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La Selva Del Camp entdecken

Unterkünfte in La Selva Del Camp

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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La Selva del Camp eröffnet unterschiedliche Zugänge zu einem Aufenthalt: Ortsgeschichte, traditionelles Handwerk, Wasserläufe und wiederkehrende Feste. Diese Themen bieten verschiedene Ansatzpunkte, um die Reise nach eigenen Interessen zu planen.

Wasserläufe und historische Wassernutzung

Bei Les Tres Aigües entspringt die Riera de la Selva an der Stelle, an der die Schluchten Font Major, Salt und Gatellar zusammenfließen. Der Camí del Rec folgt einem historischen Wasserlauf, der La Selva del Camp und die entlang seines Verlaufs gelegenen Getreidemühlen mit Wasser versorgte. Die beiden Themen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei Les Tres Aigües geht es um den Zusammenfluss der Schluchten, beim Camí del Rec um die frühere Wasserversorgung des Ortes und der Mühlen.

So lässt sich die Wasserlandschaft sowohl über ihren Ursprung als auch über ihre Nutzung einordnen. Wer sich für die Geschichte von Wegen und Wasserversorgung interessiert, findet im Camí del Rec einen konkreten Bezug zur früheren Mühlenwirtschaft; die Riera verweist dagegen auf Quelle und Zuflüsse.

Burg, Landhaus und Baugeschichte

Das Castell de la Selva wurde zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert erbaut und diente den Paborden zeitweise als Wohnsitz. Nach dem Abschluss der zweiten Restaurierungsphase im Jahr 2011 wurde es zu einem multifunktionalen städtischen Raum. Bauzeit, zeitweilige Wohnfunktion und spätere kommunale Nutzung stehen für unterschiedliche Kapitel seiner Geschichte.

Das Convent de Sant Agustí wurde 1598 auf Initiative der Gemeinde gegründet und mit Hilfe von Spenden errichtet, darunter einer Spende von Rafael Ripollès. L’Hort d’Iglésies ist ein historisches Landhaus, das Josep Iglesias zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbauen ließ. In seinem Inneren bewahrt es eine Gemäldesammlung mit verschiedenen Szenen aus der klassischen Mythologie. Damit bieten die beiden Orte unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte: das Kloster seine Gründungsgeschichte, das Landhaus seine Verbindung zu Bauherr und Kunstsammlung.

Auch die Baugeschichte der Kirche Sant Andreu lässt sich zeitlich einordnen: Der Neubau begann am 10. November 1582. Pere Blai verpflichtete sich, ihn innerhalb von acht Jahren für 8.000 Pfund fertigzustellen. Die Arbeiten zogen sich vermutlich bis 1686 hin; die Fassade blieb unvollendet. Die lange Bauzeit und die ausdrücklich als vermutlich gekennzeichnete Datierung bis 1686 gehören zusammen, während die unvollendete Fassade ein eigenes Merkmal des Bauwerks bleibt.

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Töpferhandwerk und Feste im Jahreslauf

Im Centre d’Interpretació dels Ollers: Ca l’Hipòlit können Besucher die ursprüngliche Werkstatt besichtigen und eine Ausstellung zur historischen Entwicklung des Töpferhandwerks in La Selva del Camp sehen. Der Ort verbindet damit einen Blick auf die Werkstatt selbst mit der Geschichte des lokalen Handwerks.

Anfang Februar feiert La Selva del Camp den Karneval mit dem Einzug des Königs Carnestoltes. Das zentrale Ereignis ist ein Umzug am Samstagnachmittag, bei dem Gruppen, Comparsas und Penyes ihre Wagen und Kostüme präsentieren. Els Tres Tombs ist ein traditionelles Fest zu Beginn des Jahres, an dem Pferde und Gespanne aus allen Teilen der Països Catalans teilnehmen. Die beiden Feste unterscheiden sich in ihrem Schwerpunkt: Beim Karneval stehen Umzug, Wagen und Kostüme im Vordergrund, bei Els Tres Tombs Pferde und Gespanne. Wenn Sie Ihre Reise an einem Fest ausrichten möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin vorab.

Anreise und Hotelsuche planen

La Selva del Camp besitzt einen Halt an der Eisenbahnstrecke Reus–Lleida. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag. So können Sie die Planung an den Themen ausrichten, die für Sie wichtig sind.

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