Stürze und Brüstungen; im Erdgeschoss befindet sich ein besonderer dreiteiliger Balkon. In die Fassade ist außerdem ein Brunnen aus dem Jahr 1863 eingelassen.
Die Pfarrkirche Sant Salvador ist ein barocker Bau im Übergang zum Neoklassizismus; geweiht wurde sie 1796. Jujol arbeitete zwischen 1944 und 1947 an der Kirche. Zu seinen Eingriffen gehörten der Tabernakel und die Seitenaltäre mit bemerkenswerter Schmiedearbeit. Die Jahresangaben markieren unterschiedliche Stationen: 1796 steht für die Weihe, 1944 bis 1947 für Jujols Arbeit.
Landschaft und Landwirtschaft
Els Pallaresos liegt geschützt durch das küstennahe Vorgebirgsgebirge. Die unbewirtschaftete Hälfte des Gemeindegebiets ist von Kiefernwäldern und Garrigue bedeckt. Zur traditionellen Landwirtschaft im Trockenfeldbau gehören Haselnüsse, Mandeln, Johannisbrot, Oliven und Weinreben. So umfasst die ländliche Perspektive sowohl die Vegetation der unbewirtschafteten Fläche als auch die traditionellen Anbaukulturen.
Wanderroute und Orientierung
Eine Wanderroute vom Bahnhof Camp de Tarragona zum Bahnhof Tarragona führt über Els Pallaresos. Sie verläuft auf Wegen und Pfaden zwischen Haselnussfeldern und Wäldern. Auf dem Abschnitt zwischen Els Pallaresos und dem Coll del Mas Roig kann die Orientierung zu Beginn verwirrend sein. Wenn Sie die Route in Ihre Planung einbeziehen, behalten Sie diesen konkreten Abschnitt im Blick.
Veranstaltung und Erholungsbereich
Els Pallaresos 1900 ist eine modernistische Veranstaltung zur historischen Nachstellung im Camp de Tarragona. Die Reihe besteht seit 2020 und umfasst auch eine Ausgabe 2026. Damit steht neben der Baugeschichte ein anderes Format: Geschichte wird hier nachgestellt. Der Parc Infantil de la Font de la Mina ist ein Erholungsbereich für Kinder und ergänzt den kulturellen Schwerpunkt um eine ausdrücklich kinderbezogene Funktion.
Weitere Reiseziele entdecken: Arnés, Renau, La Selva Del Camp, Pratdip, Prades, Blancafort, Sarral, Poblet
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.